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Youtube-Lektionen - April 2020, Ausbildung in Deutschland – alle Steps!

Ausbildung in Deutschland – alle Steps!

Wenn du in Deutschland eine Ausbildung machen möchtest und nicht aus der EU

kommst, wird dir dieses video weiterhelfen. Ich erkläre dir jetzt die 5 Steps die dafür

wichtig sind. Wenn dein Deutsch doch nicht ganz so gut ist, kein Problem.

Deshalb gibt es in diesem Video auch englische Untertitel und alle wichtigen

Begriffe blende ich dir ein, damit du auf jeden Fall weißt was zu tun ist.

Schreibt uns bei Fragen gerne auch bei Instagram und abonniere uns da.

Du erfährst in diesem Video also, wie du dich als Ausländer, der aus einem

Drittstaat kommt, in Deutschland bewirbst. Dazu gehören 5 Steps.

Ich fass dir die jetzt schon mal kurz zusammen. Du kannst eigentlich gar nicht

früh genug damit anfangen, deutsch zu lernen.

Step 1 ist also mach einen Sprachkurs. Zweitens: Du musst deine Zeugnisse

anerkennen und übersetzen lassen. Drittens: Du bewirbst dich online von

deinem Heimatland aus. Als nächstes, dass ist Step 4: Beantragst du das Visum. Wenn

du eine Zusage hast und dann geht es im fünften Schritt ab nach Deutschland. Die

wichtigsten Dinge für deine Ausbildung in Deutschland erledigst du in deinem

Heimatland. Der ganze Prozess kann schon mal mehrere Monate dauern.

Deshalb fang am besten früh genug an, Deutsch zu lernen.

Das sollte für dich Step eins sein, auf deinem Weg zur Ausbildung in Deutschland.

Ohne gute Deutschskills läuft hier nichts. Mein Tipp ist also: mach in deiner Heimat

so viele Deutschkurse, dass du die Sprache bei deiner Ankunft in

Deutschland schon sicher beherrscht. Es gibt ein neues Gesetz, das

bei Ausbildungstart ,das Niveau B1 voraussetzt. Das solltest du mit einem

Zertifikat nachweisen können. Schritt Nummer zwei: Lebenslauf und

Zeugnisse auf Deutsch übersetzen lassen. Um dich überhaupt bewerben zu können,

brauchst du einen Lebenslauf und ein Abschlusszeugnis von der Schule. Mehr

allgemeine Informationen zum Lebenslauf findest du in der Infobox.

Das Zeugnis braucht dein potenzieller Arbeitgeber im Original, also in deiner

Landessprache und auf Deutsch. Lass es dir auf jeden Fall professionell

übersetzen. Kopien solltest du amtlich beglaubigen lassen.

Das ist auch total wichtig. Im nächsten Schritt muss du alle Dokumente von

Offizieller Stelle in Deutschland anerkennen lassen und zwar von der

sogenannten "Zeugnisanerkennungs stelle des Bundeslandes"

Das ist ein kleines bisschen kompliziert, aber du kriegst es auf jeden Fall hin.

Merke dir die Internetseite: anabin. Das ist das offizielle Infoportal zu

ausländischen Bildungsabschlüssen. Auf der Seite, findest du die Behörde, die für

dich zuständig ist. Entscheidend dafür ist nämlich, in welchem Bundesland du

deine Ausbildung machen möchtest. Deutschland hat 16 Bundesländer. Du musst

dir also schon vorher überlegen, in welchem davon du leben und arbeiten

möchtest. Erst dann kannst du deine Zeugnisse korrekt anerkennen lassen und

dich auf freie Ausbildungsstellen bewerben.

