Albert Einstein Teil 3
„In dem Alter“, sagt Max den Eltern, „interessieren sich Kinder sonst nicht für Wissenschaften. Aber Albert ist anders als die anderen. Er ist intelligenter, viel intelligenter.“ Max macht der Familie einen Vorschlag: „Ich will mich um den Jungen kümmern. Lassen Sie mich sein Lehrer sein, nach der Schule. Dort lernt er zu wenig.“ Die Eltern sind einverstanden.
Jetzt hat Albert einen Lehrer. Max bringt Albert Mathematik bei. Aber bald weiß Albert mehr als sein Lehrer. Da ist er dreizehn. Es ist kurz nach den Sommerferien. „Gut“, sagt Max. „Das soll genügen.
Sprechen wir über etwas anderes. Was hältst du zum Beispiel von ... Philosophie? Von Kant?“ Was für eine Frage! Albert ist Feuer und Flamme”. Mit Max' Hilfe öffnet sich eine neue Welt. Ein schlechter Schüler?
Zu Hause spielt Albert Geige. Er spielt gut und gern. Zu Hause, mit Onkel Albert und mit Max, lernt Albert viel.
Aber Albert ist nicht immer zu Hause. Wie alle Kinder muss auch Albert in die Schule gehen. Er besucht eine staatliche Schule: das Luitpold-Gymnasium. Er ist kein guter Schüler. Besser gesagt: er ist nicht in allen Fächern gut. In Mathematik ist er der Klassenbeste. Doch Geschichte und Geographie interessieren ihn nicht, und seine Noten sind schlecht.