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2022 from Youtube, 300 € sparen? Shure SM7B und SM57 im direkten Vergleich | Abmischen Tutorial | Recording-Blog 122

300 € sparen? Shure SM7B und SM57 im direkten Vergleich | Abmischen Tutorial | Recording-Blog 122

Das Shure SM7B ist nicht nur optisch ein

sehr charakteristisches Mikrofon, es hat auch

seinen eigenen Sound und nicht ohne Grund hat

Michael Jackson 99 prozent seiner Solo Hits

über genau dieses Mikrofon hier gesungen.

Also jetzt nicht genau dieses Mikrofon, aber

du weißt genau, was ich meine. Böse Zungen

behaupten allerdings, dass es sich bei dem

Shure SM7B für knapp 400 Euro nur um eine

überteuerte Version des knapp 100 Euro kostenden

Klassikers Shure SM57 handelt.

Was dahinter steckt, wie die beiden im

Klangvergleich abschneiden und wie

du dein SM57 kostenlos genauso klingen

lassen kannst wie das SM7B für 400 Euro, das

erfährst du in diesem Video. Und wenn du dich

dafür interessierst, dann bist du hier genau

richtig. Ich bin Jonas vom Recording Blog

und los geht's.

Zack und schön, dass du wieder eingeschaltet hast

zu einem weiteren Video im Recording Blog

und falls du neu hier sein solltest. Ich bin

Jonas vom Recording Blog und ich zeige Dir in

über 400 Videos jede Menge Tipps und Tricks,

damit sich die Musik aus deinem Tonstudio

nicht mehr hinter den Hits im Radio

verstecken muss. Ganz im Gegenteil. Im

heutigen Video vergleichen wir mal zwei

Mikrofone Legenden von Shure, nämlich einmal

das SM7B und seinen Bruder das SM57.

Wir schauen uns erst mal die auffälligsten

Gemeinsamkeiten und Unterschiede an und dann

konzentrieren wir uns vor allem auf die

möglichen Klang Unterschiede und zwar am

Beispiel einer ganz normalen Sprachaufnahme

und einer aufwändigen Band Aufnahme, die ich

extra für dich gemacht habe. Und im Anschluss

verrate ich dir noch, wie du dein SM57

genauso gut klingen lassen kannst wie das SM7B.

Ob du dir dann die fast 300 Euro

Preisunterschied am Ende des Tages sparen

kannst, wirst du hoffentlich nach diesem

Video etwas besser einschätzen können. Und da

ich heute auch noch ne Menge erzählen werde,

findest du hier unten die Kapitelmaker unter

dem Video, damit du, wenn dir etwas langweilig

werden sollte, du einfach weiter

springen kannst und sollte dir zwischendurch

mal auffallen, dass dir dieses Video gefällt,

dann zeig es mir einfach über einen Daumen

nach oben. Und wenn du das nicht vergessen

möchtest zwischendurch, dann mach es am

besten sofort. Das Shure SM7B ist nicht ohne

Grund eine echte Legende in den Tonstudios

rund um den Globus. Genau wie das SM57

basiert es nämlich auf einer

Weiterentwicklung der Kapsel des Unidyne III

hier im Bild zu sehen. Und während das SM57

für den harten Bühneneingang konzipiert

wurde, ist das SM7B in der Regel in Ton- oder

in Radiostudio zu Hause. Die Kapseln der

beiden Mikrofone unterscheiden sich laut

Hersteller auf jeden Fall kaum bzw. nicht

dramatisch. Entscheidender ist da also wohl

eher der Unterschied im Aufbau der Mikrofone.

Den erkennt man beim SM7B natürlich am

charakteristischen Abstandshalter bzw.

Popschutz könnte man das auch nennen. Und

das SM7B bietet zudem noch eine etwas

größere Klangkammer hinter der eigentlichen

Kapsel, die dann auch tendenziell dafür

sorgt, dass es einen etwas fetteren Sound hat

als das SM57.

