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German LingQ Podcast 2.0, #3: Wie wird man Musical-Darsteller? [2]

중급 2 독일어의 lesson to practice reading

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#3: Wie wird man Musical-Darsteller? [2]

schon eine wahnsinnige Unsicherheit.

Ich muss mich selber kümmern, dass ich auf

dass ich zu Castings komme,

muss auch damit klarkommen, dass ich

vielleicht nicht eingeladen werde, muss

auch dann irgendwie daran arbeiten, woran

das liegt und warum das so ist. Und ich

habe eine ganz tolle Agentur, die mir

dabei zur Seite steht, aber

letzten Endes ist man doch selber

verantwortlich dafür, dass man irgendwie

Arbeit hat und dass man irgendwie Geld

verdienen kann und das ist der größte

Stressfaktor. Wenn man immer, wenn man

sich nicht auf dem nächsten

Engagement ausruhen darf. Ich kann ich

nicht jetzt sagen, hey, ich habe März/April

eine Hauptrolle. Ich habe es geschafft.

Ich muss denken, ok, aber was ist denn

danach, was kommt dann als Nächstes und das ...

Das muss man auch erst mal aushalten, ja.

Ich glaube, dass das was man

üblicherweise vor allem auch so aus dem

amerikanischen gerade aus Los Angeles, aus der Filmecke

immer hört ist, dass das härteste ist, dass man

lernen muss somit der Ablehnung

umzugehen, das ist vielleicht jetzt im

Theaterkontext, weiß ich nicht, ob das

genau so krass ist wie jetzt im Film,

aber ich kann mir vorstellen, dass das

generell einfach einen großen Druck

auslöst. Da ist dann wahrscheinlich, dass

der Hauptgewinn ist dann so eine

permanent Anstellung in einem Ensemble oder

Dauerproduktion. Genau, für viele Leute

schon, für mich, ich kann das irgendwie

nicht. Ich will auch irgendwie diese

Flexibilität haben und einfach überall

hinreisen und dann jetzt in Dresden

spielen, dann woanders und dann habe

ich in der Schweiz gearbeitet und so

weiter und so fort.

Aber um das mal aufzugreifen, was du

meinst wegen Los Angeles und dem

Verhältnis von Bewerbern und Jobs.

Ich hatte was gerade im letzten Jahr, dass

ich mich auf einen Job beworben hatte,

das war auch in der Schweiz.

Und da war ich einer von über 4.400

Bewerbern für eine Produktion, die

letzten Endes 30 Jobs vergeben hat.

Ja krass, okay kann ich mir vorstellen, dass

es da beliebtere oder begehrtere, nicht

beliebtere, begehrtere Jobs gibt und

welche wo man weniger Konkurrenz hat.

Jetzt haben wir zu recht ausgiebig über

deinen Job geredet, Bosse. Und ich glaube

fast, es lohnt sich diese Episode in zwei

Teile zu teilen. Deswegen, ja ja, deswegen

würde ich sagen ihr Lieben. Vielen vielen

Dank fürs zuhören.

Wir gehen in die nächste Episode, die dann

bald auch herausgebracht, veröffentlicht

wird, in der ich noch einmal mit Bosse

rede, und zwar über seinen bereits

angekündigtes zweites Leben als

Dungeon Master und was das ist und was

das soll und warum das nicht so

zwielichtig ist wie es vielleicht klingt,

darüber reden wir dann in der nächsten Episode.

Ich danke euch fürs zuhören und wir

sehen uns beim nächsten Mal.

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