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Die Bücherpiraten, Schokokuchen auf Hawaii

Schokokuchen auf Hawaii

Francesco der Löwe ist anders. Er ist der einzige, der rot anläuft, wenn man ihn anspricht. Francesco ist der einzige Löwe, der gerne bauchtanzt. Und wenn er Pizza sieht, ist Francesco der einzige, der „lecker“ denkt.

Er ist auch der einzige, der träumt. Und erst recht der einzige Löwe, der träumt: „Hätte ich doch bloß eine Reise nach Hawaii gewonnen. Dann könnte ich am Strand einen Schokokuchen genießen. Das wäre sooooo schön. Und lecker.“

Er träumt und träumt. Da bemerkt Francesco gar nicht, dass sich sein geliebter Schal um seine Pfoten schlingt. Er stolpert und fällt hin.

Als er aufsieht, lachen ihn alle aus. Francesco fühlt sich ganz allein. Nur eine Löwin, Annabelle, sieht ihn mitleidig an. Sie trabt zu Francesco und hilft ihm auf. Francesco denkt: „Ach, was für bezaubernde Augen sie hat! So schickes Fell und eine sehr hübsche Nase! Außerdem ist Annabelle so nett und hilfsbereit. Wow! Sie ist fantastisch. Was wirklich Besonderes. Ich würde sooooo gerne mit ihr zusammen sein.“

Francesco träumt: „Hätte ich doch bloß eine Reise für zwei nach Hawaii gewonnen. Dann könnte ich mit Annabelle am Strand einen Schokokuchen genießen. Das wäre sooooo schön. Und lecker.“

Er träumt und träumt. Da bemerkt Francesco gar nicht, dass sich sein geliebter Schal um seine Pfoten schlingt. Er stolpert und fällt hin.

Da merkt er plötzlich „Annabelle ist weg!“ Francesco fängt an zu weinen.

Francesco weiß nicht, was er machen soll. Er ist verzweifelt und weiß nicht, wo Annabelle hingegangen ist. Er sucht unter jedem Stein und hinter jedem Busch und hinter jedem Baum. Aber er findet Annabelle nicht. Francesco zieht sich in seine Schlafhöhle zurück. Da kommt sein Freund Dolly, um ihn mit Schokokuchen und Pizza zu trösten. Dolly sagt: „Bestimmt ist Annabelle zum Wasserloch gegangen.“

Francesco bekommt wieder Mut. Daher beschließt Francesco, zum Wasserloch zu gehen. Dolly verspricht: „Ich werde vom Baum neben dem Wasserloch alles beobachten.“ „Ja, gerne. Und den Schokokuchen kann ich als Geschenk mitnehmen“, meint Francesco und packt ihn gleich ein. Beide machen sich auf den Weg. Sie halten immer wieder Ausschau nach Annabelle. Da kann Francesco Annabelle sehen. Er springt vor Freude in die Luft. Dolly klettert auf den Baum. Francesco träumt: „Hätte ich doch bloß eine Reise für zwei nach Hawaii gewonnen. Dann könnte ich mit Annabelle am Strand einen Schokokuchen genießen. Das wäre sooooo schön. Und lecker.“

Er träumt und träumt. Da bemerkt Francesco gar nicht, dass sich sein geliebter Schal um seine Pfoten schlingt. Er stolpert und fällt hin.

Francesco liegt auf den Boden. Da bemerkt er Kowo. „Was will der denn hier? Dieser Angeber!“, denkt Francesco. „Er meint immer, er sei der stärkste und könnte allein eine riesige Herde von Elefanten besiegen. Wieso ist er bloß Anführer geworden?“ Kowo ist dabei, seine schwarze Mähne zu kämmen. Schwarze Mähnen sind gerade total angesagt. Francesco denkt: „Hätte ich doch bloß auch eine schwarze Mähne.“ Da wirft Kowo den Kamm weg und ruft: „Annabelle!“

Francesco beginnt zu schwitzen. Er träumt: „Annabelle entscheidet sich für Kowo. Nicht für mich. Kowo und Annabelle gewinnen eine Reise für zwei nach Hawaii. Beide genießen am Strand Schokokuchen.“ Er träumt und träumt und bemerkt gar nicht, dass sich sein geliebter Schal um seine Pfoten schlingt. Er stolpert und fällt hin.

Als er zurück zur wahren Welt gelangt, geht Kowo an ihm vorbei und nimmt Annabelle in den Arm.

So verzweifelt wie Francesco ist, rennt er weg. Francesco macht sich Sorgen: „Was hab' ich falsch gemacht?“ Da kommt Dolly und berichtet ihm: „Francesco, Francesco! Annabelle hat Kowo weggeschickt.“ Danach laufen Dolly und Francesco zurück.

Francesco hat wieder Mut gefasst. Dolly und Francesco rennen in Richtung Wasserloch. Sie suchen Annabelle. Francesco findet sie mit Kowo an der alten Hängebrücke.

Kowo, der sonst anmutig und stark ist, scheint traurig und wütend zu sein. „Naja, aber Annabelle hat ihn gerade weggeschickt. Da ist man schon traurig“, denkt Francesco bei sich. Doch schon im nächsten Augenblick stößt Kowo voller Wut einen Pfosten der Hängebrücke um. Aber Francesco sieht, dass Annabelle auf der Hängebrücke steht!

Francesco will zur Brücke rennen. Er bemerkt gar nicht, dass sich sein geliebter Schal um seine Pfoten schlingt. Er stolpert. Sein Schal wickelt sich um den Pfosten der Brücke und Francesco fällt in die Tiefe. Er wird nur von seinem geliebten Schal gehalten. Francesco steht der Schweiß auf der Stirn. Da hört er ein Knacken und Annabelle schreien. Francesco fängt sie gerade noch auf. Dolly zieht beide hoch. Francesco sagt: „Aber der Schokokuchen ist weg.“ Annabelle meint: „Dann backen wir bei dir eben einen neuen.“

In Francescos Höhle backen Francesco und Annabelle einen neuen Schokokuchen. Und dann träumen Francesco und Annabelle: „Hätten wir doch bloß eine Reise für zwei nach Hawaii gewonnen. Dann könnten wir am Strand einen Schokokuchen genießen. Das wäre sooooo schön. Und lecker.“

Sie träumen und träumen. Sie bemerken gar nicht, dass sich Francescos geliebter Schal um ihre Pfoten schlingt. Und dann stolpern sie.

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