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Gans am Boden Podcast, 001 - Farbenwelt der Frau – Text to read

Gans am Boden Podcast, 001 - Farbenwelt der Frau

Gevorderd 2 Duits lesson to practice reading

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001 - Farbenwelt der Frau

Willkommen zu Gans am Boden ein Podcast von und mit Firefly.

Unser Thema heute: Frauen, Fragen, Falsche Hoffnungen

Dass Männlein und Weiblein in der Regel nicht zusammen passen, das kann man so ziemlich überall scherzhaft lesen oder hören.

Ich persönlich glaube, dass eine Beziehung zwischen diesen beiden Rassen bestenfalls als schwierig zu bezeichnen ist. Denn schon beim Klamottenkauf zeigen sich hier schier unüberwindbare Hindernisse. Während er zu wissen glaubt, dass ihm schwarze Sweaties, dunkelblaue Jeanshosen und schwarze Slipper stehen, versucht sie ihm nämlich in Terrakotta oder Khaki zu zwängen.

Dazu sei erwähnt, dass seine Farbenwelt bestenfalls aus nur drei Farben, nämlich schwarz, blau und weiß, höchstens aber aus sieben Farben besteht, nämlich rot, gelb, grün, blau, schwarz, weiß und braun.

Unsere Mädels hingegen haben schon bei braun rund zwanzig verschiedene Farbtöne zur Auswahl. Darunter Mokka, Schoko, Nuss und Sand. Wobei wir Kerle schon beim Hören dieser Farben höchstens Lust auf Eis kriegen. Mit Ausnahme des Sandes, denn den haben wir anschließend im Getriebe, wenn wir den Weibchen erklärt haben, dass wir das alles für braun halten.

Wir Jungs kriegen schon im zarten Kindesalter beigebracht, dass es bei jeder Farbe nur drei Variationen gibt: Hell, normal, dunkel.

Damit kommen wir aus. Was bei uns also ein helles Grün ist, wird bei ihrer Farbenwelt gerne mal ein Apfel- oder Lindgrün. Während die Frau von heute jeden Farbnamen aus dem Frucht-, Pflanzen- oder Naturbereich wählt, tendiert der Mann von gestern, wie er nun halt mal ist, dazu, seine Farbennamen aus dem praktischen Bereich zu ziehen und das auch nur, wenn ihn die Frau dazu zwingt. Da wird aus ihrem Sonnengelb, Sandfarben, Lindgrün und Rosé bei ihm gern mal ein Uringelb, Babyscheissebraun, Schimmelgrün oder Tuntenrot.

Wobei Mischfarben, wie ihr Orange, Rosé, Aubergine und Terrakotta in seiner Farbwelt quasi gar nicht existent sind.

Nur unter Androhung von Gewalt und ( ausgelassen "unter": hier zuviel ) einem Besuch der Schwiegermutter, was ungefähr dem gleichen nach kommt, schaffen es die Frauen uns Männer zu einem farbberatendem …, naja zu einem … - die nehmen uns zum Klamottenkauf mit. Oah.

Dummerweise rutschen uns dann an den unpassendsten Stellen auch die falschen Kommentare raus.

Sie : Schatzi, welches Oberteil steht mir denn?

Das Lindfarbene oder das Moosgrüne?

Er : Ehm, Schatz.

Ehm. Nimm das mit den Streifen. Das macht nicht so fett.

Glauben sie mir, dieser Einkauf ist definitiv gelaufen.

Er könnte es nur noch schlimmer machen, wenn er nach dem Abendessen fragen würde, na, willste ( umgspr: willst du ) noch ´nen ( umgspr: einen ) Nachtisch, mein Pummelchen?

Eine Bekannte von mir freute sich vor kurzem noch sehr darüber als ihr Freund sie endlich mal Schatzi nannte.

Was sie nicht wusste, war, dass er sie nur deswegen Schatzi nannte, weil er sich nicht zwischen Schaf oder Ziege entscheiden konnte. Als sie das dann herausgefunden hat, lernte er gleich noch en ( umgspr: ein ) paar neue Farben kennen: Nämlich Veilchenblau und Nasenblutenrot. Da kann man mal wieder sehen. Jedes Ding hat zwei Seiten.

Transkription : Vera Ihrig für www.LingQ.com Erläuterung: Dialekt/Regional = Regional besondere Worte oder Aussprache.

Werden nicht überall verstanden und sollten nicht so gesprochen werden. Umgspr = Umgangsprache. Wird nahezu in ganz Deutschland verwendet und ist überall verständlich.

Herzlichen Dank an Firefly für die freundliche Genehmigung, den Beitrag hier zu verwenden.

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