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2022 from Youtube, Klingt besser: 3 Profi-Tipps für Deinen nächsten Mix | Abmischen Tutorial | Recording-Blog MP111

Klingt besser: 3 Profi-Tipps für Deinen nächsten Mix | Abmischen Tutorial | Recording-Blog MP111

Das Abmischen von Musik und Autofahren sind ein kleines bisschen vergleichbar. Bei beiden

braucht man wirklich viel Übung um sie gut zu beherrschen. Und bei beiden hat man auch

frühestens nach sieben Jahren jede Situation und jedes Problem mindestens einmal gehabt. Um

diese Lernkurve und diese Lernstrecke für Dich aber ein kleines bisschen kürzer

zu gestalten, verrate ich Dir heute einfach mal drei wichtige Dinge, die ich bei meinem

letzten Mix noch gelernt habe. Und damit es bei diesen Dreien nicht bleibt, lade ich Dich

auch noch recht herzlich ein mitzumachen bei der #3dingechallenge. Wenn Du also wissen willst,

was ich bei meinem letzten Mix noch gelernt habe und Lust hast mitzumachen bei der

#3dingechallenge, dann bist Du hier genau richtig! Ich bin Jonas vom Recording-blog und los geht's.

Tach und schön, dass Du wieder eingeschaltet hast zu einem weiteren Video im Recording-Blog, meinem

Kanal, in dem ich Dir ja in mittlerweile über 500 Videos jede menge Tipps und Tricks verrate, die

dafür sorgen sollen, dass deine Musik demnächst noch größer, besser und professioneller klingt. Aber

ich möchte Dich mit diesem Kanal, mit dem Recording-Blog natürlich auch inspirieren

und an meinen Erfahrungen teilhaben lassen und deswegen schauen wir uns heute einfach

mal drei Dinge, drei wichtige Dinge aus meinem letzten Mix an, die mir aufgefallen sind und die

mir dabei geholfen haben meinen Mix noch besser klingen zu lassen. Da der Recording-Blog aber

natürlich keine Einbahnstraße nur von mir zu Dir ist, lade ich Dich auch recht herzlich

ein, heute einfach mal unter dem hashtag drei Dinge Challenge mitzumachen und unten in die Kommentare

deine Erfahrungen reinzuschreiben. Schreib also mit dem hashtag #3dingeschallenge unten mal drei

Dinge in die Kommentare, die Dir bei Deinem letzten Mix geholfen haben, aufgefallen sind oder zumindest

dafür gesorgt haben, dass es besser klingt und dann können wir hier ein schönes kleines Sammelsurium

an jeder Menge Tipps und Tricks unter dem Video zusammenfassen und vielleicht kann ich ja das

eine oder andere noch aufgreifen und demnächst mal ein Video dazu machen. So nach dem Motto

Peter, Kai oder der Uwe haben mir diesen Trick verraten und den möchte ich Dir jetzt mal, die

Problemlösung möchte ich Dir jetzt mal in diesem Video zeigen. Wäre doch eine schöne Geschichte, wenn

wir das hier mal zusammen machen könnten. Wenn Du also Lust hast mitzumachen bei der ganzen Sache,

bei der #3dingeschallenge und Dir dieses Video noch gefallen sollte, dann würde ich mich freuen wenn Du

es mir zeigst über den Daumen nach oben, und wenn es Dir nicht gefallen sollte, dann mach eben nicht

mit und drück zwei mal auf Daumen nach unten und hier auf das nächste Video. Aber wir gucken uns

gleich meine Session an, welche drei Dinge ich da eigentlich gemacht habe, um meinen Song noch besser

klingen zu lassen. Das erste Thema ist Phase ist ein A*loch. Wenn Du Dich in Deinem Mix schon mal

gefragt haben solltest, warum dein Bass oder deine Bassdrum untenrum nicht fetter werden will, obwohl

