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BibelProjekt: Themenvideos, Themenvideo: Die Heiligkeit Gottes - YouTube

Themenvideo: Die Heiligkeit Gottes - YouTube

Schülerin: Wahrscheinlich hast du das Wort „heilig“ schon mal gehört,

oder zumindest in einem christlichen Lied gesungen.

Die meisten Menschen verbinden mit diesem Wort einfach nur, dass man eine moralisch gute Person ist.

Also Gott ist „heilig“, weil er moralisch vollkommen ist.

Lehrer: Ja, das ist ein Aspekt davon, aber in der Bibel ist der Gedanke der „Heiligkeit“ viel tiefer und größer.

Er beschreibt eigentlich, dass Gott der mächtige Schöpfer hinter dem ganzen Universum ist.

Er ist das einzige Wesen, das die Kraft hat, eine Welt voller Schönheit und Leben zu schaffen.

All diese Fähigkeiten machen Gott absolut einzigartig und das ist die Bedeutung von

„heilig“.

Ein hilfreiches Bild ist, Gottes Heiligkeit mit der Sonne zu vergleichen.

Die Sonne ist einzigartig, zumindest in unserem Sonnensystem.

Und sie ist wirklich gewaltig.

Sie ist die Quelle von allem Leben auf unserem Planeten.

Man könnte sagen: Die Sonne ist „heilig“.

Und man kann den Vergleich sogar noch weiterdenken, denn der ganze Bereich um die Sonne herum

ist ebenfalls „heilig".

Schülerin: Ja, denn je näher man der Sonne kommt, desto intensiver wird es!

Lehrer: Ja genau!

All das Gute und die Kraft der Sonne, die das Leben erst ermöglichen, sind auch gefährlich.

Ich meine damit, wenn man der Sonne zu nahe kommt, wird sie dich auslöschen.

Und dieselbe Spannung ist auch im Zentrum von Gottes Heiligkeit.

Wenn du unrein bist, ist Gottes Nähe gefährlich für dich – nicht weil seine Nähe schlecht ist,

sondern weil sie so gut ist.

Das erste Mal sehen wir diese Spannung von Gottes Heiligkeit in der Geschichte von Mose

und dem brennenden Busch.

Schülerin: Gott sagt Mose, er soll seine Sandalen ausziehen, weil er auf heiligem Boden steht.

Und Mose verdeckt sein Gesicht aus Angst und Gott sagt: „Hey, komm nicht näher!“

Es ist wirklich heftig.

Lehrer: Diese eindrückliche Heiligkeit Gottes wird noch deutlicher, wenn man sich die Geschichten

von Israels Tempel anschaut.

Der Tempel war der zentrale Ort, wo Gott mit seiner heiligen Gegenwart anwesend war

und im Zentrum gab es diesen Raum: „Das Aller-Heiligste“.

Es ist das Zentrum von Gottes Gegenwart.

Egal ob du nun ein Israelit im Land um den Tempel herum bist, oder ob du ein Priester bist,

der im Tempel arbeitet: Du bist in der Nähe von Gottes heiliger Gegenwart

– und das ist gefährlich.

Schülerin: Ja, das ist ein Problem, wie soll das also funktionieren?

Lehrer: Nun, die Lösung in der Bibel ist, dass man „rein“ werden muss.

Schülerin: Also „rein“ im moralischen Sinne?

Lehrer: Ja, und das ist noch einfach zu verstehen.

Aber die Bibel spricht auch oft von einer anderen Art von Reinheit,

der „rituellen Reinheit“.

Das ist ein Zustand, bei dem man sich von allem fernhält, was mit dem Tod zu tun hat, zum Beispiel

Dinge anzufassen wie kranke Haut, tote Körper, oder sogar bestimmte Körperflüssigkeiten.

All diese Dinge machen dich „unrein“.

Rituell unrein zu werden, ist nicht unbedingt sündig.

Falsch ist es aber in einem unreinen Zustand in Gottes Gegenwart zu kommen.

Deshalb gab Gott den Israeliten ganz klare Anweisungen, damit sie wissen, wann sie unrein sind

und wie sie rein werden können, um wieder in den Tempel gehen zu dürfen.

Schülerin: Darum geht es im Buch Levitikus.

Lehrer: Richtig.

Aber dabei bleibt es nicht.

Der Gedanke entwickelt sich weiter.

Später in der Bibel finden wir diese wirkliche interessante Geschichte mit dem Propheten Jesaja.

