„Dann schreib das alles auf, von deiner Hand, mit deinem Blut. Ich komme den Pakt dann holen.“ „Aber ...“ „Aber?“ „Zieh dir doch bitte etwas an, wenn du zu mir kommst. (anziehen) So, wie du bist, will ich dich lieber nicht mehr sehen.“ „Kein Problem, Faust. Du wirst mich auch nicht mehr oft treffen. Denn ich bin der Herr der Finsternis und der ganzen Welt und habe anderes zu tun, als einem kleinen Menschen wie dir zu dienen. Heute Abend noch kommt in meinem Namen ein Geist zu dir, der dir dienen soll.“ Faust ist plötzlich allein im Zimmer. Er denkt einen Moment nach. (Nachdenken) „Soll ich oder soll ich nicht?“ „Nun: ganz sicher tut dieser Diener des Teufels nicht alles, was ich will. Und dann kann ich immer noch sagen, er hat sich nicht an den Pakt gehalten und ich bin wieder frei.“ Oder nicht? „Himmel hin, Himmel her! Ich will leben und Spaß haben. Wer weiß schon ob es ein Leben nach dem Tod gibt!“ Faust nimmt ein Messer und schneidet sich eine Ader auf. Das Blut lässt er in ein kleines Glas laufen. Damit schreibt er dann: „Ich, Johannes Faust, Doktor der Medizin, bekenne hiermit, bei klarem Verstand, dass Gott mir nicht gegeben hat, was ich wollte, und ich die Hilfe des Gottes der Erde, den alle den Teufel nennen, annehme. Er soll alles für mich tun, was ich wünsche. Wenn er das tut, will ich sein sein, mit meinem Körper, den ich von Gott durch meine Eltern bekommen habe, mit meinem Geist und meiner Seele. Ich will nie wieder in die Kirche gehen, keine Predigten anhören und niemals tun, was der Priester sagt.