Du mit dem Equalizer schon jede Menge rein gedreht hast, dann kann das durchaus daran liegen,

dass bei einem der Signale die Phasenlage verrutscht ist. Vor allem bei Instrumenten,

die mit zwei Mikrofonen aufgenommen werden, das sind üblicherweise zum Beispiel die Bassdrum,

aber auch Gitarrenverstärker oder Bass oder die Snare. Das sind alles Quellen, die mit zwei oder

mehr Mikrofonen aufgenommen werden können und da kann es durchaus passieren, dass bei dem einen bei

der einen Aufnahme im Verhältnis zum anderen so ein bisschen die Phasenlage verrutscht ist und

dann löschen die sich vor allem im Bassbereich gegenseitig aus. Da kannst Du mit dem Equalizer

rein drehen was Du möchtest, es kann aber auch passieren, wenn Du nicht mit solchen Instrumenten

arbeitest, aber vielleicht deinen Bass z.B. auf einer Spur hast und die nochmal duplizierst um sie

parallel noch mal auf einer weiteren Spur zu bearbeiten, kann es auch passieren, dass eins

der Plugins, die Du auf dem einzelnen kanälen benutzt, dass das vielleicht so

ein bisschen die Phasenlage verschiebt und dass sie sich dann auch gegenseitig auslöschen können.

Das kann zum Beispiel durch mangelhaften Latenzausgleich passieren, kann aber auch

passieren, wenn Du bei einem Equalizer zum Beispiel einen LowCut-Filter benutzt, der auch ein bisschen

die Phasenlage verrutschen kann. Dann wird das auch dazu führen, dass der Bass mit diesen beiden Spuren,

wenn die sich wieder ergänzen, dass der einfach nicht fetter wird und sich die Bässe untenrum

auslöschen. Das Identifizieren von diesem Problem ist relativ einfach und wie das genau geht und

wie das vor allem aussehen kann mit der Phasen- lage, das schauen uns jetzt mal in der Session

an, also los geht's. Üblicherweise fange ich einen Mix in einem Refrain an. Das heißt, ich suche mir

eine Stelle wo schon möglichst viele von den Instrumenten, die Mix vorkommen, gleichzeitig

spielen und dann starte ich meinen Mix an genau dieser Stelle. Dann brauche ich später an

anderen Stellen nur noch einzelne Instrumente hinzu mischen, habe aber für den Refrain schon mal den

perfekten Sound gemischt. Dann starte ich meinen Mix normalerweise mit der Bassdrum und wenn man die

so vorliegen hat wie hier in diesem Mix, dass also zwei Mikrofone aufgenommen haben,

diesen Sound von der Bassdrum, dann checke ich natürlich als erstes mal die Phasenlage

von diesen beiden Spuren. Und das mache ich einfach indem ich hier reinkomme um einfach

mal zu gucken wie sich die Wellenform hier verhält, von den beiden. Und wenn ich hier zum Beispiel

einen Schlag sehe und den mal reinzoome, dann siehst Du, dass hier an der Stelle alles gut ist,

dass hier die Phasenlage von dem einen Signal, dass hier die Phase der Wellenform nach oben läuft, und

dann nach unten - unterhalb von diesem Nullpunkt - und hier unten drunter ist es ähnlich. Es läuft

also parallel und dementsprechend gibt es da keine großartige Phasenverschiebung. Man hätte

hier noch ein bisschen eingreifen können, aber da es ja hauptsächlich um den Sound geht, habe

ich den überprüft, und es hat sich herausgestellt, dass die Bassdrum so gut klingt. Dann habe ich

sie weiter bearbeitet, alles fertig gemacht, auch diesen Refrain gemischt und irgendwann den

Rest des Songs dann auch gemischt. Wir hören mal kurz rein wie es hier am Anfang klingt.

Bassdrum solo - fett drückt untenrum, alles vom Feinsten. Wie gesagt, der Mix schreitet

voran, ich habe diesen Refrain gemischt, muss dann natürlich auch andere Teile des Songs mischen und komme

dann auch irgendwann an den Anfang des Songs, und spiel das ganze mal ab. Wir

machen den Loop aus, gehen mal an den Anfang und ich spiele mal den Anfang jetzt

ab, bin mal gespannt ob Dir auffällt was passiert ist. Ich mach's nochmal. Bassdrum solo...

Ich denke nanu, irgendwas stimmt nicht. Hab ich die Bassdrum falsch gemischt, hab ich einen Fehler

gemacht, ist mir was ausgerutscht oder sonst was irgendwie und habe gedacht, das kann doch

wohl nicht wahr sein. Ich hatte doch eigentlich 'ne fette Bassdrum gemischt und auch gar nicht weiter

darüber nachgedacht, weil ich hatte ja schließlich schon die Phasenlage vom Signal überprüft. Also

war ja eigentlich alles gut, beide Signale waren in Phase und dementsprechend gab es

da keine Auslöschung. Dann habe ich gedreht, Equalizer, sonstwas geschoben, nichts passiert.

