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2020-7 Imported from YouTube, Holzhaus vs. Massivhaus: Die 5 größten Unterschiede

Holzhaus vs. Massivhaus: Die 5 größten Unterschiede

Ihr beschäftigt euch mit dem Thema Hausbau, Anbau oder einer Aufstockung?

Dabei stellt ihr euch die Frage ob das Projekt aus Holz oder Stein erstellt

werden soll? Dann seid ihr hier genau richtig. Heute

erkläre ich euch die fünf größten Unterschiede zwischen einem Holzhaus und

einem Massivhaus. Am besten wir fangen sofort an.

Hallo und herzlich Willkommen auf unserem Feels Wood-Kanal! Mein Name ist

Benjamin Stocksiefen und hier dreht sich heute alles um das Thema Holzhaus

vs. Massivhaus: Die fünf größten Unterschiede. Was ich euch heute erzähle

ist kein wirkliches Geheimnis. Es ist vollkommen normal, dass ihr euch im

Vorfeld eines so wichtigen Projektes Gedanken zu den Baumaterialien macht.

Vielleicht besteht sogar eine gewisse Unsicherheit, da ihr nicht so recht

wisst, womit bzw. woraus sollt ihr bauen.

Auch das ist normal wenn man einen großen Geldbetrag in sein schönes und

wohnliches Eigenheim investiert. Ich möchte euch jetzt das Thema aus dem

Titel erläutern aber bevor ich das tue noch ein

wichtiger grundlegender Hinweis, da ich diese frage auch häufig gestellt

bekomme: Wie ist generell der Preisunterschied zwischen den beiden

Bauweisen Holz und Massiv. Hier nehme ich gerne Bezug zu dem hessischen

Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Dieses hat

vor einigen Jahren eine Studie veröffentlicht.

Demnach ergibt ein Vergleich zwischen Holzhaus und

Steinhaus bei gleichem

Standard und gleicher Ausstattung sehr ähnliche Kosten.

Es ist also wirklich gut miteinander vergleichbar. Jetzt möchte ich euch aber

nicht länger hinhalten. Hier kommen die fünf größten Unterschiede: Nummer eins

Die Wohnfläche. Ihr habt bei einem Holzhaus wesentlich schlankere Wandaufbauten

das liegt in erster Linie daran, dass die Tragkonstruktion und die

Dämmung in einer Ebene liegen, im Gegensatz zu einem Stein- oder Betonhaus

, wo die beiden Ebenen Tragkonstruktion und Dämmung voreinander

liegen. Ein wichtiger Punkt auch im Hinblick auf

die momentane Grundstücksituation. Hier ist schließlich jeder Quadratmeter Gold

wert. In Summe ergibt das ca. 10 bis 15

Prozent mehr Wohnfläche. Also bei einem klassischen Einfamilienhaus von 150

Quadratmetern mehr als 15 Quadratmeter, also einen schönen Zimmer. Nummer zwei

Die Wohnqualität. Wieso fühlen wir uns gut wenn wir in einem Wald spazieren

gehen? Es riecht gut, wir entspannen uns, wir sind umgeben von Bäumen und der

angenehmen Atmosphäre der Natur. Genau das spiegelt auch ein Holzhaus wider, da

hier fast ausschließlich natürliche Baumaterialien verwendet werden. Diese

sind in der Lage Feuchtigkeit aufzunehmen und auch wieder abzugeben.

Daher resultiert auch das schöne Wohnklima vom ersten Tag an. Auch schon

wenn ihr durch den Holzrohbau spaziert. Nummer drei

Die Bauzeit. Das ist leicht erklärt. Ein Holzhaus wird meistens in einer großen

Halle vorproduziert, sodass die gedämmten Elemente schon fertig auf die

Baustelle geliefert werden. So ein Haus, Anbau oder eine Aufstockung sind dann

spätestens in zwei drei tagen fertig montiert. Im Vergleich dazu dauert das

bei einem massivhaus mehrere Wochen oder gar Monate. Nummer vier

Die finanzielle Belastung. Der Punkt bezieht sich auf die Miete eurer

Wohnung und die schon beginnende Abzahlung eures Kredites, falls einer

benötigt wird. Dieser Punkt schließt an Punkt 3 an, da diese kürzere

Doppelbelastung von Miete und Kreditzahlung auch auf die wesentlich

kürzere Bauzeit zurückzuführen ist. Ihr seid einfach schneller in eurem neuen

Eigenheim: Nummer fünf

Die Kosten der Baustelleneinrichtung. Die Kosten für die Standzeit der

Baustelleneinrichtung wie Kran, Gerüst, Baustellen-WC, Bautreppe, etc. sind wesentlich

geringer bei einem Holzhaus. Ebenfalls aufgrund der schnelleren

Bauzeit. Und noch einen Sonderpunkt. Das Gewicht. In erster Linie für Baumaßnahmen

im Bestand, zum Beispiel Aufstockung eine wesentliche Voraussetzung für die

Realisierung. Hier ist der Holzbau durch sein geringes Eigengewicht sehr gut

geeignet um noch ein Geschoss auf ein bestehendes Haus drauf zu setzen.

Hier liegt noch ein wirklich großes Potenzial in einigen älteren Häusern. So

das war's jetzt von mir. Ich hoffe es hat Euch gefallen und hilft euch dabei eine

gute Entscheidung zu treffen. Bis zum nächsten Mal. Euer Benjamin Stocksiefen.

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