×

Utilizziamo i cookies per contribuire a migliorare LingQ. Visitando il sito, acconsenti alla nostra politica dei cookie.


image

2020 Tagesschau, Sendung: tagesschau 01.12.2020 15:00 Uhr - Tote und Verletzte

Sendung: tagesschau 01.12.2020 15:00 Uhr - Tote und Verletzte

Themen der Sendung: Auto rast in Fußgängerzone in Trier: Tote und Verletzte, Biontech beantragt Zulassung für Corona-Impfstoff, Strengere Corona-Regeln der Bundesländer in Kraft getreten, Corona-Massentests in Hildburghausen, Studie der Barmer: Altenpflegekräfte dauerhaft überlastet ------------------------------------------------------------------------- Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der tagesschau. Heute im Studio: Claus-Erich Boetzkes

Guten Tag, willkommen zur tagesschau.

In Trier ist ein Auto in die Fußgängerzone gerast.

Zwei Menschen wurden getötet.

Es gab zahlreiche Verletzte.

Eine Amokfahrt wird nicht ausgeschlossen.

Das Auto wurde sichergestellt, der Fahrer festgenommen.

Die Polizei bat die Bevölkerung, den Bereich zu meiden.

In Trier ist Ansgar Zender.

Was ist da passiert?

Das Auto ist durch die komplette Fußgängerzone gefahren.

Die Innenstadt ist weiträumig abgeriegelt.

Der Platz vor dem Dom ist voller Krankenwagen.

Die Feuerwehr ist auch vor Ort.

Man kann nicht einfach so in die Fußgängerzone reinfahren.

Der Fahrer wird wohl absichtlich gehandelt haben.

Er ist bis zur Porta Nigra gefahren.

Muss man von einem Anschlag ausgehen?

Zu den Hintergründen ist nichts bekannt.

Man kümmert sich um die Verletzten.

Zwei Menschen sind tot.

Alles ist abgesperrt.

Man muss von Absicht ausgehen.

Im Kampf gegen Corona wächst die Hoffnung,

dass die Pandemie eingedämmt werden kann.

Nachdem der US-Pharmakonzern Moderna einen EU-Zulassungsantrag stellte,

zog das Mainzer Unternehmen BioNTech nach.

Im Januar könnten die Impfungen in Deutschland starten,

stellte Gesundheitsminister Spahn in Aussicht.

Gleichwohl will die Regierung an Sicherheitsstandards festhalten.

Atemberaubend sei das Tempo der Impfstoff-Entwicklung.

Die Forschungsministerin sagt,

dass das Tempo nicht zu Lasten der Sicherheit ginge.

Ein Covid-19-Impfstoff

muss sicher und wirksam sein wie jeder andere Impfstoff.

Die Menschen haben nur Vertrauen,

wenn er sicher ist und wir Qualitätsstandards einhalten.

Mit dabei sind drei deutsche Firmen.

In der Poleposition BioNTech.

Die Mainzer gaben bekannt,

dass sie die Zulassung beantragten bei der Arzneimittelagentur ENA.

Ermutigt durch die hohe Wirksamkeit und Verträglichkeit.

Sobald wir eine Zulassung erhalten in Europa oder den USA,

können wir innerhalb von Stunden ausliefern.

Wir haben auf Halde produziert.

Das kann in Stunden verteilt werden.

Unterstützt hat der Bund auch CureVac und IDT Biologika.

Auch das macht die Forschungsministerin deutlich:

Es braucht mehrere Impfstoffe.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen verharrt auf hohem Niveau.

Das sind etwa so viele wie am Dienstag vergangener Woche.

In den meisten Bundesländern sind strengere Regeln in Kraft.

Nur fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich treffen.

Die Kundenzahl in großen Geschäften wird stärker begrenzt.

Im Kreis Hildburghausen in Thüringen

haben freiwillige Massentests für 8000 Kinder begonnen.

