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BibelProjekt: Themenvideos, Themenvideo: Die Bündnisse - ... – Text to read

BibelProjekt: Themenvideos, Themenvideo: Die Bündnisse - YouTube

중급 1 독일어의 lesson to practice reading

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Themenvideo: Die Bündnisse - YouTube

Schülerin: Wenn du Christen kennst, hast du wahrscheinlich schon mal von dem Gedanken gehört,

dass man eine persönliche Beziehung zu Gott haben kann.

Zum Beispiel beschreibt die Bibel Gott als deinen Freund, deinen Vater, oder deinen Lehrer.

Lehrer: Allerdings spricht die Bibel von dieser Beziehung auf eine ganz bestimmte Art und Weise,

die man zwar überall findet, über die wir aber seltsamerweise kaum sprechen:

Die Idee einer Partnerschaft mit Gott.

Schülerin: Eine Partnerschaft?

Also mit jemandem zusammen zu arbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen?

Lehrer: Genau, und das sehen wir schon gleich am Anfang der Bibel.

Gott erschafft eine gute Welt voller genialer Möglichkeiten, und beruft dann diese einzigartigen

Kreaturen, die Menschen, als seine Partner, um diese Möglichkeiten optimal zu nutzen.

Schülerin: Aber die Menschen wollen nicht Gottes Partner sein.

Sie rebellieren und versuchen, eine Welt nach ihren eigenen Bedingungen zu schaffen.

Lehrer: Der Zerbruch dieser Partnerschaft erklärt laut der Bibel, weshalb wir in einer Welt

voller Korruption, Ungerechtigkeit, Tragödien und Tod feststecken.

Schülerin: Und nicht nur ein oder zwei Menschen sind aus dieser Beziehung ausgestiegen.

Die Bibel sagt, dass jeder diese Partnerschaft mit Gott beendet hat.

Lehrer: Was Gott nun tut ist Folgendes: Er sucht sich aus allen Menschen eine kleine Gruppe aus

und beginnt eine neue Partnerschaft mit ihnen, die er "Bund" nennt.

In diesem „Bund“ gibt Gott den Menschen Versprechen und erwartet im Gegenzug

von seinen Partnern, dass sie bestimmte Verpflichtungen erfüllen.

Das Ziel des Ganzen ist, dass Gott durch diesen Bund

auch seine Partnerschaft mit allen anderen erneuern will.

Schülerin: Wir lesen im Alten Testament sogar 4 mal davon, dass Gott eine Bundesbeziehung beginnt:

mit Noah, Abraham, dem Volk Israel und König David.

Lehrer: Durch diese Beziehungen gründet Gott eine Bundes-Familie,

in die schließlich alle Menschen eingeladen sein werden.

Schülerin: Schauen wir uns mal an, wie das aussieht.

Als Erstes: Der Bund mit Noah.

Lehrer: In dieser Geschichte hatte Gott gerade die Flut geschickt,

um die Welt von der menschlichen Verdorbenheit zu reinigen.

Nur Noah und seine Familie sind übrig geblieben.

Dann schließt Gott einen Bund mit Noah und sagt: „Hör zu: ich weiß, dass die Menschen

auch in Zukunft böse sein werden.

Trotzdem werde ich die Erde nicht noch einmal so zerstören, sondern sie wird ein Ort sein,

an dem wir sicher zusammenarbeiten können.“

Schülerin: Nicht schlecht, und was muss Noah tun?

Lehrer: Nichts.

Und das ist das Interessante an diesem ersten Bund: Gott verspricht, treu zu sein,

obwohl er weiß, dass die Menschen es nicht sein werden.

Schülerin: Den nächsten Bund schließt Gott mit einem Mann namens Abraham.

Gott erwählt Abraham und verspricht ihn zu segnen, ihm eine große Familie zu geben

und ihn in ein Land zu führen, in dem sie förmlich aufblühen können.

Lehrer: Und im Gegenzug bittet Gott Abraham, ihm zu vertrauen

und seine Familie zu lehren, aufrichtig und gerecht zu leben.

Gott sagt aber auch, dass er noch eine größere Absicht hat: irgendwie will er eines Tages

alle Familien dieser Welt durch diese eine Familie segnen.