Bis ich auf die Idee gekommen bin doch noch mal in die Signale reinzugucken. Und ich zoome mal

hier ganz am Anfang in die Bassdrum rein. Wir gucken mal, was hier passiert ist. Und wie Du

hier siehst, ist an dieser Stelle plötzlich das Signal komplett verrutscht. Das heißt, hier läuft

das Signal unterhalb der Linie und hier oberhalb! Mit anderen Worten diese beiden Signale löschen

sich gegenseitig im Bassbereich aus und deswegen klingt die Bassdrum am Anfang nicht so fett wie

sie in meinem letzten Refrain geklungen hat. Hab ich gedacht, das kann doch wohl nicht wahr sein,

hab dann noch mal ein bisschen später geguckt ... ich gehe mal acht Takte weiter nach hinten und

hier, wie Du hier sehen kannst, hier ist die Phase in Ordnung. Mit anderen Worten anscheinend scheint bei

der Aufnahme irgendwas schief gegangen zu sein. Bei diesen Spuren, irgendwo auf der Strecke, ist etwas

schief gegangen und die Phase von einem Signal ist verrutscht. Die Lösung war dann natürlich relativ

einfach: Ich habe ja dann hier herausgefunden, hier bei Takt 9 ist es nicht okay und dann gucken wir mal

weiter, dann kommt eine relativ lange Stelle wo nicht gespielt wird, und dann bei Nummer 11

ist es dann wieder in Ordnung und in Phase. Also musste ich im Prinzip hier nur an

dieser einen Stelle mal schneiden - machen wir mal hier bei nummer 10 - und habe dann einfach die Spur

hier dupliziert. Das geht hier bei Logic Pr X etwa mit CMD-D, da wird die Spur dupliziert, wird also

genau so angelegt wie sie vorher gewesen ist. Dann den ersten teil einfach runter kopiert auf die

neue Spur und dann in diese neu geschaffenen Spur, die ich mal hier Phase genannt habe, habe ich dann hier

einfach ein Main-Plugin rein geladen. Bei Logic ist dass das Garn-Plugin und da kann man

dann hier einfach die Phase vom Signal drehen und damit ist jetzt auf diesem

parallelen, auf diesem zweiten Kanal, wo ich dann nur diesen einen Schnipsel drauf gepackt habe,

die Phase auch richtig und jetzt klingt die Bassdrum von Anfang an fett. Mieser Fehler, also ich habe

wirklich lange gedreht, aber solche Sachen können natürlich passieren bei der Aufnahme. Es kann aber

auch durchaus passieren, wenn Du zum Beispiel einen Bass hast, eine Bass-Spur und Du möchtest die parallel auf

zwei Spuren gleichzeitig bearbeiten. Dann kann es durchaus passieren, wenn wir mal den Bass hier

anschauen, den ich hier habe, da habe ich einfach mal die Spur hier dupliziert und die auf beiden

Spuren parallel bearbeitet. Der eine heißt "Bass" und der andere "Bass breiter" und hab da jede Menge Plugins drauf.

Es kann durchaus auch passieren, dass das ein oder andere Plugin auf einer Spur

die Phasenlage ein bisschen verschiebt und dann kann es kann das passieren, dass wir das Gegenteil

erreicht von dem, was Du eigentlich haben wolltest. Du wolltest, dass Dein Bass fetter wird stattdessen

sorgt diese Phasenauslöschung dafür, dass der Bass dünner wird. Lohnt sich also hier auch mal,

wenn Du deinen Bass fertig bearbeitet hast und er wird und wird nicht fetter, einfach mal auf eine von den

beiden Spuren auch das Gain-Plugin zu laden oder ein PlugIn mit dem Du halt die Phasenlage

verändern kannst und einfach mal hier dann die Phase zu ändern. In diesem Fall ist es ein Stereo-

Tool, dann hier einfach mal die Phase ändern und mal hören, ob der Bass dann wieder fetter wird.

Wenn ja, hast Du den Übeltäter gefunden und kannst endlich im Mix weitermachen und brauchst Dich nicht

mit unendlich viel Equalizer auseinandersetzen, der sowieso nix hilft. Also, Phase ist ein A*loch!