In einer eindrücklichen Vision befindet er sich im Tempel, direkt in Gottes Gegenwart.

Er ist total verängstigt.

Schülerin: Ja, er kennt die Regeln.

Eigentlich sollte er dort gar nicht sein.

Und er hat Angst, dass er vernichtet wird.

Lehrer: Und dann kommt dieses seltsame Wesen, ein Seraphim.

Schülerin: Ja, das ist wirklich ein seltsames Wesen.

Lehrer: Absolut.

Es kommt herübergeflogen und berührt Jesajas Lippen mit einer heißen Kohle

und sagt dann etwas wirklich Komisches:

„Deine Schuld ist weggenommen und deine Sünde ist gesühnt."

Schülerin: Diese brennende Kohle macht Jesaja also irgendwie rein.

Lehrer: Ja, und das ist bemerkenswert, denn wenn du etwas Unreines berührst,

überträgt sich normalerweise die Unreinheit auf dich.

Aber hier finden wir eine vollkommen neue Idee:

Die Kohle – dieser heilige und reine Gegenstand – überträgt seine Reinheit an Jesaja,

als sie ihn berührt.

Jesaja wird durch Gottes Heiligkeit nicht vernichtet, sondern verändert.

Man glaubt kaum, was das für einen Unterschied macht.

Aber es gibt noch eine weitere Entwicklung, diesmal durch den Propheten Hesekiel.

Er hat diese Vision, in der er vor dem Tempel steht und sieht, wie Wasser aus ihm heraustropft.

Und das Wasser wird zu einem Strom, der zu einem tiefen Fluss heranwächst und durch die Wüste fließt.

Er hinterlässt eine Spur von grünen Bäumen und fließt ins Tote Meer und alles wird frisch und lebendig.

Schülerin: Anstatt also rein zu werden und in den Tempel zu fließen,

kommt Gottes Heiligkeit aus dem Tempel, und macht alles rein und bringt es zum Leben.

Was bedeutet das alles?

Lehrer: Das wissen wir nicht – bis wir diesen Mann kennenlernen: Jesus.

Er behauptet, dass er all diese alten Visionen erfüllt, allerdings auf überraschende Art und Weise.

Jesus berührte Menschen, die unrein waren: Menschen mit kranker Haut,

eine Frau mit chronischen Blutungen oder sogar tote Menschen.

Und eigentlich müsste sich ihre Unreinheit auf Jesus übertragen, wenn er sie berührt.

Aber stattdessen wird die Reinheit von Jesus auf sie übertragen und ihre Körper geheilt.

Schülerin: Jesus ist wie die heilige Kohle in Jesajas Vision.

Lehrer: Richtig.

Und Jesus behauptet, dass er die menschliche Verkörperung von Gottes Heiligkeit ist

und dass nun er selbst und seine Nachfolger Gottes Tempel sind, durch die Gottes heilige Gegenwart

in diese Welt hineingelangt und Leben, Heilung und Hoffnung bringt.

Deshalb sagt Jesus über seine Nachfolger, dass aus ihnen „Ströme des lebendigen Wassers“ fließen werden.

Schülerin: Also das ist unser Teil der Geschichte, wo wir uns gerade befinden.

Aber wohin führt das alles?

Lehrer: Die letzten Seiten der Bibel enden mit einer endgültigen Vision von Gottes Heiligkeit.

Diesmal aufgeschrieben von einem Mann mit dem Namen Johannes.

In seiner Vision sehen wir unsere Welt, die komplett neu gemacht wurde.

Die ganze Erde ist zu Gottes Tempel geworden.

Und Hesekiels Fluss ist dort.

Er fließt von Gottes Gegenwart und bewässert die ganze Schöpfung.

Er wäscht alle Unreinheit ab und bringt alles zurück zum Leben.


Themenvideo: Die Heiligkeit Gottes - YouTube Theme video: The Holiness of God - YouTube Vídeo temático: A Santidade de Deus - YouTube Video med tema: Guds helighet - YouTube

Schülerin: Wahrscheinlich hast du das Wort „heilig“ schon mal gehört,

oder zumindest in einem christlichen Lied gesungen.

Die meisten Menschen verbinden mit diesem Wort einfach nur, dass man eine moralisch gute Person ist.

Also Gott ist „heilig“, weil er moralisch vollkommen ist.

Lehrer: Ja, das ist ein Aspekt davon, aber in der Bibel ist der Gedanke der „Heiligkeit“ viel tiefer und größer.

