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Die Nachbarn, Die Nachbarn Kapitel 6 Angst – Text to read

Die Nachbarn, Die Nachbarn Kapitel 6 Angst

초급 2 독일어의 lesson to practice reading

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Die Nachbarn Kapitel 6 Angst

Plötzlich hört Georg etwas. Jemand kommt in die Wohnung. Er sieht auf die Uhr. Schon 17.10! Die Zeit ist so schnell vergangen! Warum hat Hans nicht geklingelt? Oder hat er geklingelt? Und Georg hat ihn nicht gehört. Jetzt hat Georg wirklich große Angst. Was soll er tun? Er hat keine Zeit mehr, über den Balkon hinauszukommen. Er geht ins Schlafzimmer. Unter das Bett? Nein! Er versteckt sich... auf dem Schrank, hinter einem großen Koffer. Er hört, wie Herr Beier in der Wohnung herumgeht. Er geht ins Arbeitszimmer und kommt fast sofort wieder heraus. Er hat natürlich gesehen, dass jemand in der Wohnung gewesen und vielleicht noch da ist. Jetzt sieht er überall nach. Georg hat panische Angst! Eine Hand schiebt den Koffer zur Seite... und er sieht ihn ... Herrn Beier, ganz rot im Gesicht, mit einem Messer in der Hand.

„Komm sofort da runter!“ schreit er. „Was suchst du hier?“

Georg hat zu viel Angst. Er möchte etwas sagen, aber er sagt kein Wort.

„Was du hier machst?!“

„Ich...“ Georg weiß nicht, was er sagen soll.

„Du miese kleine Ratte... aber jetzt... jetzt...“

Er nimmt ihn am Arm und zieht ihn vom Schrank herunter. Mit dem Messer in der Hand macht er Georg wirklich Angst.

„Also? Willst du mir jetzt endlich antworten? Warum bist du hier?“

„Ich... ich weiß auch nicht...“

„Komm mit!“

„Aua! Sie brechen mir ja den Arm“, sagt Georg, aber Herr Beier zieht ihn hinter sich her.

Sie gehen zusammen in sein Arbeitszimmer.

„Warum hast du die Schublade aufgebrochen? Was hast du denn gesucht?“

Herr Beier hält ihm das Messer unter die Nase.

„Ich bin in die Wohnung gekommen, weil ich denke, dass Sie... dass Sie... Ihre Frau ermordet haben.“

„Meine... Frau... Meine Frau...“ Herr Beier wird ganz rot und dann lacht er laut. „Da hast du wohl geträumt, du kleiner...“

„Ich habe in der Nacht alles gehört.“

„Alles - was?“

„Alles.“

Jetzt sieht Herr Beier nachdenklich aus.

„Jetzt kommst du mit auf den Balkon.“

„Auf den Balkon? Warum auf den Balkon?“

„Da bist du doch hergekommen, oder? und dahin gehst du jetzt zurück... und dann, zum Teufel!“

Georg hat verstanden: „Er will mich vom Balkon werfen, es soll wie ein Unfall aussehen.“ Er muss sofort etwas tun! Aber was? Er schreit:

„Gleich kommt die Polizei! Ich habe die Polizei schon angerufen...“

Aber Herr Beier lacht nur. Er glaubt ihm nicht.

„Du neugieriges Aas!“ sagt Herr Beier und zieht ihn Richtung Balkon. Georg hat Angst, große Angst.

Plötzlich hören sie, dass jemand in der Wohnung ist. Es sind drei oder vier Personen. Sie sprechen laut. Dann kommt Hans mit zwei Polizisten ins Zimmer. Einer von ihnen ist Trumpei, der blonde Polizist, mit dem Georg gesprochen hat. Sie haben Pistolen in den Händen.

„Wir haben alles gehört. Sie sind verhaftet sagt Trumpei.

„Uff“, denkt Georg, „in letzter Minute.“ Die beiden Polizisten nehmen Herrn Beier in ihre Mitte und sagen zu Georg:

„Du kommst bitte auch mit auf die Wache.“

Hans schaut seinen Freund an und fragt ihn:

„Ist alles in Ordnung? Hat er dir was getan?“

„Nein. Ihr seid rechtzeitig gekommen.“

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