Wahrscheinlich ist das SM7B also auch

deswegen so beliebt, weil es im Radio eben

nicht nur nahezu idiotensicher funktioniert,

sondern eben weil man damit auch im Tonstudio

dünnere Stimmen etwas fetter klingen lassen kann.

Siehe Michael Jackson da oben. Beiden

Mikrofonen gemein ist aber, dass sie als

dynamische Mikrofone recht unempfindlich

gegenüber Geräuschen aus der Umgebung sind,

aber leider auch eben einen geringen Output

haben. Deswegen habe ich an meinen beiden,

vor allem bei Stimm-Aufnahmen, also

Sprachaufnahmen, normalerweise noch so ein

Fethead Aufholverstärker dran. Das hat

nämlich den Vorteil, dass sich die Preamps am

Interface dann nicht so weit aufdrehen muss

und damit auch nicht Gefahr laufe, mir da

unnötiges Rauschen einzufangen. Und weil das

SM7B von sich aus noch mal ein

bisschen weniger Output bietet, als das SM57

schon bietet, ist so ein Fethead meiner

Meinung nach seine 70 Euro auch immer wert.

Link dazu unten in der Video-Beschreibung. Und

interessanterweise, wenn man das bei Amazon

eingibt, also den Fethead, dann wird passend

dazu angezeigt: Wird oft gekauft mit einem SM7B.

