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NDR, NDR Info: Die Nachrichten — 14.07.2026 – Texto para ler

NDR, NDR Info: Die Nachrichten — 14.07.2026

Intermediário 2 lição de Alemão para praticar a leitura

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NDR Info. Die Nachrichten für den Norden.

Um 17:31 Uhr mit Benjamin Kirsch.

In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist mit mehreren Gedenkveranstaltungen an die Opfer der Flutkatastrophe vor 5 Jahren erinnert worden. Auch Bundespräsident Steinmeier war im damals besonders betroffenen Ahrtal vor Ort. Aus der NDR Nachrichtenredaktion, Jonas Valentin-Weber:

Steinmeier sprach mit Betroffenen und besuchte eine Fotoausstellung mit Porträts von Menschen aus der Region. Die Bilder erinnerten nicht nur an einen Ort der Katastrophe, sondern auch an einen Ort, an dem es eine beeindruckende Solidarität gegeben habe, sagte er. Später rief Steinmeier im nordrhein-westfälischen Landtag dazu auf, mehr Vorkehrungen zu treffen, damit sich solch eine Katastrophe nicht wiederhole. Dazu gehöre auch, Deutschland grundsätzlich widerstandsfähiger zu machen gegen Hitze, Dürre und Extremwetter. Am Abend wird auch Kanzler Merz im Ahrtal zur zentralen Gedenkveranstaltung erwartet. Bei der Flutkatastrophe waren insgesamt 184 Menschen ums Leben gekommen.

Die US-Armee hat ihre Angriffe auf den Iran heute fortgesetzt. Die Revolutionsgarden reagierten mit Attacken auf amerikanische Ziele, unter anderem in Bahrain. Außerdem wurden nahe der Straße von Hormus erneut Tanker angegriffen. Kairo-Korrespondentin Nina Amin berichtet über die aktuelle Lage in der Golfregion:

Ja, die Lage ist sehr angespannt, weil das ist natürlich für die Golfregion jetzt wieder ein Déjà-vu. Das gab es alles schon zu Beginn des Krieges Ende Februar. Da gab es genau diese Vergeltungsschläge des Iran auf die Golfstaaten, auf die US-Militärbasen im Land. Und jetzt in den vergangenen Tagen gab es auch immer wieder diese Anschläge.

Wir haben gehört aus Jordanien, dass dort Raketen aus dem Iran abgefangen wurden. In Katar ist sogar ein Mädchen verletzt worden durch herabfallende Trümmerteile. Und die Sorge wächst jetzt vor einer zunehmenden Eskalation der Lage, und man hat einfach Angst, dass halt auch gerade die Straße von Hormus, die jetzt faktisch schon wieder zu ist, weiter noch als Druckmittel benutzt wird, noch mehr als es schon jetzt ist.

Bei einem Brand in einem großen Gebäude in der Brüsseler Innenstadt sind mehrere Tote geborgen worden. Weitere Menschen wurden nach Angaben der Behörden verletzt. Genaue Zahlen gibt es noch nicht. Belgische Medien berichten, dass etwa 250 Arbeiter während des Unglücks in dem Gebäude waren, das derzeit in Luxuswohnungen und in ein Hotel umgebaut wird.

Zwar konnte die Feuerwehr einen ersten Brand schnell löschen, dann breitete sich das Feuer allerdings über die Luftschächte aus und erreichte den Fahrstuhl. Dort wurden die Leichen entdeckt. Warum der Brand ausgebrochen war, ist noch unklar.

Nach der Messerattacke an einem Gymnasium im bayerischen Schongau sehen Ermittler Hinweise auf ein extremistisches Motiv. Die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus hat deshalb die Ermittlungen übernommen. Geprüft wird ein Schreiben, das dem 16-jährigen Angreifer zugeordnet wird. Aus München, Christoph Müller:

Laut der Deutschen Presseagentur ist das Schreiben von Beschimpfungen mehrere Religionsgemeinschaften und Bevölkerungsgruppen durchsetzt. Beleidigt werden aber auch Menschen aus dem Umfeld des Verfassers, darunter Mitschüler und Lehrkräfte. Für die Autorenschaft des mutmaßlichen Täters sprechen biografische Angaben, etwa das Alter, und Details zu Ärger in der Schule. Der 16-jährige Kroate sitzt in Untersuchungshaft.

Ihm wird versuchter Mord in zwei Fällen vorgeworfen. Nach der Tat wurden das Messer, eine Pistole und Munition sichergestellt. Die Schusswaffe wurde bei einem Rucksack gefunden, den der 16-Jährige nach seiner Tat auf dem Schulhof deponiert hatte. Die Waffe hatte nach dem ersten Schuss versagt, worauf er mit dem Messer auf die beiden 13-Jährigen losging.

Die schwer verletzten Mädchen sind außer Lebensgefahr.

In der Europäischen Union leben so viele Menschen wie noch nie. Laut EU-Demografiebericht sind es erstmals mehr als 450 Millionen, vermutlich aber nicht auf Dauer. Aus Brüssel, Niklas Fortmann:

Laut dem Bericht wird erwartet, dass bis 2050 rund 5 Millionen Menschen weniger in der EU leben. Das trifft vor allem auch den Arbeitsmarkt, denn die EU-Bevölkerung wird immer älter. Während heute jeder Fünfte über 64 Jahre alt ist, soll es bis 2050 mehr als jeder Dritte sein. Aus Sicht der EU-Kommission ein Problem, das neben dem Arbeitsmarkt zum Beispiel auch Gesundheits- und Pflegesysteme und die öffentlichen Finanzen belasten könnte.

Ziel der EU-Kommission sei es deshalb, mehr Menschen in Arbeit zu bekommen. Dazu gehören zum Beispiel auch mehr Frauen und junge Menschen. Außerdem soll es attraktiver werden, auch im Alter noch zu arbeiten, und die EU will auf produktiveres Arbeiten mit Hilfe von KI setzen.

Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat ihren Negativpreis Goldener Windbeutel vergeben. Er geht an ein angebliches Gesundheitsgetränk mit hohem Kaufpreis vom Unternehmen Lavita. Sabine Schütze aus der ARD-Verbraucherredaktion erläutert, wie Foodwatch den Schmähpreis begründet:

50 € für einen halben Liter Saft aus Konzentraten, nur weil hier reichlich Mikronährstoffe zusätzlich reingekippt worden sind. Das allein ist schon unglaublich. Auf der Flasche selbst steht groß das Versprechen, „Fit fürs Leben zu machen”, was immer das heißen soll. Dieser Spruch versucht, ein konkretes rechtswidriges Gesundheitsversprechen zu umgehen, bleibt deshalb eben auch so nebulös.

Dazu kommt, dass etliche Vitamine überdosiert sind. Das heißt, dass sie beispielsweise für Menschen problematisch werden können, die blutverdünnende Medikamente nehmen. Ein entsprechender Hinweis auf der Flasche fehlt natürlich.

Das waren die Nachrichten.

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