Albert Einstein Teil 18
Einsteins Reise durch die USA ist lang. Er trifft den Multimillionär Rockefeller. Er fährt nach Kalifornien und lernt viele berühmte Menschen aus der Welt des Films kennen. Den Chef von Universal Studios, die Schauspieler Douglas Fairbanks und Charlie Chaplin. Mit Chaplin versteht er sich gut. Sie sprechen auch über die Situation in Deutschland. Wenige Jahre später dreht Chaplin den Film The Great Dictator. Albert sammelt Geld für die Universität Jerusalem und fährt nach Europa zurück. „Es war eine schöne Reise“, erklärt er. „Nur die vielen Reporter und Fotografen stören doch sehr. Da freue ich mich auf meinen Garten, wo ich meine alten Hosen tragen, die Pflanzen betrachten und in Ruhe über physikalische Probleme nachdenken kann.“ In der Nähe von Berlin hat Albert sich an einem kleinen See ein Häuschen mit Garten gekauft. Dort kann er ungestört segeln, im Garten arbeiten und faulenzen. Aber er ist nicht oft zu Hause. Er ist viel unterwegs. Nicht als Tourist. Er fährt nicht ans Meer oder in die Berge. Er fährt in fremde Städte und fremde Länder, um dort über den Frieden zu sprechen. Nichts hasst er so sehr wie den Krieg und das Militär. „Die Staaten sollen ihr Militär abschaffen, dann gibt es keinen Krieg mehr.“ Nur wenige akzeptieren Einsteins radikalen Pazifismus. „Das ist doch utopisch!“ sagen sie. 1933. Einstein macht Ferien in Belgien. Im Radio hört er die Nachricht: Hitler ist Reichskanzler geworden. Bald kommen neue, schlechtere Nachrichten aus Deutschland.