Teil 2: Die Geschichte der Bibel - YouTube
Die Bibel ist ein wichtiges Buch, aber sie ist echt lang.
Ja, es ist eine Sammlung von vielen Büchern, die über einen langen Zeitraum hinweg geschrieben
wurden, aber alle zusammen erzählen eine einheitliche Geschichte.
Was ist also die Geschichte der Bibel?
Nun, sie beginnt damit, dass sie uns einem wunderschönen Geist vorstellt, dem Schöpfer
aller Realität, einem Wesen namens Gott.
Und er hat die Macht, das dunkle Chaos der noch nicht geschaffenen Welt wegzunehmen und
Ordnung, Schönheit und einen Garten voller Leben zu erschaffen.
Und um diesen Erfolg zu krönen, ernennt Gott diese Geschöpfe, die sogenannten Menschen.
Oder auf Hebräisch: Adam.
Und sie sind als Gottes Ebenbild geschaffen.
Das bedeutet, sie haben den Auftrag, diese schöne Welt im Namen Gottes zu regieren,
indem sie all ihre Möglichkeiten nutzen und noch mehr Schönheit und Ordnung schaffen.
Dies ist eine Geschichte über Menschen, die ihre Macht nutzen, um sinnvolle, lebensspendende
Arbeit zu leisten.
Aber die Frage ist: Wie?
Ja, die Menschheit steht jetzt vor einer Entscheidung, die durch einen Obstbaum repräsentiert wird.
Die Menschen könnten sich mit Gott zusammenschließen und finden Freiheit, indem sie auf sein Wissen
über Gut und Böse vertrauen.
Oder?
Sie könnten die Macht ergreifen und Gut und Böse selbst definieren.
Aber Gott warnt sie, dass sie das umbringen wird.
Und sie hören die Stimme einer dunklen, geheimnisvollen Kreatur, die ihnen sagt: „Die Wahl ist leicht.
Nehmt die Frucht, sie wird euch Macht und Freiheit geben, die Welt nach euren eigenen
Regeln zu regieren."
Und so ergreifen sie dieses Wissen.
Als Folge davon werden sie misstrauisch und selbstschützend.
Es führt zu zerbrochenen Beziehungen, gewalttätigen Machtergreifungen und letztlich zu einer ganzen
Zivilisation, Babylon, die das Böse neu als das Gute definiert hat.
Und so zerstreut Gott dieses korrumpierte menschliche Projekt.
(Und) hier nimmt die Geschichte der Bibel eine wichtige Wendung.
Wir zoomen rein in die Geschichte eines Mannes und einer Frau, die aus Babylon kommen: Abraham
und Sarah.
Ja, Gott verspricht, dass von ihnen ein neues Volk kommen wird, eine Nation, die eine weitere
Chance hat, die richtige Wahl zu treffen.
Und wenn sie Erfolg haben, wird dies der übrigen Menschheit diesen neuen Weg nach vorn eröffnen.
Und deshalb handelt die restliche Geschichte der Bibel von dieser Familie.
Und sie verläuft nicht gut.
Trotz Gottes persönlicher Führung gibt Abrahams Familie derselben Versuchung nach, Gut und
Böse unabhängig von Gott und nach ihren eigenen Regeln neu zu definieren.
Selbst als ihre besten Leute an der Macht waren, Herrscher, die Gottes Führung liebten
und göttliche Weisheit besaßen, sogar sie gaben nach.
Und so wurde Israel von seinen eigenen Propheten gewarnt, dass diese Entscheidungen das Volk
zurück nach Babylon führen würden, diesmal als besiegte Gefangene, die im Exil leben.
Und genau das passierte.
Selbst mit Gottes persönlicher Führung scheitert Israel.
Also wem kann es gelingen?
Nun, die Propheten sagten, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist.
Gott wird einen neuen Anführer nach Israel schicken, um für ihre Fehler einzutreten
und die Herzen und den Verstand der Menschen zu verändern, damit sie die richtige Wahl
treffen können.
Und so endet der Teil der Bibel, der das Alte Testament genannt wird.
Und diese Verheißungen bleiben im Raum stehen.
Und dann geht die biblische Geschichte im Neuen Testament weiter.
Wir werden einem Mann vorgestellt, der aus dem Geschlecht von Israels Königen stammt,
Jesus von Nazareth.
Und er sagte, dass er all diese Versprechen zu ihrer Erfüllung bringen würde.
Er stellte sich dem dunklen, geheimnisvollen Bösen, dem sich die ganze Menschheit hingegeben
hat, und widerstand seiner Macht.
Und dann verkündete er, dass Gott gekommen war, um die Welt durch ihn selbst zu regieren.
Jesus lehrte über Gottes Definition von Gut und Böse.
Und er sagte, dass wahre Macht darin besteht, anderen zu dienen.
Laut Jesus sind das Menschen, die die Armen und sogar ihre Feinde lieben,
Sie sind die Art von Menschen, die die Welt tatsächlich regieren.
Das ist verwirrend, aber auch echt schön.
Genau wie die Behauptung, die die Geschichte im weiteren Verlauf zu Jesus aufstellt; nämlich
dass er Gott ist, der Mensch geworden ist, um für Israel und für die ganze Menschheit
das zu sein, was wir für uns selbst nie sein könnten.
Er kam, um die Folgen unseres Bösen in sich aufzunehmen, und seine aufopfernde Liebe erwies
sich als mächtiger als das Böse, ja sogar als der Tod selbst.
Nun steht die Menschheit vor einer neuen Wahl.
Sie wird durch einen neuen Baum repräsentiert.
Entweder bleiben sie bei der alten Art, Mensch zu sein, oder sie wagen sich auf diesen neuen
Weg.
Und in der Geschichte fühlen sich diejenigen, die den Weg von Jesus wählen, von Gottes
eigener Kraft angezogen.
Menschen, die wissen, dass sie von Gott geliebt werden und er ihnen vergeben hat, können
zu Menschen werden, die im Gegenzug andere lieben und ihnen vergeben.
Die Jesus-Bewegung verbreitete sich schnell auf der ganzen Welt und bildete diese neuen
Gemeinschaften von Menschen, die seinem Weg folgten.
Aber sie standen vor Problemen.
Von außen wurden sie von mächtigen Menschen verfolgt, und im Inneren herrschte Verwirrung,
ja sogar Kompromittierung.
Ja, denn Jesus nachzufolgen ist wirklich schwer.
Und so schrieben die Anführer der Bewegung, die Apostel genannt wurden, Briefe, um diese
Gemeinschaften zu trösten und sie aufzufordern, dem schwierigen Weg von Jesus treu zu bleiben.
Und sie riefen zur Hoffnung auf den Tag auf, an dem Jesus kommen und alles verändern wird.
Und so endet die Bibel, indem sie auf den zukünftigen Tag hinweist, an dem alles Unrecht
wiedergutgemacht wird, an dem das Böse ausgerottet, Himmel und Erde vereint sind, und die Menschheit
gemeinsam die Welt in Gottes Liebe und Macht regieren kann.
Okay, das ist also die Geschichte der Bibel, und sie führt all diese Bücher zusammen.
Aber das Interessante ist, dass jedes Buch eine andere Art von Literatur enthält, die
auf einzigartige Weise zu der Geschichte beiträgt.
Und genau das schauen wir uns im nächsten Video an.