Wenn das mal nicht passt. Nachtigall, mein

lieber Scholli. Aber was ist denn jetzt dran

am Gerücht, dass die beiden eigentlich

Zwillinge sind und man sich die 300 Euro

zusätzlich eigentlich sparen könnte? Na ja,

also bei der Anwendung ist das SM7B, bei

Sprache, bei Podcasts oder auch bei Let's

Plays und so weiter durch die Halterung und

durch den eingebauten Filter auf jeden Fall

einfacher zu handhaben als das SM57. Geht es

aber ins Tonstudio und zum Beispiel da um die

Positionierung der Mikros an einer Snare Drum

oder an einem Gitarrenverstärker, dann ist

die Halterung vom SM7B irgendwie unpraktisch

und damit schwieriger zu positionieren, als

das beim SM57 der Fall wäre. Das ist nun mal

ein bisschen kleiner und einfacher

aufzustellen. Was also die reine Handhabung

angeht, ist damit ein Patt angesagt. Da würde

ich mal sagen, die tun sich da beide auf

jeden Fall nichts. Da gibt es keine

Überlegenheit bei dem einen oder bei dem

anderen. Aber wir konzentrieren uns jetzt mal

ausschließlich auf den Klang. Gibt es also

trotz nahezu gleicher Kapseln einen Klang-

Unterschied und wenn ja, welchen? Dazu habe

ich die beiden Mikrofone einfach mal in

verschiedenen Szenarien eingesetzt. Einmal

habe ich damit Sprache aufgenommen und

einmal habe ich damit eine Band-Aufnahme

gemacht. Wobei ich mir bei letzterer

tatsächlich die Mühe gemacht habe, mal alle

Instrumente von Drums über Bass über Gitarren

bis zu den Vocals mit beiden Mikrofonen

aufzunehmen. Und damit das Ganze vergleichbar

wird, habe ich zum Beispiel bei den Drums

erst die Bassdrum ohne alles aufgenommen und

dann anschließend die Snare und alles, was

drumherum auf jeden Fall zappelt, sodass ich

dann alles einzeln vorliegen habe. Das war

übrigens eine sehr interessante Variante, die

Drums aufzunehmen, die bei einem mittel-talentierten

Drummer wie bei mir nicht so ganz so besonders

gut groovt. Hat aber den Vorteil, dass ich nun

eine Bassdrum ohne Einstreuungen der anderen

Trommeln und der anderen Becken vorliegen

habe. Dann habe ich wie gesagt noch Bass,

Gitarren und Gesang und Background-Gesang

aufgenommen und das ganze dann so in der

Session angelegt, dass wir beide Mikrofone im

direkten Vergleich hören können, pur und

komplett ohne Plugins. Das ist vor allem

deswegen spannend, weil ich der Meinung bin,

dass Klang-Unterschiede bei Mikrofonen immer

dann besser zu hören sind, wenn man mehrere

Signale damit aufnimmt. Nimmst du also nur

eine Stimme auf, dann kann der Unterschied

marginal sein. Nimmst du aber 10 Stimmen oder

10 Signale auf, dann kann der Unterschied

deutlich besser hörbar werden, wenn es eine

ganze Band ist... naja, gut, lassen wir uns mal

überraschen. Die Logic-Session auf jeden Fall

einzeln, oder die Spuren auch einzeln

runterladen, also die Logic Session und die

Spuren einzeln kannst Du runterladen zum selber

hören oder zum laden in deine DAW. Wenn du

mich hier unterstützt über den Mitglied werden

Button hier bei YouTube unter diesem Video

oder wenn du Zugang zum Basis- oder Premium-

Bereich im Recording Blog haben solltest.

Alle Infos dazu findest du hier oben auf

jeden Fall verlinkt und dann ist der Download

für dich auch schon parat. Wir gehen jetzt

mal rüber in die Session, vorher aber

natürlich noch die Stimm-Aufnahme. Viel Spaß.

Der kleine Zauberer und der Fisch. Mit allen

ist der kleine Zauberer befreundet, mit den

Menschen, mit den Tieren und mit den Pflanzen

auch. Und immer wenn er so seiner Wege geht,

trifft er viele Bekannte. Guten Tag, kleiner

Zauberer, rufen die Kinder, wenn sie ihm

begegnen. Guten Tag, antwortet der kleine

Zauberer und manchmal hebt er seinen

Zauberstab und lässt ein paar bunte Bonbons

herunter regnen... So, da sind wir schon in der

Session. Und wie du sehen kannst, habe ich

hier oben einmal die beiden Sprachaufnahmen

und auf der rechten Seite dann die komplette

Bandaufnahme, die ich gemacht habe. Da

sind wirklich also über 40 Spuren

zusammengekommen. Es lohnt sich also, da

gleich mal reinzuhören und wirklich den

Unterschied zwischen den beiden Mikrofonen

anzuhören. Der größte Unterschied aber erst

mal neben dem Sound und dem Aufbau von beiden

Mikrofon ist, dass das SM7B weniger Output

hat. Habe ich ja gerade schon gesagt. Es ist

ein bisschen leiser, also galt es erst mal

herauszufinden, wie groß denn eigentlich der

Unterschied zwischen den beiden ist. Und ich

habe mir aus dem Grund mal

die Mühe gemacht und hab mir den Youlean

Loudnee Meter zurechtgelegt und habe mit

dem einfach mal hier so ein Stückchen laufen

lassen, um zu ermitteln, wie groß denn

eigentlich der Unterschied im Output ist. Und

dabei ist herausgekommen, dass die beiden

Mikrofone sich ungefähr um 2,4 db

unterscheiden im Output. Mit anderen Worten

das SM57 ist um 2,4 db lauter als das SM7B

und dementsprechend habe ich dafür gesorgt,

in allen Einstellungen, die wir jetzt hier

gleich auch hören werden, dass das SM7B

immer ausgeglichen wird, was das angeht. Das

es also jetzt nicht leiser erklingt und wir

deswegen schon denken, es klingt ein bisschen

schlechter oder zumindest anders, sondern

dass wir nur denken okay, alles klar. Der

Klang-Eindruck, der Klang-Unterschied bleibt

übrig. Aber Lautstärke? Technisch ist das

nicht relevant. Wie habe ich das gemacht?

Ganz einfach Ich habe hier bei diesem Fall,

zum Beispiel bei der Aufnahme von der Sprache

dafür gesorgt, dass die beiden erst mal auf

die gleiche Lautheit gebracht werden.