Wenn immer die sonne scheinen würde, dann wüsste man ja nie, wie gut es einem geht. Erst wenn man

eine längere Phase von Kälte und Nässe hat, weiß man tolles Sommerwetter zu schätzen. Und so ist

es in einem guten Mix auch. Wenn Du dafür sorgen möchtest, dass etwas groß und breit klingt, dann

musst Du natürlich dafür sorgen, dass es vorher etwas schmaler und kleiner klingt. Da kann man zum

einen mit der Lautstärke arbeiten, aber auch mit dem Stereo-Panorama. Und wie das genau aussehen

kann und womit ich Dich dann inspirieren möchte, deinen Mix nochmals zu überarbeiten, das schauen

wir uns jetzt mal in der Session an. Wahrnehmbare Kontraste sorgen also dafür, dass wir verschiedene

Songteile sauber voneinander akustisch trennen können und auch dem Zuhörer klar machen können: Hey,

der Teil ist groß und fett und der andere ist ein bisschen kleiner, d.h. der eine ist vielleicht ein

bisschen wichtiger und soll Dich mehr an die Hand nehmen. Wir können mal kurz rein hören, wie mir das

an dieser Stelle gelungen ist. Wir kommen aus dem Refrain und gehen in die erste Strophe rein.

Prinzipiell okay, wir kommen also aus dem Refrain, er klingt groß und breit und dann wird es ein

bisschen kleiner. Und ich habe auch die Gitarren hier zum Beispiel im Panorama nicht so ganz weit

auseinander geschoben, so dass alles ein bisschen kleiner wird. Der Kontrast war mir aber einfach

noch nicht groß genug und dementsprechend bin ich rigoros vorgegangen und habe einfach mal dafür

gesorgt, dass ich die eine Gitarre hier auf Mono geschaltet habe, nämlich Mono in die Mitte und dass

ich die zweite Gitarre einfach genommen habe und hier mit dem Mute-Schalter einfach ausgemacht

habe. Das heißt, ich habe aus zwei Gitarren, die vielleicht nicht ganz so breit im Stereo-Panorama

spielen, einfach nur noch eine Gitarre gemacht und die Mono in der Mitte spielen lassen. Die habe

ich dann dafür ein bisschen lauter gemacht, hab die dann hier, was weiß ich, drei db hochgeschoben,

wir haben ja schließlich eine Spur komplett weg genommen. Und jetzt hören wir uns den Kontrast noch

mal an, wenn das ganze aus dem fetten Stereo ins kleine Mono reinfällt. Jetzt klingt es so ...

Der Kontrast ist also noch größer geworden und die Chance, die mir das bietet, ist natürlich, dass

ich dann hinten raus zum nächsten Refrain deutlich mehr steigern kann. Wir hören uns mal die ganze

Passage an, wo Du dann wirklich den Weg verfolgen kannst, wenn ich Stück für Stück das Stereo-Panorama

wieder größer mache, Instrumente hinzu addiere und dann die Rampe baue, um in den letzten Refrain

zu kommen. Also das ganze Stück noch mal mit der kompletten Reise durch die große Stereo-Mono-Welt!

Und so siehst Du, dass dieser Mono-Anteil, den ich jetzt gerade gebaut habe, doch noch mal dafür

gesorgt hat, dass der Kontrast noch größer wird, mir noch mehr Möglichkeiten zum steigern gibt, und

dafür sorgt, dass die Teile noch klarer voneinander zu trennen sind. Mono für größeres Stereo!

Nur weil man 'ne Riesenmenge an Spuren zur Verfügung hat heißt das ja noch lange nicht, dass man sie

alle im Mix einsetzen muss. Speziell wenn Du den Song selber aufgenommen hast, dann hat man

natürlich alles aufgenommen, jede Idee aufgenommen, die man wirklich hatte und möchte natürlich

auch alles in seinem Mix unterbringen. Aber die Kunst des Weglassens ist auch eine große, und die

funktioniert sogar ohne zusätzliches Geld und ohne zusätzliche Plugins. Mach Dir also einfach

mal den Spaß am Ende Deines Mixes einfach mal das ein oder andere Instrument zu muten um

zu gucken, ob das dann irgendeinen Einfluss auf deinen Mix hat. Verändert sich der Sound? Fällt es

überhaupt auf, dass es weg ist? Und wenn der Sound sich verändert, dann zum Besseren oder zum Schlechteren?