Auch 1000 Pädagogen können sich auf das Virus untersuchen lassen.

Ziel der Aktion ist es,

zu prüfen, ob Schulen und Kitas öffnen können.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 600 in der vergangenen Woche.

Auf 519 sank die Zahl heute.

Schon vor Corona war der Mangel an Pflegekräften ein Problem.

Die Überbelastung der Beschäftigten hat Folgen:

Altenpflegekräfte sind laut einer Studie der Barmer überlastet

und häufiger krankgeschrieben als Erwerbstätige in anderen Berufen.

Dieser Teufelskreis müsse durchbrochen werden,

fordern die Autoren:

Durch bessere und attraktivere Arbeitsbedingungen.

In dieser Potsdamer Klinik fehlte im November jede zehnte Pflegekraft.

Der Krankenstand ist doppelt so hoch wie in anderen Branchen.

Fehlzeiten reißen Löcher in Dienstpläne:

Größere Belastung für die übrigen Kollegen.

Stehende Tätigkeit und Heben.

Körperliche Belastung.

Arbeiten in gebückter Haltung.

Psychische Belastung.

Es ist die Arbeitsverdichtung, die zu Stress führt.

Arbeit in der Pflege bringt lange Krankheitszeiten mit sich:

Das ist Ergebnis des Pflegereports der Barmer Krankenkasse.

Viele halten den Job nicht bis zur Rente durch.

Die Studie fordert mehr Personal

und Präventionsangebote der Arbeitgeber.

Es ist einfacher, die Pflegekräfte gesund und motiviert zu halten,

als irgendwo in der Welt nach neuen Kräften zu suchen.

Gesünderes Personal, weniger Fehlzeiten:

Der Effekt wäre laut Studie derselbe,

als würden 26.000 Pflegekräfte eingestellt.

In der tagesschau um vier bringen wir Sie auf den Stand.

Copyright Untertitel: NDR 2020


Sendung: tagesschau 01.12.2020 15:00 Uhr - Tote und Verletzte Broadcast: tagesschau 01.12.2020 15:00 - Dead and injured 广播: tagesschau 01.12.2020 15:00 - 伤亡情况

Themen der Sendung: Auto rast in Fußgängerzone in Trier: Tote und Verletzte, Biontech beantragt Zulassung für Corona-Impfstoff, Strengere Corona-Regeln der Bundesländer in Kraft getreten, Corona-Massentests in Hildburghausen, Studie der Barmer: Altenpflegekräfte dauerhaft überlastet Topics of the program: car crashes in the pedestrian zone in Trier: dead and injured, Biontech applies for approval for corona vaccine, stricter corona rules of the federal states have come into force, corona mass tests in Hildburghausen, study by Barmer: elderly care workers permanently overloaded ------------------------------------------------------------------------- Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der tagesschau. Heute im Studio: Claus-Erich Boetzkes

Guten Tag, willkommen zur tagesschau.

In Trier ist ein Auto in die Fußgängerzone gerast.

Zwei Menschen wurden getötet.

Es gab zahlreiche Verletzte.

Eine Amokfahrt wird nicht ausgeschlossen.

Das Auto wurde sichergestellt, der Fahrer festgenommen.

Die Polizei bat die Bevölkerung, den Bereich zu meiden.

In Trier ist Ansgar Zender.

Was ist da passiert?

Das Auto ist durch die komplette Fußgängerzone gefahren.

Die Innenstadt ist weiträumig abgeriegelt.

Der Platz vor dem Dom ist voller Krankenwagen.

Die Feuerwehr ist auch vor Ort.

Man kann nicht einfach so in die Fußgängerzone reinfahren.

Der Fahrer wird wohl absichtlich gehandelt haben.

Er ist bis zur Porta Nigra gefahren.

Muss man von einem Anschlag ausgehen?

Zu den Hintergründen ist nichts bekannt.

Man kümmert sich um die Verletzten.

Zwei Menschen sind tot.

