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Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch ... – Text to read

Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Teil 13

중급 1 독일어의 lesson to practice reading

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„Frage, und ich werde dir antworten“, antwortet Mephistopheles. Den ganzen Abend lang sitzen sie zusammen. Mephistopheles erklärt Faust, wie die Geister zu klassifizieren sind und zu welcher Klasse er selbst gehört. Er erzählt ihm, wie und warum Gott den Teufel nicht mehr im Himmel hat sehen wollen und wie der Teufel zum Herrn der Hölle geworden ist. „Und im Himmel, wie ist es da?“ will Faust noch wissen. Mephistopheles antwortet nicht gern auf diese Frage. Aber er antwortet. Er erzählt vom Himmel, von den Engeln vor Gottes Thron und vom Paradies. Dann spricht er wieder von den Teufeln. Wie sie hoffen, doch noch in den Himmel zu kommen, und doch immer in der Hölle bleiben müssen. Am Ende seiner Erzählung sagt Mephistopheles einige seltsame Dinge: „Ich bin ein Geist und nie etwas anderes gewesen. Ich denke aber, als Mensch kann man nur Tag und Nacht seine Hände zum Himmel heben voll Dankbarkeit zu Gott. Er hat sie geschaffen. Er hat seinen Sohn Mensch werden und auf der Erde für die Menschen sterben lassen. Er schenkt dem Menschen das ewige Leben im Paradies. Der Teufel hat nur eins zu geben: die Hölle. Und du, Faust, bist ein Mensch, und hast Gottes Gaben nicht haben wollen, wolltest nur dein kurzes Leben im Luxus verbringen, hast dem Teufel deine Seele gegeben und wirst ewig in der Hölle dafür bezahlen müssen.“ Da sagt Faust nichts mehr und lässt Mephistopheles gehen. In dieser Nacht kann Faust nicht einschlafen. Immer wieder hört er die Worte seines Dieners. „Wie bin ich dumm gewesen!“ denkt er. „Gott hat mir Leib und Seele gegeben und ich? Ich verschenke diese Gaben!

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