Holzhaus vs. Massivhaus: Die 5 größten Unterschiede
Ihr beschäftigt euch mit dem Thema Hausbau, Anbau oder einer Aufstockung?
Dabei stellt ihr euch die Frage ob das Projekt aus Holz oder Stein erstellt
werden soll? Dann seid ihr hier genau richtig. Heute
erkläre ich euch die fünf größten Unterschiede zwischen einem Holzhaus und
einem Massivhaus. Am besten wir fangen sofort an.
Hallo und herzlich Willkommen auf unserem Feels Wood-Kanal! Mein Name ist
Benjamin Stocksiefen und hier dreht sich heute alles um das Thema Holzhaus
vs. Massivhaus: Die fünf größten Unterschiede. Was ich euch heute erzähle
ist kein wirkliches Geheimnis. Es ist vollkommen normal, dass ihr euch im
Vorfeld eines so wichtigen Projektes Gedanken zu den Baumaterialien macht.
Vielleicht besteht sogar eine gewisse Unsicherheit, da ihr nicht so recht
wisst, womit bzw. woraus sollt ihr bauen.
Auch das ist normal wenn man einen großen Geldbetrag in sein schönes und
wohnliches Eigenheim investiert. Ich möchte euch jetzt das Thema aus dem
Titel erläutern aber bevor ich das tue noch ein
wichtiger grundlegender Hinweis, da ich diese frage auch häufig gestellt
bekomme: Wie ist generell der Preisunterschied zwischen den beiden
Bauweisen Holz und Massiv. Hier nehme ich gerne Bezug zu dem hessischen
Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Dieses hat
vor einigen Jahren eine Studie veröffentlicht.
Demnach ergibt ein Vergleich zwischen Holzhaus und
Steinhaus bei gleichem
Standard und gleicher Ausstattung sehr ähnliche Kosten.
Es ist also wirklich gut miteinander vergleichbar. Jetzt möchte ich euch aber
nicht länger hinhalten. Hier kommen die fünf größten Unterschiede: Nummer eins
Die Wohnfläche. Ihr habt bei einem Holzhaus wesentlich schlankere Wandaufbauten
das liegt in erster Linie daran, dass die Tragkonstruktion und die
Dämmung in einer Ebene liegen, im Gegensatz zu einem Stein- oder Betonhaus
, wo die beiden Ebenen Tragkonstruktion und Dämmung voreinander
liegen. Ein wichtiger Punkt auch im Hinblick auf
die momentane Grundstücksituation. Hier ist schließlich jeder Quadratmeter Gold
wert. In Summe ergibt das ca. 10 bis 15
Prozent mehr Wohnfläche. Also bei einem klassischen Einfamilienhaus von 150
Quadratmetern mehr als 15 Quadratmeter, also einen schönen Zimmer. Nummer zwei
Die Wohnqualität. Wieso fühlen wir uns gut wenn wir in einem Wald spazieren
gehen? Es riecht gut, wir entspannen uns, wir sind umgeben von Bäumen und der
angenehmen Atmosphäre der Natur. Genau das spiegelt auch ein Holzhaus wider, da
hier fast ausschließlich natürliche Baumaterialien verwendet werden. Diese
sind in der Lage Feuchtigkeit aufzunehmen und auch wieder abzugeben.
Daher resultiert auch das schöne Wohnklima vom ersten Tag an. Auch schon
wenn ihr durch den Holzrohbau spaziert. Nummer drei
Die Bauzeit. Das ist leicht erklärt. Ein Holzhaus wird meistens in einer großen
Halle vorproduziert, sodass die gedämmten Elemente schon fertig auf die
Baustelle geliefert werden. So ein Haus, Anbau oder eine Aufstockung sind dann
spätestens in zwei drei tagen fertig montiert. Im Vergleich dazu dauert das
bei einem massivhaus mehrere Wochen oder gar Monate. Nummer vier
Die finanzielle Belastung. Der Punkt bezieht sich auf die Miete eurer
Wohnung und die schon beginnende Abzahlung eures Kredites, falls einer
benötigt wird. Dieser Punkt schließt an Punkt 3 an, da diese kürzere
Doppelbelastung von Miete und Kreditzahlung auch auf die wesentlich
kürzere Bauzeit zurückzuführen ist. Ihr seid einfach schneller in eurem neuen
Eigenheim: Nummer fünf
Die Kosten der Baustelleneinrichtung. Die Kosten für die Standzeit der
Baustelleneinrichtung wie Kran, Gerüst, Baustellen-WC, Bautreppe, etc. sind wesentlich
geringer bei einem Holzhaus. Ebenfalls aufgrund der schnelleren
Bauzeit. Und noch einen Sonderpunkt. Das Gewicht. In erster Linie für Baumaßnahmen
im Bestand, zum Beispiel Aufstockung eine wesentliche Voraussetzung für die
Realisierung. Hier ist der Holzbau durch sein geringes Eigengewicht sehr gut
geeignet um noch ein Geschoss auf ein bestehendes Haus drauf zu setzen.
Hier liegt noch ein wirklich großes Potenzial in einigen älteren Häusern. So
das war's jetzt von mir. Ich hoffe es hat Euch gefallen und hilft euch dabei eine
gute Entscheidung zu treffen. Bis zum nächsten Mal. Euer Benjamin Stocksiefen.