Er beschreibt eigentlich, dass Gott der mächtige Schöpfer hinter dem ganzen Universum ist.

Er ist das einzige Wesen, das die Kraft hat, eine Welt voller Schönheit und Leben zu schaffen.

All diese Fähigkeiten machen Gott absolut einzigartig und das ist die Bedeutung von

„heilig“.

Ein hilfreiches Bild ist, Gottes Heiligkeit mit der Sonne zu vergleichen. A helpful image is to compare God's holiness to the sun.

Die Sonne ist einzigartig, zumindest in unserem Sonnensystem.

Und sie ist wirklich gewaltig. And it is really tremendous.

Sie ist die Quelle von allem Leben auf unserem Planeten.

Man könnte sagen: Die Sonne ist „heilig“.

Und man kann den Vergleich sogar noch weiterdenken, denn der ganze Bereich um die Sonne herum And you can think the comparison even further, because the whole area around the sun

ist ebenfalls „heilig".

Schülerin: Ja, denn je näher man der Sonne kommt, desto intensiver wird es! Student: Yes, because the closer you get to the sun, the more intense it gets!

Lehrer: Ja genau!

All das Gute und die Kraft der Sonne, die das Leben erst ermöglichen, sind auch gefährlich. All the good and the power of the sun, which make life possible, are also dangerous.

Ich meine damit, wenn man der Sonne zu nahe kommt, wird sie dich auslöschen. What I mean by that is, if you get too close to the sun, it will blot you out.

Und dieselbe Spannung ist auch im Zentrum von Gottes Heiligkeit.

Wenn du unrein bist, ist Gottes Nähe gefährlich für dich – nicht weil seine Nähe schlecht ist, If you are unclean, God's nearness is dangerous for you - not because His nearness is bad,

sondern weil sie so gut ist.

Das erste Mal sehen wir diese Spannung von Gottes Heiligkeit in der Geschichte von Mose

und dem brennenden Busch.

Schülerin: Gott sagt Mose, er soll seine Sandalen ausziehen, weil er auf heiligem Boden steht. Student: God tells Moses to take off his sandals because he is standing on holy ground.

Und Mose verdeckt sein Gesicht aus Angst und Gott sagt: „Hey, komm nicht näher!“

Es ist wirklich heftig. It's really intense.

Lehrer: Diese eindrückliche Heiligkeit Gottes wird noch deutlicher, wenn man sich die Geschichten

von Israels Tempel anschaut.

Der Tempel war der zentrale Ort, wo Gott mit seiner heiligen Gegenwart anwesend war

und im Zentrum gab es diesen Raum: „Das Aller-Heiligste“.

Es ist das Zentrum von Gottes Gegenwart.

Egal ob du nun ein Israelit im Land um den Tempel herum bist, oder ob du ein Priester bist,

der im Tempel arbeitet: Du bist in der Nähe von Gottes heiliger Gegenwart

– und das ist gefährlich.

Schülerin: Ja, das ist ein Problem, wie soll das also funktionieren?

Lehrer: Nun, die Lösung in der Bibel ist, dass man „rein“ werden muss.

Schülerin: Also „rein“ im moralischen Sinne?

Lehrer: Ja, und das ist noch einfach zu verstehen.

Aber die Bibel spricht auch oft von einer anderen Art von Reinheit,

der „rituellen Reinheit“.

Das ist ein Zustand, bei dem man sich von allem fernhält, was mit dem Tod zu tun hat, zum Beispiel This is a state of staying away from anything that has to do with death, for example.

Dinge anzufassen wie kranke Haut, tote Körper, oder sogar bestimmte Körperflüssigkeiten. Touching things like diseased skin, dead bodies, or even certain bodily fluids.

All diese Dinge machen dich „unrein“.

Rituell unrein zu werden, ist nicht unbedingt sündig. Becoming ritually impure is not necessarily sinful.

Falsch ist es aber in einem unreinen Zustand in Gottes Gegenwart zu kommen. However, it is wrong to come into God's presence in an unclean state.

Deshalb gab Gott den Israeliten ganz klare Anweisungen, damit sie wissen, wann sie unrein sind

und wie sie rein werden können, um wieder in den Tempel gehen zu dürfen. and how they can become pure in order to be allowed to enter the temple again.

Schülerin: Darum geht es im Buch Levitikus.

Lehrer: Richtig.

Aber dabei bleibt es nicht.