Alles ist abgesperrt.

Man muss von Absicht ausgehen.

Im Kampf gegen Corona wächst die Hoffnung,

dass die Pandemie eingedämmt werden kann.

Nachdem der US-Pharmakonzern Moderna einen EU-Zulassungsantrag stellte,

zog das Mainzer Unternehmen BioNTech nach.

Im Januar könnten die Impfungen in Deutschland starten,

stellte Gesundheitsminister Spahn in Aussicht.

Gleichwohl will die Regierung an Sicherheitsstandards festhalten.

Atemberaubend sei das Tempo der Impfstoff-Entwicklung.

Die Forschungsministerin sagt,

dass das Tempo nicht zu Lasten der Sicherheit ginge.

Ein Covid-19-Impfstoff

muss sicher und wirksam sein wie jeder andere Impfstoff.

Die Menschen haben nur Vertrauen,

wenn er sicher ist und wir Qualitätsstandards einhalten.

Mit dabei sind drei deutsche Firmen.

In der Poleposition BioNTech.

Die Mainzer gaben bekannt,

dass sie die Zulassung beantragten bei der Arzneimittelagentur ENA.

Ermutigt durch die hohe Wirksamkeit und Verträglichkeit.

Sobald wir eine Zulassung erhalten in Europa oder den USA,

können wir innerhalb von Stunden ausliefern.

Wir haben auf Halde produziert.

Das kann in Stunden verteilt werden.

Unterstützt hat der Bund auch CureVac und IDT Biologika.

Auch das macht die Forschungsministerin deutlich:

Es braucht mehrere Impfstoffe.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen verharrt auf hohem Niveau.

Das sind etwa so viele wie am Dienstag vergangener Woche.

In den meisten Bundesländern sind strengere Regeln in Kraft.

Nur fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich treffen.

Die Kundenzahl in großen Geschäften wird stärker begrenzt.

Im Kreis Hildburghausen in Thüringen

haben freiwillige Massentests für 8000 Kinder begonnen.

Auch 1000 Pädagogen können sich auf das Virus untersuchen lassen.

Ziel der Aktion ist es,

zu prüfen, ob Schulen und Kitas öffnen können.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 600 in der vergangenen Woche.

Auf 519 sank die Zahl heute.

Schon vor Corona war der Mangel an Pflegekräften ein Problem.

Die Überbelastung der Beschäftigten hat Folgen:

Altenpflegekräfte sind laut einer Studie der Barmer überlastet

und häufiger krankgeschrieben als Erwerbstätige in anderen Berufen.

Dieser Teufelskreis müsse durchbrochen werden,

fordern die Autoren:

Durch bessere und attraktivere Arbeitsbedingungen.

In dieser Potsdamer Klinik fehlte im November jede zehnte Pflegekraft.

Der Krankenstand ist doppelt so hoch wie in anderen Branchen.

Fehlzeiten reißen Löcher in Dienstpläne:

Größere Belastung für die übrigen Kollegen.

Stehende Tätigkeit und Heben.

Körperliche Belastung.

Arbeiten in gebückter Haltung.

Psychische Belastung.

Es ist die Arbeitsverdichtung, die zu Stress führt.

Arbeit in der Pflege bringt lange Krankheitszeiten mit sich:

Das ist Ergebnis des Pflegereports der Barmer Krankenkasse.

Viele halten den Job nicht bis zur Rente durch.

Die Studie fordert mehr Personal

und Präventionsangebote der Arbeitgeber.

Es ist einfacher, die Pflegekräfte gesund und motiviert zu halten,

als irgendwo in der Welt nach neuen Kräften zu suchen.

Gesünderes Personal, weniger Fehlzeiten:

Der Effekt wäre laut Studie derselbe,

als würden 26.000 Pflegekräfte eingestellt.

In der tagesschau um vier bringen wir Sie auf den Stand.

Copyright Untertitel: NDR 2020