„Das ist der richtige“, denkt Faust. Jetzt hat Faust einen Famulus. Schon nach kurzer Zeit hat er ihn sehr lieb gewonnen. (jemanden lieb gewinnen) In seiner Freizeit sitzt Wagner in seinem Zimmer und schreibt. „Was schreibst du da?" „Ihre Abenteuer schreibe ich auf, Herr. Die Welt muss wissen, wer Johann Faustus ist.“ „Aber erst nach meinem Tod sagt Faustus. Er freut sich. Er wird in die Hölle fahren, aber er wird berühmt werden. „Und noch etwas, Herr.“, sagt Wagner. „Ich will so werden wie Sie!“ „Nun, mein Lieber, lerne alles, was du hier lernen kannst, studier die Bücher über Schwarzkunst in meinem Zimmer, aber so werden wie ich, das ist keine gute Idee.“ Und er erzählt Wagner von seinem Pakt mit dem Teufel. Diesen Pakt will der Junge nicht schließen. (einen Packt schließen) Doch er bleibt Fausts treuer Famulus. Das Ende Dreiundzwanzig Jahre, elf Monate und zwei Wochen sind vergangen. Das Ende naht. Faust ruft Wagner zu sich. „Es ist bald zu Ende, mein Lieber“, erklärt er ihm. Wagner ist traurig. „Vielleicht können wir doch etwas tun, Herr“, sagt er. „Gottes Gnade kennt keine Grenze!“ „Doch“, sagt Faust. „Da gibt es nichts mehr zu tun.“ Wagner kennt einen Magister der Theologie. Den lässt er rufen. „Gott hilft allen Sündern", sagt er. Er liest Faust aus der Bibel vor. Das hilft: Faust hat etwas weniger Angst. Doch in der Nacht, wenn er allein ist, kommt die Angst wieder. Dann weiß Faust, dass ihm nicht zu helfen ist.