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NDR, NDR Info: Die Nachrichten — 15.07.2026 – Текст для читання

NDR, NDR Info: Die Nachrichten — 15.07.2026

Середній 2 Німецької урок для практики читання

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NDR Info. Die Nachrichten für den Norden.

Um 13 Uhr mit Astrid Vits.

An welchen Stellen können Bürger und Unternehmen in Deutschland noch von überflüssigen Regeln befreit werden? Darüber hat heute das Bundeskabinett beraten und weitere Maßnahmen zum Bürokratieabbau beschlossen. Aus Berlin, Benjamin Großkopf:

Der zuständige Minister Karsten Wildberger sprach von einem guten Tag und von weitreichenden Maßnahmen, die das Leben der Menschen einfacher machten. 600 Millionen Euro im Jahr. Darauf sollen sich die Entlastungen für Wirtschaft und Bürger summieren. Der größte Anteil soll durch Digitalisierung im Gesundheitswesen entstehen, beispielsweise durch elektronische Überweisungen, die künftig Kosten, Papier und Aufwand sparen.

Das Paket beinhaltet eine Reihe weiterer Maßnahmen. So wird zum Beispiel die Umweltplakette für E-Autos abgeschafft. Nicht mehr alle elektrischen Anlagen und Geräte am Arbeitsplatz müssen regelmäßig überprüft werden. Vor allem viele Unternehmen beklagen immer wieder, dass für sie die überbordende Bürokratie die größte Herausforderung am Standort Deutschland ist.

Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge eine weitere Welle von Luftangriffen im Iran gestartet. Es gehe darum, die militärischen Fähigkeiten zu schwächen, mit denen iranische Truppen die Schifffahrt in der Straße von Hormus angegriffen hätten, hieß es vom Regionalkommando. In der Nacht hatten die USA bei Attacken bereits 30 Zivilisten getötet. Präsident Trump drohte, wenn das Land nicht zurück an den Verhandlungstisch komme, zerstöre das amerikanische Militär nächste Woche alle Kraftwerke und Brücken, sagte er dem Sender Fox News.

Außenminister Wadephul reist heute zu politischen Gesprächen nach Finnland. Im Mittelpunkt der Beratungen dürften sicherheitspolitische Themen stehen, wie der Zivilschutz und die Sicherung der finnisch-russischen Grenze. Aus Berlin, Christina Nagel:

In Helsinki wird Außenminister Johann Wadephul mit seiner Amtskollegin Elina Valtonen zu Gesprächen zusammenkommen. Geplant ist auch ein gemeinsamer Besuch der finnisch-russischen Grenze. Die Lage hier hat sich durch Russlands Krieg gegen die Ukraine massiv verändert. Die Grenzübergänge an Land sind geschlossen.

Den kleinen, unkomplizierten Grenzverkehr zwischen beiden Ländern gibt es nicht mehr. Eine weitere Folge des Krieges: der NATO-Beitritt Finnlands. Die Grenze zu Russland wurde damit zur längsten Landgrenze des Bündnisses. Die NATO, betont Außenminister Wadephul, sei durch Finnland stärker und schlagkräftiger geworden.

Für Europa ein echter Sicherheitsgewinn.

Experten haben erforscht, wie Jugendliche ab 14 Jahren Social Media erleben. Im Rahmen der neuen JIMplus-Studie 2026 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest wurden Mädchen und Jungen im Alter von 14 bis 17 befragt. Aus der ARD-Wissenschaftsredaktion, Anja Braun:

Social Media ist für viele Jugendliche eine Art emotionale Achterbahnfahrt. Drei Viertel aller Befragten sagen, dass sie durch Social Media von den Dingen abgelenkt werden, die sie stattdessen tun sollten. Mehr als die Hälfte hat das Gefühl, dadurch Zeit für Erholung und andere Freizeitaktivitäten zu verlieren. Und 40% der Heranwachsenden sagen, dass ihre Konzentrationsfähigkeit darunter leidet.

Auf der anderen Seite sagen die allermeisten, dass sie über Social Media viel Neues lernen und ihr Wissen erweitern. Etwa die Hälfte fühlt sich dort auch verstanden. Wirklich wohl fühlen sich die Heranwachsenden in der Regel aber auf Social Media nicht. Deutlich besser geht es ihnen, wenn sie ganz analog mit Freundinnen, Freunden oder der Familie zusammen sind oder Sport treiben.

Die Nutzung von Social Media belastet die Jugendlichen oft. Gerade Mädchen nennen vor allem den ständigen Vergleich mit anderen auf den Plattformen bedrückend.

Studierende, die nicht mehr im Elternhaus wohnen, geben im Schnitt mehr als die Hälfte ihres Einkommens für das Wohnen aus. Das geht aus einer Studie des Statistischen Bundesamtes hervor. Aus Wiesbaden, Alexander Schmidt:

Im Schnitt hatten die Studierenden 54% ihres Haushaltseinkommens fürs Wohnen ausgegeben. Alleinlebende Studierende sogar noch etwas mehr. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Wert für die gesamte Bevölkerung im Schnitt bei 24%. Nach Angaben der Statistiker finanziert sich knapp die Hälfte der Studierenden mit eigenem Haushalt über einen Job, knapp ein Drittel werden von Angehörigen unterstützt und 14% erhielten BAföG-Leistungen oder Stipendien.

Das waren die Nachrichten.

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