Tagesschau in 100 Sekunden — 14.02.2023
Guten Abend. Hier ist die Tagesschau in 100 Sekunden.
NATO-Treffen in Brüssel. Knapp ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine haben die Verteidigungsminister über weitere Hilfen beraten. NATO-Generalsekretär Stoltenberg schließt Lieferungen von Kampfjets nicht mehr aus. Deutschland lehnt dies ab. Verteidigungsminister Pistorius sagte, vorrangig seien jetzt Munitionslieferungen etwa für den Flugabwehrpanzer Gepard
Aus für Verbrennungsmotoren ab 2035. Das hat das Europäische Parlament heute in Straßburg beschlossen. Ab diesem Zeitpunkt dürfen in der EU nur noch Neuwagen verkauft werden, die keinerlei Treibhausgas ausstoßen. Für das deutsche Drängen auf Ausnahmen für synthetische Kraftstoffe gab es keine Mehrheit.
Stellenabbau bei Ford. In den deutschen Werken Köln und Aachen werden 2300 Arbeitsplätze gestrichen. Anlass ist die Ausrichtung auf eine kleinere und zunehmend elektrische Produktpalette. Die IG-Metall stimmte den Plänen zu. Der Konzern versprach dafür Abfindungen und will bis Ende 2032 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.
Weiterer Corona-Maßnahmen fallen. Für Beschäftigte und Bewohner in Pflegeheimen gilt ab 1. März keine Masken und Testpflicht mehr. Grund dafür sei die stabile Infektionslage, sagte Gesundheitsminister Lauterbach in Berlin. Besucher von Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeheimen müssen aber weiter Maske tragen.
Hilfskonvoi gelangt über weiteren Grenzübergang nach Syrien. Das bestätigten die Vereinten Nationen. In der Türkei wurden acht Tage nach dem Erdbeben ein Mann und eine Frau aus den Trümmern gerettet. Insgesamt stieg die Zahl der Toten in Syrien und der Türkei auf mehr als 40.000.
Und das Wetter. Morgen erst verbreitet Nebel und Hochnebel, der sich im Nordosten und in einigen Flussniederungen zäh halten kann. Nach Auflösung des Nebels viel Sonne. 0 bis 16 Grad.