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Creepy youtube, Warum reisen per Anhalter noch nie eine gute Idee war

Warum reisen per Anhalter noch nie eine gute Idee war

Als ich 17 war, hatte ich keinen Führerschein.

Meistens laufe ich oder fahre per Anhalter.

Da war diese eine Nacht, in der nicht so viele

Autos auf den Straßen waren und es sehr kalt war.

Und dieser Mann hielt am Straßenrand an.

Als der Mann anhielt, warf ich einen Blick auf den Typen und bemerkte,

dass ich es mit aufnehmen könnte,

falls er etwas versuchen sollte.

Er war eher schlank und hatte eine eigenartige Härte an sich,

auch wenn er gesund genug aussah.

Ich stieg ins Auto, nachdem wir das Ziel ausgemacht hatten.

Wir stellten uns vor und ich wärmte meine Finger an der Heizungslüftung.

Er sprach leise, stelle einige Fragen,

wie ob ich von hier sei und wie ich hier denn lebte.

Er meinte, dass er erst seit einigen Monaten hier sei, aber es schön fand und hoffte,

dass er hier glücklich werden würde.

Diese allgemeingültige Aussage kam mir ein wenig komisch vor, aber ich ignorierte es.

Es fing an zu schneien und die Straße wurde schnell rutschig,

also fuhr er langsamer und er behielt seine Augen geradeaus aus der Windschutzscheibe und fuhr leise.

Für mich war es okay, da Small Talk nie meine Stärke war.

Um die zehn Minuten später bemerkte ich, dass das Auto nahe der Kreuzung,

auf die wir zufuhren, etwas zu rutschen schien.

Also sagte ich: „Pass auf!“, er tritt sofort auf das Gas, schoss durch die Kreuzung

und platzte heraus mit: „Schrei mich nie im Leben an“

Ich muss nicht sagen, dass ich mich angegriffen fühlte.

Ich sagte: „Sieh mal.

Das ist nah genug, fahr einfach rechts ran und ich kann von hier weiter.“

Er schien mich nicht zu hören.

Also sagte ich: „Richard, hast du mich gehört“.

Ich sagte: „Du kannst rechts ranfahren und mich rauslassen“

Aber keine Antwort.

Er starrte nur geradeaus, fuhr jetzt schneller als vorher, wenn es anfing zu schneien.

Zu sagen, dass ich Angst hatte,

scheint nicht zu beschreiben,

was für eine Todesangst in mir anfing zu wachsen.

Ich wusste nicht, ob ich still bleiben oder sprechen sollte.

Aber ich war verdammt sicher nicht zu schreien,

nach dem Ausbruch vor über einer Meile begann er vor sich hin zu murmeln.

Ich konnte nicht wirklich heraushören was er sagte, aber ich vermute er sprach zu mir.

Also sagte ich:

„Was hast du gesagt? Ich habe dich nicht gehört“

Er fing an leise zu sprechen

und wiederholt Sachen zu sagen wie:

„Immer schreist du mich an, ich habe dir immer und immer wieder gesagt,

dass du mich nicht anschreien sollst, ich schätze das nicht, nein, du hörst nicht, du hörst nicht“

Jetzt sitzt er nur dort, ihn ansehend war mir klar ich war verloren,

ich wusste nicht was ich sagen soll oder ob ich überhaupt etwas sagen soll,

ich überlegte einfach aus dem Auto zu springen.

Aber ich ließ von dieser Idee ab, als ich realisierte, dass das Türschloss fehlte,

dort wo es sein sollte war nur ein silbernes Loch.

Ich fing an zu weinen und dachte darüber nach, einen Unfall zu verursachen,

indem ich nach dem Lenkrad griff und auf das Beste hoffte.

Als er mich plötzlich das erste Mal ansah, seitdem ich ins Auto gestiegen bin

Er blinzelte einige Mal rasch, verlangsamt dann das Auto und fuhr auf eine Tankstelle.

Ich wartete, um zu sehen, ob er die Türen aufgeschlossen hat,

ich wollte nichts sagen was ihn aufregte.

Nach ein oder zwei Minuten sagte er leise:

„Ich denke ich lasse dich lieber hier raus“

Und er drückte den Knopf

die Türen klickte und er öffnete die Tür,

ich wollte nicht zögern also sprang ich aus dem Auto.

Als er meinen Namen rief,

sah er verdammt traurig aus und ich zögerte,

er entschuldigte sich, sagte es täte ihm leid,

falls er mir Angst eingejagt hätte,

dass er mir nie etwas angetan hätte und fragte,

ob ich in der Lage wäre nach Hause zu kommen.

„Okay“, sagte ich „ich würde es.“

Und schloss die Tür, er fing an von der Tankstelle zu fahren, aber er stoppte plötzlich,

saß bloß dort für einen Moment mit geneigtem Kopf.

Ich fror ein, wundernd was zur Hölle vor sich ging und war bereit zur Tankstelle loszurennen,

aber er öffnete das Fenster und rief in meine Richtung, mit etwas in seinen Händen winkend.

Mein Hut, den ich auf dem Sitz liegenlassen habe.

Ich ging langsam auf das Auto zu und er gab es mir, sich wieder entschuldigend.

Ich wusste nicht was ich sonst sagen soll,

also sagte ich danke, sah ihm dabei zu wie er wegfuhr,

machte sicher, dass er außer Reichweite war bevor ich weiterging,

sodass er nicht wusste in welche Richtung ich wollte.

Während ich lief, setzte ich meinen Hut nicht wieder auf und ein Stück Papier fiel raus,

gefaltet in ein Stück Papier war ein Hunderteuroschein und auf dem Papier stand:

„Es tut mir leid, bitte nimm ein Taxi und fahr heute Nacht nicht mehr per Anhalter.“

Tatsächlich tat ich das auch nicht,

es war das letzte Mal für mich per Anhalter zu fahren und ich mache das nie wieder.

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