Normalerweise mache ich das auf dem Wege des

Normalisierens. Das heißt, ich nehme beide

Spuren und normalisiere sie. Dann werden die

beim maximalen Peak auf 0 db

normalisiert und dann sollten sie eigentlich

gleich laut sein. Da die beiden Mikrofone

aber anscheinend hier ein unterschiedliches

Impulsverhalten zu haben scheinen - oben ist das

SM7B wie du siehst und unten das SM57 - da

wäre dieser Peak jetzt hier schon nah an der

Null gewesen. Mit anderen Worten mit

Normalisieren wäre ich hier nicht weiter

gekommen. Dementsprechend habe ich also dafür

gesorgt, dass ich den Unterschied von 2,4 db

dann einfach händisch einstelle. Mit anderen

Worten ich habe beim SM57 hier die Lautheit

von dieser Aufnahme um 7,6 db angehoben und

beim SM 7 dann entsprechend um 10 db. Und wie

gesagt, bei der gesamten Aufnahme, die wir

uns heute anhören, bei allen Aufnahmen,

die wir uns anhören, ist zumindest die

Lautheit zwischen den beiden Mikrofonen

ausgeglichen und wir hören nur den Klang-

Unterschied. Und der wird auch meistens nicht

durch Plugins verändert. Meistens nicht, weil

wir gleich mal gucken, wie wir es mit einem

Equalizer vielleicht hinkriegen, dass

beide doch relativ ähnlich klingen. Aber

jetzt hören wir erst mal nach dieser langen

Vorrede rein. Wie ist denn eigentlich der

Unterschied zwischen SM7B und SM57?

Die Sprachaufnahmen, die du gerade nur als

Kamera Ton gehört hast, dient mir jetzt als

Basis hier und wir hören einfach mal in einen

kleinen Teil dieser Aufnahme rein und ich

blende die natürlich ein, welches Mikrofon du

hörst. Los geht es. An einem warmen, sonnigen

Tag spazierte der kleine Zauberer zwischen

den Wiesen entlang. Da begegnete ihm ein

Fisch. Es war ein besonders hübscher Fisch

und der kleine Zauberer grüßte ihn höflich

und ging vorüber. Doch als er ein Stück

weitergegangen war, blieb er plötzlich

stehen. Es fiel ihm ein, dass er niemals

zuvor einen Fisch auf einer Wiese gesehen

hatte. Er kratzte sich hinter dem linken Ohr

und an der Nasenspitze und dachte nach.

Ich glaube, man konnte es schon direkt hören.

Das, was ich schon gerade angekündigt habe,

dass das SM7B insgesamt etwas runder

klingt, das bestätigt sich hier tatsächlich.

Das SM57 scheint ein bisschen heller, ein

bisschen spitzer sogar zu

klingen. Das liegt vielleicht auch daran,

dass wir hier eine Sprachaufnahmen in Deutsch

hatten, wo jede Menge S-Laute drin sind. Aber

vor allem das SM7B sticht durch einen

runden, warmen, sehr versöhnlichen Sound ins

Ohr. So viel ist mal klar. Das heißt für

Sprache und für Stimme scheint sich das

SM7B sehr gut zu eignen.

Wir hören also den Unterschied hier zwischen

den beiden Mikrofonen. Die Frage ist jetzt:

Kann man aus seinem SM57 eigentlich mit

einem Equalizer zum Beispiel dafür sorgen,

kann man daraus ein SM7B machen und sich

die 300 Euro einfach sparen? Und ich habe mir

mal gedacht Na komm, dann nimm doch einfach

mal den Match-EQ, der bei Logic

mitgeliefert wird und mit dem man einfach mal

2 Signale analysieren kann. Dazu habe ich

auch schon mal ein Video gemacht. Kann ich

dir hier oben mal einblenden. Und ich habe

jetzt einfach mal beide Signale analysiert.

