Auch in dieser Nacht kann Faust nicht einschlafen. „Heiraten! Heiraten will sie! Das gibt es nicht!“ Doch beim Frühstück denkt er: „Naja, dann heirate ich sie.“ Und schon steht Mephisto neben ihm. „Mein lieber Faust. Denk an den Pakt! Heiraten ist dir verboten. Das mit dem Heiraten, das ist eine Idee von dem da oben. Und sieh dich doch um: sind verheiratete Leute vielleicht glücklich? Sie streiten den ganzen Tag, der Mann darf nicht mehr trinken, muss immer arbeiten und sie putzt und wäscht und schimpft und wird dick und alt und hässlich.“ Faust denkt an die Familien in der Nachbarschaft. „Ganz Unrecht hat er nicht, der Mephistopheles!“ Aber dann denkt er wieder an das schöne junge Mädchen. „Ach was! Geh mir zum Teufel mit deinen Verboten! Wenn ich heiraten will, dann heirate ich. Und damit basta!“ Dann geht er nach oben in sein Studierzimmer. Doch nur wenige Minuten später kommt ein Gewitter auf. (Ein Gewitter aufkommen) Der Wind wird immer stärker. Fenster zerspringen. Dann sieht Faust Feuer im Zimmer! Feuer! Er läuft aus dem Zimmer, aber das Feuer steht im ganzen Haus. Die Haustür geht nicht auf. Aufgehen Er kann nicht hinaus. Da, wie von einer großen Hand gepackt, fliegt Faust durchs Zimmer und fällt auf den Boden. Vor ihm steht der Teufel. Groß und schwarz und mit roten Augen. „Komm mit, Faust! Es ist vorbei!" schreit er. „Aber bitte, Herr Teufel, vierundzwanzig Jahre steht im Pakt, es ist noch zu früh!“ antwortet Faust.