Das ganze kostet dich leider auch etwas. Rechne so mit 100 bis 150Euro. Mach das

Video ich eben auf Pause und schreib dir die wichtigen Begriffe ab oder mach

dir ein Screenshot. Den Schulabschluss sollte übrigens dem deutschen Haupt -oder

Realschulabschluss entsprechen. So kann die Firma deine Fähigkeiten besser

einschätzen und mit anderen Bewerbern vergleichen. Wurden deine Zeugnisse

anerkannt, kann es losgehen. Schritt Nummer drei: ist die Bewerbung um eine

Ausbildung. Das kannst du online machen. Such einfach auf Ausbildung.de nach

deiner Wunschausbildung. Du findest auf unserem Portal alle

Berufe von A bis Z oder auch nach Themen sortiert. In der Videobeschreibung gibt

es die Links dazu und hinterm I habe ich dir eine Playlist mit all unseren

Berufsvideos verlinkt. Kommen wir zum Schritt 4: dem Visum. Hierfür sind drei

Sachen wichtig: Ein Vertrag mit deinem Arbeitgeber, genug Geld und eine

Krankenversicherung. Das Visum kannst du erst beantragen, wenn du eine Ausbildung

sicher hast. Also die schriftliche Zusage deines Ausbildungsbetriebes. Am besten

ist es, wenn du bereits den unterschriebenen Arbeitsvertrag hast.

Außerdem brauchst du genug Geld, um in Deutschland leben zu können.

Rund 700Euro im Monat, sollten ausreichen und du benötigst bis zum

Start deiner Ausbildung eine gültige Krankenversicherung. Wenn bei deiner

jetzigen Krankenversicherung, aus der Heimat, Deutschland nicht automatisch mit

drin ist, musst du eine extra Auslandskrankenversicherung abschließen.

In Deutschland angekommen, solltest du dir dann so schnell wie möglich vor Ort

eine Krankenkasse suchen. Und zwar spätestens bis zum Ausbildungsstart. Den

Antrag auf Visum, stellst du bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung

in deiner Heimat. Also bei der Botschaft oder dem Konsulat in deiner Nähe und

zwar persönlich. Vermutlich kostet das so zwischen 50 und 100Euro.

Du kannst aber in deiner eigenen Währung bezahlen. Dann musst du wieder warten.

Es dauert etwa drei Monate, bis der Antrag durch ist. In der Zeit nimmt die

Auslandsvertretung Kontakt zur Ausländerbehörde in Deutschland auf. Die

muss deinem Visum zustimmen. Lass dich von dem ganzen Prozedere

bitte nicht abschrecken. Hallte durch! Das meiste ist

auch schon geschafft! Es gibt übrigens zwei Arten von Visa.

Welches du bekommst, hängt davon ab, welche Art von Ausbildung du in

Deutschland machst. Es gibt hier die Duale und die schulische Ausbildung. Die

schulische Ausbildung ist theoretischer und man verdient dann meistens kein Geld.

Wie genau sich beide Ausbildungen unterscheiden, ist für dich aber gar

nicht so wichtig. Du musst nur wissen, dass du bei einer schulischen Ausbildung

meist ohne Probleme die so genannte "Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der

schulischen Betriebsausbildung" bekommst. Bei der dualen Ausbildung, die in

Deutschland standard ist, gibt es erst eine Vorrangprüfung. Das heißt, die

Bundesagentur für Arbeit prüft, ob sich ein Deutscher oder ein anderer EU Bürger

auf die gleiche Stelle bewirbt. Wenn nicht, bekommst du den Job. Dein

Aufenthaltstitel lautet dann: "Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der

betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Achtung! Die Begriffe habe ich dir wieder

aufgeschrieben. Du hast dich erfolgreich bei einem

deutschen Unternehmen beworben, eine Ausbildung sicher und auch dein Visum

ist durch?! Dann ist jetzt Zeit nach Deutschland zu kommen um im neuen Job

durchzustarten. Es gibt übrigens ein paar Länder aus

denen man ohne Visum nach Deutschland einreisen darf.

Kommst du aus Australien, Israel, Japan, Kanada, Südkorea, Neuseeland oder den USA,

darfst du auch erst nach Deutschland kommen und dich von hier aus bewerben.

Das waren von uns die 5 Steps auf dem Weg zur Ausbildung in Deutschland. Wenn

du irgendwas nicht verstanden hast, stell uns deine Fragen gerne in den

Kommentaren. Mehr Infos gibt es außerdem auf

Ausbildung.de. So das war es erstmal zu diesem Thema, aber wir haben natürlich

noch viel mehr Videos und Playlists die dir alle Infos und Tipps rund um das

Thema Ausbildung geben. Schau am besten gleich rein und abonniere uns

hier auf YouTube und natürlich auch auf Instagram.

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