Einmal das SM57, einmal das SM7B und das

ist die unterschiedliche Kurve. Das ist also

die Equalizer-Kurve, die jetzt der Match-EQ

einstellen würde, um dafür zu sorgen, dass

beide Signale ungefähr gleich klingen das SM7B

und das SM57 und ich aktiviere das

einfach mal und wir schalten noch mal hin und

her und gucken mal, ob es tatsächlich dann

klanglich einen Unterschied macht, ob der

wirklich noch groß ist, relevant ist und

tatsächlich 300 Euro wert ist oder ob man

sagt, Nein, kommt, dann bleibe ich bei meinem

SM57, also wir starten noch mal mit dem SM7B

und ich habe den Match-EQ jetzt aktiviert. Mit

anderen Worten das SM57 ist jetzt klanglich

angepasst an das SM7B. Mal gucken, was jetzt

passiert. An einem warmen, sonnigen Tag

spazierte der kleine Zauberer zwischen den

Wiesen entlang. Da begegnete ihm ein Fisch.

Es war ein besonders hübscher Fisch und der

kleine Zauberer grüßte ihn höflich und ging

vorüber. Doch als er ein Stück weitergegangen

war, blieb er plötzlich stehen. Es fiel ihm

ein, dass er niemals zuvor einen Fisch auf

einer Wiese gesehen hatte. Er kratzte sich

hinter dem linken Ohr und an der Nasenspitze

und dachte nach. So speziell am Schluss habe

ich noch einmal mittendrin umgestaltet, damit

jetzt auch wirklich keine Pause dazwischen

ist. Und ich finde, dass der Match-EQ hier

schon wirklich einen guten Dienst macht. Das

heißt, er scheint wirklich hier ganz gut zu

treffen, die beiden abzugleichen und der

Unterschied ist jetzt deutlich minimaler. Wie

du sehen kannst, hat er im Prinzip genau das

ausgeglichen, was beim SM57 ein bisschen

überbetonter oder unterbetonter ist im

Vergleich zum SM7B. Das ist vor allem der

Bassbereich hier unten. Das SM7B ist nun mal

ein bisschen fetter und obenrum klang das

SM57 ein bisschen spitzer. Wenn du es noch

genauer haben möchtest, dann kann ich dir mal

den Kanal von Julian Krause empfehlen, wenn

du des Englischen mächtig bist. Julian Krause

ist eigentlich Deutscher, macht aber bei

YouTube englische Videos und hat sich mal

wirklich die Mühe gemacht, in einer langen

Reihe, in einer langen Messreihe genau die

Equalizer-Einstellungen zu finden, die man

braucht, um aus einem SM57 ein SM7B zu

machen. Ich habe den TDR Nova mal so weit

vorbereitet hier, dass genau diese

Einstellung, die Julian herausbekommen hat,

dass die, dass die hier -

und übrigens, falls ich das

nicht gesagt haben sollte bis jetzt, ich

blende dir das Video von Julian mal hier oben

ein falls Dich das interessiert, auch wenn du nicht

Englisch sprichst, ist es auf jeden Fall sehr

interessant, ihm dabei zuzuschauen, wie er

dafür sorgt, dass er diese Daten bekommt, die

ich jetzt hier eingestellt habe beim TDR

Nova. Diese Kurve kannst du dir übrigens

runterladen, das heißt, die brauchst du nicht

händisch einprogrammieren, sondern ich gebe

dir einfach mal die Daten auf meinem Blog. Im

verlinkten Blogartikel kannst du dir das

runterladen. Da steht auch eine Anleitung

drin, wie du bei dem kostenlosen TDR Nova

genau diese Einstellungen vornehmen kannst,

um dein SM57 dann auch klingen zu lassen wie

ein SM7B. Und wir machen jetzt aber trotzdem

noch mal den Vergleich, ob die Einstellung

von Julian Krause, ob die wirklich auch

genauso gut sind wie die vom Match-EQ gerade.

Wir starten wieder mit dem SM7B und ich blende

wieder ein, was du gerade hören solltest.

