70. Das gefällt mir – das hat mir gefallen
Das gefällt mir – das hat mir gefallen (=I like it – I liked it)
Der deutsche Ausdruck „das gefällt mir“ ist dem englischen Ausdruck „I like it“ nach dem Sinn ähnlich, aber die grammatischen Formen dieser Ausdrücke im Deutschen und Englischen sind verschieden.
Nach der grammatischen Form ist der deutsche Ausdruck „das gefällt mir“ den englischen Ausdrücken „it gives me pleasure“, „it causes me to feel happy and satisfied“ sehr ähnlich.
Anstelle von „das“ können wir etwas Konkretes im Nominativ stellen, zum Beispiel:
Dieses Buch gefällt mir sehr gut.
Der Film gefällt mir nicht.
Dein Benehmen gefällt mir gar nicht!
Anstelle von „mir“ können wir eine andere Person im Dativ stellen, zum Beispiel:
Dieses Buch gefällt ihm sehr gut.
Der Film gefällt meiner Frau nicht.
Dein Benehmen gefällt unserer Lehrerin gar nicht.
Wenn wir über etwas in der Vergangenheit sprechen, so benutzen wir diesen Ausdruck im Perfekt beim Gespräch oder im Präteritum in der schriftlichen Sprache, zum Beispiel in der Zeitung oder in einem Werk der schönen Literatur:
„Das hat mir gefallen“, oder: „Das gefiel mir nicht“, zum Beispiel:
Letzten Sommer war ich in Spanien; die Reise hat mir sehr gut gefallen.
Hat dir deine Reise nach Österreich gefallen? – Ja, sie hat mir sehr gut gefallen.
Der letzte Sommer war sehr feucht: es hat jeden Tag geregnet; das Wetter hat mir nicht gefallen.
Wie hat es dir in Wien gefallen? – Es hat mir in Wien gut gefallen.
Man berichtet, dass diese Konferenz dem amerikanischen Präsidenten gar nicht gefiel.
Es gefiel Effi Briest, die Zeit mit diesem netten Mann zu verbringen.
(Evgueny40 in Zusammenarbeit mit Reinhard, 2022)