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Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch ... – Text to read

Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Teil 14

중급 1 독일어의 lesson to practice reading

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Warum bin ich Gott nicht dankbar gewesen? Das ewige Leben, ich habe es verschenkt, für ein kurzes Leben in Reichtum und Luxus! Nun ist es zu spät. Nicht einmal mit einem Pastor darf ich mehr Sprechen! Was habe ich getan?" Auch am nächsten Tag denkt Faust immer über sein Leben nach. „Sag mal", spricht er beim Mittagessen Mephisto an, „habt ihr schon früher gewusst, dass ich der richtige Mann für euch bin, wie bei anderen gottlosen Menschen?" „Ja natürlich", antwortete Mephistopheles. „Schon als Kind hast du die Chiromantik lernen wollen, wenn die andern Kinder in die Kirche gingen. Da wussten wir gleich: das ist der richtige für uns. Von jugend auf lebtest du nicht nach Gottes Wort. Als Student hast du dich immer nur für Bücher über schwarze Magie interessiert. Wir sahen deine Gedanken und wussten schon: der kommt später von selbst zu uns. Wir machten deine Gedanken dann noch frecher: so ließen sie dir Tag und Nacht keine Ruhe. Du wolltest nur noch eins: Zauberer werden. Und dann verhärteten wir dein Herz noch mehr. Nichts konnte dich mehr zu Gott zurück führen, als du allein aus der Stadt gingst und Luzifer gerufen hast. Und wirklich hast du meinem Herrn Leib und Seele verkauft, wie du weißt!“ „Das ist wahr", sagt Faust traurig. „Und jetzt ist es zu spät. Warum habe ich nicht auf Gottes Wort gehört? Warum bin ich immer Luzifer nachgelaufen? Ach, was habe ich getan?“ „Das weißt du selbst am besten, mein Lieber“, antwortet Mephistopheles. Faust steht auf und geht aus dem Haus. Er geht seine Freunde besuchen. Er will trinken und lachen und nicht mehr an Gott und den Teufel denken.

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