Also los geht's. An einem warmen, sonnigen

Tag spazierte der kleine Zauberer zwischen

den Wiesen entlang. Da begegnete ihm ein

Fisch. Es war ein besonders hübscher Fisch

und der kleine Zauberer grüßte ihn höflich

und ging vorüber. Doch als er ein Stück

weitergegangen war, blieb er plötzlich

stehen. Es fiel ihm ein, dass er niemals

zuvor einen Fisch auf einer Wiese gesehen

hatte. Er kratzte sich hinter dem linken Ohr

und an der Nasenspitze und dachte nach. Also

ich finde auch die Einstellung von Julian

treffen es wirklich schon sehr gut und er

hat sich ja wirklich viel Mühe bei der

Messreihe gegeben. Es ist also tatsächlich

dabei rausgekommen, dass man sein SM57

nahezu genauso klingen lassen kann wie ein

SM7B. Und wie gesagt im Recording Blog

Blogartikel, im Blogartikel auf Recoring-Blog.com

findest du die Anleitung, wie du

dir genau diese Daten vom TDR Nova reinladen

kannst in deine Session. Aber jetzt wird's

wirklich spannend. Wir hören jetzt einfach

mal in die Musikaufnahmen rein, denn da bin

ich jetzt auch schon wirklich, da freu ich mich

schon die ganze Zeit darauf, dass ich dir die

jetzt zeigen kann, denn ich habe mir wie

gesagt wirklich sehr, sehr viel Mühe gegeben

und dafür gesorgt, dass ich hier wirklich

diese Unmengen an Spuren eingespielt habe,

damit wir eben genau vergleichen können. Wie

ist denn jetzt der Unterschied? Beide Mikros

waren immer am Start, beide Mikros haben

immer den gleichen Abstand zur Quelle gehabt

und ich habe wie gesagt, die Drums sogar

einzeln eingespielt. Ist vielleicht nicht

ganz so cool, aber hier geht es ja mehr um

den Sound und ich habe den Song "Kräuter

Rauchen" aufgenommen, den ich vor jetzt schon

über 7 Jahren geschrieben habe und hab

gedacht: Komm, nimm doch mal den Refrain

davon, nimm den noch mal auf und wir hören

einfach mal den Unterschied an Lautstärke.

Technisch ist das ganze komplett

ausgeglichen, das heißt beide sollten die

gleiche Lautheit haben und wir hören nur den

Klang Unterschied. Und das tolle ist, dass je

mehr Spuren man ja zusammen packt, umso eher

die Klang Unterschiede auch wirklich deutlich

werden. Vor allem weil das SM7B ja deutlich

mehr Bottomend, also ein bisschen mehr Wumms

untenrum mitbringt und obenrum nicht ganz so

brillant ist und das SM57 insgesamt ein

bisschen klarer und weniger fett klingt. Wie

schlägt sich das im Mix nieder? Wir haben

hier komplett den Mix anliegen und ich habe

komplett auf Plugins verzichtet. Du

siehst hier sind nur Panorama Einstellungen

und hier sind Pegel Einstellungen eingebaut

eingebracht, sodass wir mit diesem

rudimentären Gain-Staging tatsächlich dafür

sorgen, dass der Song ungefähr seine Balance

hat und wir jetzt nur den Klang von den

einzelnen Quellen, von den einzelnen

Mikrofonen unterscheiden können. Und wir

starten mal mit dem SM7 und ich bin sehr

gespannt, was du gleich sagst. Falls dir

nämlich was auffallen sollte, was du

unbedingt mitteilen muss, kannst das ja

gleich schon mal in die Kommentare

reinschreiben. Vielleicht auch, während du

noch hörst. Spontane Reaktionen sind am

besten, aber ich starte jetzt einfach mal und

wir hören mal den Unterschied zwischen SM7

und oder SM7B muss ich dazu sagen. Und dem

SM57 los geht's.

Lass das Haus am. 20

der Pakete. Dann schauen.

Dann gab.

Ja. Sagt Jakob mit.

Ja, ich habe ja gesagt, dass Sm7B ist ein

bisschen runder, was bei Stimme gerade

wunderbar funktioniert hat und auch wirklich

sehr angenehm geklungen hat, ist im

kompletten Mix, wenn man damit jetzt eine

komplette Band aufnehmen würde, wenn du mich

fragst, ein bisschen anders. Ja, das SM7B

klingt ein bisschen runder, aber irgendwie

klingt das SM57 in der Menge der Aufnahmen

deutlich klarer und aufgeräumter. Wir können

ja noch mal kurz nur in die Musik reinhören,

die ich hier separat vorliegen habe. Wie sich

das da auswirkt? Ich starte mal direkt mitten

rein.

