Beobachtung und Dokumentation zur Unterstützung des Spracherwerbs
Dass Kinder bei der Arbeit mit dem Portfolio mit einbezogen werden,
ist ganz grundlegend begründet, in der UN Kinderrechtskonvention. Da steht eben
verankert, dass ein Kind mit beteiligt ist an seiner Bildung. Und das Schöne,
wenn Kinder mit beteiligt sind, ist auch wirklich das im Portfolio,
was für das Kind Bedeutung hat. Das heißt, es spiegelt seine Lebenswelt wider.
Karotte. Karotte. Genau, schau mal der Hase hat dir eine Karotte gebracht. Also jede Situation
wird durch Sprache begleitet, deswegen ist es auch automatisch so, dass
Sprachförderung dadurch auch gefördert wird und die Kinder zum Sprechen
angeregt werden, durch unsere Fragen. Schau mal, was hast du da an? Kleid. Ein Kleid,
Ein Kleid, du bist verkleidet. Als was bist du denn verkleidet?
Sind das Flügel? Ja. Kann das ein Schmetterling sein? Ja. Wenn ein Kind das Portfolio
in die Hand nimmt, dann ist die Erzählfreude geweckt, denn über was erzählt man
lieber, wie das eigene Leben und die schönen Erlebnisse, die man gemacht hat.
Und eine Fachkraft kann sehr gut an dem Wortschatz anknüpfen und
sicher stellen, dass die Sprache, die dann gefördert wird, auch der Lebenswelt vom
Kind entspricht. Was ist da? Da ist eine Tasse, Annas Tasse
die trinkt da immer Kaffee raus. Hier. Da, was ist da? Teller. Teller, genau. Beobachten und Dokumentieren, auch
besonders für die sprachliche Entwicklung, ist ganz wichtig in unserer
Einrichtung und in der pädagogischen Arbeit, da wir so den Ist-Stand einfach
festhalten können und auch individuell auf das Kind eingehen können, sehen
können, woran können wir arbeiten, was können wir als Erzieher, als Sprachvorbilder,
als Sprachpartner noch mit auf den Weg geben
und was ist denn überhaupt schon da. Was sind denn so die Kompetenzen und die
Ressourcen, die die Kinder überhaupt mitbringen. Deswegen muss ich einfach
schon dokumentieren und beobachten. Ja das Beobachten und Dokumentieren hat eine
ganz wichtige Bedeutung für die Sprachbildung, denn nur wenn ich auch
wirklich beobachte, was ein Kind gerade interessiert, was ist das Thema, schaffe
ich anschlussfähige Bildungsprozesse. Und wenn ich eben das nicht
berücksichtige, ist mein Handeln wenig zielgerichtet und
passgenau, denn das ist der entscheidende Punkt. Das was ich wahrnehme bei dem Kind,
dass ich daraufhin mein pädagogisches Handeln plane und meine Ziele ableite
und somit komme ich auch zu einer sehr hohen Qualität in der pädagogischen
Arbeit. Eine Schlange kommt auf keinen Fall rein. Ne? Warum, ist die zu
gefährlich? Ja.