Die letzten Gäste gehen erst am frühen Morgen nach Haus. Am Aschermittwoch, sagt man, ist der Karneval vorbei. Doch das Fest bei Faust geht weiter. Mittags sitzen schon wieder die Studenten bei ihm am Tisch. Zwei große Braten stehen da und ein noch größerer gebratener Kalbskopf. Faust bittet einen Studenten, Portionen abzuschneiden. Doch als er mit dem Messer an den Kopf kommt, schreit dieser laut: „Zu Hilfe! Zu Hilfe!“ Der Student versucht es noch einmal. „Zu Hilfe! Mörder!" Faust liegt vor Lachen unter dem Tisch. Die anderen verstehen nicht sofort. Dann lachen auch sie. Diesmal gibt es auch Musik. Die Gäste freuen sich darüber. Aber woher die Musik kommt? Es sind keine Musikanten und keine Instrumente zu sehen. Nur die Weingläser auf dem Tisch, die beginnen jetzt im Takt zur Musik zu tanzen und wer trinken will, muss mittanzen. Die Gäste lachen. Faust geht aus dem Zimmer und kommt wenig später mit einem Hahn zurück. Er stellt ihn auf den Tisch. „Seht mal her, was der kann!" Der Hahn beginnt zu tanzen und singt dazu altdeutsche Lieder. So geht das ein paar Stunden lang weiter und schon ist Zeit zum Abendessen. Großen Hunger hat keiner der Gäste. „Für den kleinen Hunger habe ich etwas", sagt Faust, und steckt eine Stange durchs Fenster hinaus. Dann zieht er die Stange wieder herein. Auf der Stange hängen gebratene Vögelchen. Die lassen sie sich schmecken und trinken noch mehr Wein dazu. Auch am Donnerstag ist das Fest nicht zu Ende. Es hat in der Nacht stark geschneit. Faust lädt die Studenten zu einer Schlittenfahrt ein. Da steht auch ein großer goldener Schlitten vor der Tür.