Also das SM57 klingt ein bisschen klarer,

natürlich auch ein bisschen heller und wirkt

vielleicht dadurch auch ein bisschen lauter,

aber auch hier habe ich natürlich den

Unterschied eingestellt. Alle Instrumente auf

dem SM7 sind hier 2,4 db lauter als die

Instrumente, die ich mit dem SM57

aufgenommen habe. Mit anderen Worten der

Lautstärke Unterschied ist es nicht nur. Wir

hören also, dass das SM7B deutlich wärmer

klingt als das SM57 und wenn wir jetzt noch

mal in die Vokals reinhören, da wird der

Unterschied vielleicht auch noch mal klar,

denn ich habe ja gerade gesagt, dss SM7B

klingt angenehmer auf der Stimme. Aber ist

das dann tatsächlich auch so, wenn man

mehrere Spuren aufnimmt? Ich habe hier

wirklich eine ganze Menge Spuren aufgenommen.

Du kannst dir ja in der Session noch mal

genau angucken, was das für ne Menge an

Spuren ist. Das sind insgesamt hier, ich

glaube 20 oder 22 Spuren nur für die Vocals,

die ich jetzt hier gerade aktiviert habe. Und

genau die hören wir uns jetzt mal noch mal im

Vergleich ohne das Playback an. Wir starten

wieder mit dem SM7. Lass das Haus abreißen,

Sterne schmeißen, alle Strände sehen, durch

die Meere tauchen, Kräuter rauchen, alle

Farben sehen, eine Rakete klauen, Mond

anschauen und wieder zurück in Las Vegas

würfeln, Cocktails schlürfen, kommst du mit

mir mit? Es bestätigt sich also tatsächlich

das, was ich gerade schon mal ganz am Anfang

gesagt habe: Man kann mit dem SM7B eine etwas

dünnere Stimme ein bisschen fetter klingen

lassen, aber man müsste dann bei der Wahl

tatsächlich aufpassen, wenn man eine sehr

tiefe und voluminöse Stimme dann hat, dann

wäre das SM7B vielleicht nicht unbedingt das

richtige Mikrofon an der Stelle. Das SM57

scheint aber als Allrounder richtig gut

abzuschneiden. Und wie gesagt, wenn du dir

die Spuren runterladen möchtest, dann kannst

du das als Mitglied hier im Recording-Blog.com

YouTube Kanal, aber auch mit Zugang zum Basis-

und Premium-Bereich nochmal genau reinhören,

kannst es vielleicht auch, wenn du Lust hast,

mal mischen. Die einzelnen Spuren liegen ja

vor. Entweder du lädst die Logic Session

runter oder die einzelnen Spuren für deine

DAW, wenn die nicht Logic sein sollte. Dir

wünsche ich jetzt viel Spaß bei der

Entscheidung, welches Mic denn tatsächlich

gewonnen hat. Und wie gesagt, wenn du die

Einstellungen für den TDR Nova haben möchtest,

die findest du im Blogartikel noch mal genau

mit Beschreibung, wie du es dann rein laden

kannst. Da kannst du dann dafür sorgen, dass

dein SM57 genauso klingt wie ein SM7B. Ob

du dann eins im Vergleich hast oder nicht,

ist ja schon fast egal. Dir wünsche ich auf

jedenfall viel Spaß beim Ausprobieren, beim

Reinhören und schreib mir mal deine Meinung

unten in die Kommentare, welche es dir denn

jetzt tatsächlich besser gefallen hat und ob

du die 300 Euro tatsächlich Aufpreis zahlen

würdest oder nicht. Wir sehen uns im weiteren

Video hier im Recording Blog demnächst hier

an derselben Stelle und bis dahin wünsche ich

dir vom Guten nur das Beste was gut und Jassu

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