Zum Besseren, dann kannst Du es besser weglassen. Zum Schlechteren, dann regelt es wieder zurück und

versuchst Dein Glück mit 'nem anderen Track. Und wenn Du dann alle einmal durch hast und feststellst

"So, jetzt habe ich einiges weg genommen!" ist Dein Mix wahrscheinlich auch aufgeräumter und klingt

etwas klarer und besser als vorher. Beispiel gefällig? Schauen wir uns jetzt in der Session an,

also los geht's! Die Schere anzusetzen, also Sachen wegzulassen, die man mühsam eingespielt hat, ist

eine der schwierigsten Aufgaben. Aber es kann durchaus auch eine der lohnenswertesten Sachen

sein. so wie man also am Anfang durchaus mit Mono Stereo-Sachen arbeiten kann und

da verschiedene Kontraste erarbeiten kann, muss man am Ende des Tages sein Arrangement auch

noch mal überdenken und denken, ob wirklich jede Spur auch gebraucht wird, die man rein

gemischt hat. Wir sind hier im letzten Refrain zum Beispiel und mir waren die Gitarren hier

ein kleines bisschen zu muffig. Und wenn wir hier mal durchzählen 2,4,6,8,10 Gitarren spielen

hie plus ein Synthesizer, ist also richtig was los. Alles spielt gleichzeitig, wir hören mal kurz rein!

Richtig viel los, letzter Refrain natürlich, alles ist erlaubt, alles darf gleichzeitig spielen.

Aber mir waren die Gitarren an dieser Stelle ein bisschen zu muffig und ich habe schon überlegt, ob

ich einen Equalizer nehmen soll, um alle Gitarren zusammen auf ihrem Bus ein bisschen schmaler

zu gestalten. Aber dann hab ich gedacht, naja das passiert ja dann auch im Rest des Mixes,

war also nicht ganz so gut. Aber wie wäre es denn zum Beispiel mit weglassen? Ich habe mich

also erinnert, dass ich eine der Gitarren, die ich hier eingespielt habe, dass die wie folgt klingt:

Die ist dafür da, dass sie richtig fett macht. Die lässt 'n Akkord stehen, die macht das ganze

Feld breit und die soll wie so ein Pad von einem Synthesizer dafür sorgen, dass ich immer an

fetten runden Teppich unten drunter habe. Aber wenn zehn Gitarren gleichzeitig spielen, kann es auch

durchaus zu viel sein, also habe ich folgendes gemacht: Ich hab die einfach mal gemutet an der

Stelle, um einfach mal zu hören was passiert. Und das wäre mein Tipp! Nimm einfach mal Dein

Arrangement und mute einfach mal die ein oder andere Spur, guck mal was passiert und

in diesem Fall ist es - ich markiere Dir wenn es an und aus ist, falls Du es nicht hören solltest -

sorgt es tatsächlich dafür, also das Weglassen dieser einen Spur, dass ich gar kein Equalizer brauche,

weil das insgesamt untenrum ein bisschen aufgeräumter und klarer klingt und deswegen dafür

sorgen konnte, dass ich zumindest an dieser Stelle diese Spur muten könnte. Wir hören mal kurz rein!

Erkenntnis: Es muss nicht immer alles gleichzeitig spielen nur weil man es

aufgenommen hat. Also gönn Dir den Luxus einfach mal Spuren wegzulassen oder vielleicht an und

auszuschalten, um einfach mal zu gucken, ob das Deinem Arrangement etwas bringt, ob es vielleicht

sogar klarer und aufgeräumter klingt, oder ob dem Song da etwas fehlt. Wenn was fehlt, dann ist

die Spur wichtig, wenn nichts fehlt oder wenn es sogar aufgeräumter wird, dann kannst

Du sie zumindest an der Stelle weglassen. Mein Tipp Nummer drei: Schere ansetzen tut weh, aber

hilft! Drei Dinge, die mir in meinem letzten Mix geholfen haben dafür zu sorgen, dass dieser Mix

noch besser klingt. Schreibt jetzt auch deine drei Dinge unter dem hashtag

#3dingechallenge unten in die Kommentare und ich bin sehr gespannt von Dir zu lesen und auch von

Dir zu lernen. Und vielleicht demnächst auch schon ein Video, das sich auf deinen Tipp dann

bezieht, könnte ja spannend werden. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Schreiben, viel Spaß beim

mitmachen, bedanke mich auch für deine Mithilfe und wir sehen uns die Tage wieder zu einem

weiteren Video im Recording-Blog. Und bis dahin wünsche ich Dir vom Guten nur das Beste, machs gut und jassu!

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