Der Gedanke entwickelt sich weiter.

Später in der Bibel finden wir diese wirkliche interessante Geschichte mit dem Propheten Jesaja.

In einer eindrücklichen Vision befindet er sich im Tempel, direkt in Gottes Gegenwart.

Er ist total verängstigt. He is totally scared.

Schülerin: Ja, er kennt die Regeln.

Eigentlich sollte er dort gar nicht sein.

Und er hat Angst, dass er vernichtet wird. And he is afraid that he will be destroyed.

Lehrer: Und dann kommt dieses seltsame Wesen, ein Seraphim.

Schülerin: Ja, das ist wirklich ein seltsames Wesen.

Lehrer: Absolut.

Es kommt herübergeflogen und berührt Jesajas Lippen mit einer heißen Kohle It comes flying over and touches Isaiah's lips with a hot coal

und sagt dann etwas wirklich Komisches:

„Deine Schuld ist weggenommen und deine Sünde ist gesühnt." "Your guilt is taken away and your sin is atoned for."

Schülerin: Diese brennende Kohle macht Jesaja also irgendwie rein.

Lehrer: Ja, und das ist bemerkenswert, denn wenn du etwas Unreines berührst, Teacher: Yes, and that is remarkable, because when you touch something impure,

überträgt sich normalerweise die Unreinheit auf dich.

Aber hier finden wir eine vollkommen neue Idee:

Die Kohle – dieser heilige und reine Gegenstand – überträgt seine Reinheit an Jesaja,

als sie ihn berührt.

Jesaja wird durch Gottes Heiligkeit nicht vernichtet, sondern verändert.

Man glaubt kaum, was das für einen Unterschied macht.

Aber es gibt noch eine weitere Entwicklung, diesmal durch den Propheten Hesekiel.

Er hat diese Vision, in der er vor dem Tempel steht und sieht, wie Wasser aus ihm heraustropft.

Und das Wasser wird zu einem Strom, der zu einem tiefen Fluss heranwächst und durch die Wüste fließt.

Er hinterlässt eine Spur von grünen Bäumen und fließt ins Tote Meer und alles wird frisch und lebendig.

Schülerin: Anstatt also rein zu werden und in den Tempel zu fließen,

kommt Gottes Heiligkeit aus dem Tempel, und macht alles rein und bringt es zum Leben. God's holiness comes out of the temple and makes everything clean and brings it to life.

Was bedeutet das alles?

Lehrer: Das wissen wir nicht – bis wir diesen Mann kennenlernen: Jesus.

Er behauptet, dass er all diese alten Visionen erfüllt, allerdings auf überraschende Art und Weise.

Jesus berührte Menschen, die unrein waren: Menschen mit kranker Haut,

eine Frau mit chronischen Blutungen oder sogar tote Menschen.

Und eigentlich müsste sich ihre Unreinheit auf Jesus übertragen, wenn er sie berührt. And actually, their uncleanness should be transferred to Jesus when he touches them.

Aber stattdessen wird die Reinheit von Jesus auf sie übertragen und ihre Körper geheilt.

Schülerin: Jesus ist wie die heilige Kohle in Jesajas Vision.

Lehrer: Richtig.

Und Jesus behauptet, dass er die menschliche Verkörperung von Gottes Heiligkeit ist

und dass nun er selbst und seine Nachfolger Gottes Tempel sind, durch die Gottes heilige Gegenwart

in diese Welt hineingelangt und Leben, Heilung und Hoffnung bringt.

Deshalb sagt Jesus über seine Nachfolger, dass aus ihnen „Ströme des lebendigen Wassers“ fließen werden. That is why Jesus says about his followers that "rivers of living water" will flow from them.

Schülerin: Also das ist unser Teil der Geschichte, wo wir uns gerade befinden.

Aber wohin führt das alles?

Lehrer: Die letzten Seiten der Bibel enden mit einer endgültigen Vision von Gottes Heiligkeit.

Diesmal aufgeschrieben von einem Mann mit dem Namen Johannes. This time written down by a man named John.

In seiner Vision sehen wir unsere Welt, die komplett neu gemacht wurde.

Die ganze Erde ist zu Gottes Tempel geworden.

Und Hesekiels Fluss ist dort. And Ezekiel's river is there.

Er fließt von Gottes Gegenwart und bewässert die ganze Schöpfung.

Er wäscht alle Unreinheit ab und bringt alles zurück zum Leben.