Schülerin: Das ist also Abraham.

Den nächsten Bund schließt Gott mit dem Volk Israel, das aus Abrahams Familie entstanden ist.

Lehrer: Dieser Bund wird mit dem ganzen Volk geschlossen.

Gott erwartet von ihnen, bestimmte Gesetze zu befolgen.

Diese Gesetze sind Richtlinien für das Leben in der Gemeinschaft als Gottes Partner.

Wenn sie das tun, verspricht Gott sie zu segnen.

Dann werden sie ein Volk sein, dass Gott vor dem Rest der Menschheit repräsentiert.

Schülerin: Das ist der Bund mit Israel.

Den letzten Bund schließt Gott mit König David.

Lehrer: Das Volk Israel ist zu einer großen Nation geworden und wird von David regiert.

Gott erwartet von David und seinen Nachkommen, seine Partner zu sein.

Sie sollen Israel anleiten, Gottes Gebote zu halten und das zu tun, was richtig und gerecht ist.

Und Gott verspricht, dass eines Tages einer von Davids Söhnen kommen wird,

um Gottes Reich, seinen Frieden und seinen Segen zu allen Nationen zu bringen.

Schülerin: Das sind also die 4 Bündnisse, die Gott schließt,

um seine „Partnerschaft“ mit der ganzen Welt wiederherzustellen.

Lehrer: Doch es kommt alles ganz anders: Israel bricht den Bund.

Sie beten andere Götter an, sie dulden schreckliche Ungerechtigkeit und verlieren so ihr Land

und werden ins Exil vertrieben.

Schülerin: Die Lage scheint hoffnungslos.

Doch während dieser Zeit sprechen Israels Propheten immer wieder davon, dass Gott

eines Tages diesen Bund trotz Israels Versagens wiederherstellen wird.

Irgendwie.

Lehrer: Ja, sie nannten es den "Neuen Bund".

Und hier ist das wirklich Interessante an Jesus: Er wird in dieser Geschichte als derjenige

vorgestellt, der alle diese Bundesbeziehungen erfüllt.

Wir erfahren, dass er aus Abrahams Familie stammt und deshalb den Segen dieser Familie

in die ganze Welt bringen kann.

Er ist der treue Israelit, der tatsächlich in der Lage war, das Gesetz vollkommen zu halten.

Und er ist der König aus Davids Nachkommenschaft, der Gottes Reich der Gerechtigkeit

und des Friedens überall hin ausbreitet.

Schülerin: Das ist ziemlich bemerkenswert für eine einzelne Person.

Lehrer: Ja, und das alles weist auf das wohl Überraschendste an diesem Mann hin:

Jesus ist nicht nur ein Mensch, sondern vielmehr Gott, der Mensch geworden ist.

Gott selbst wurde Mensch, um der treue Bundespartner zu sein, der eigentlich wir sein sollten.

Und so hat Gott durch Jesus einen Weg eröffnet, durch den jeder in eine neue Partnerschaft

mit Gott eintreten kann.

Schülerin: Darum ruft Jesus die Menschen auf, ihm zu folgen,

und Teil dieser neuen Bundes-Familie zu werden.

Lehrer: Und trotz ihres Versagens macht Jesus sie zu Partnern und verspricht, dass sie in

ihrer Treue immer weiter wachsen werden.

Schülerin: Die Geschichte der Bibel endet mit einer Vision von einer völlig erneuerten, guten Welt,

voller Frieden.

Lehrer: Und da gibt es auch die erneuerte Menschheit, die als Partner mit Gott zusammenarbeitet,

um seine gute Schöpfung aufblühen zu lassen.

Und so ist das Ende der biblischen Geschichte im Grunde ein neuer Anfang.

Wir glauben, dass sich ein roter Faden durch die gesamte Bibel zieht.

Deswegen machen wir Videos wie diese, in denen ein Thema vom Anfang bis zum Ende beleuchtet wird.

Das ist nur möglich, weil Menschen das Projekt unterstützen.

Wenn du mehr darüber wissen willst oder dir dieses Video in hoher Auflösung kostenlos

herunterladen möchtest, dann besuch unsere Website www.dasbibelprojekt.de.

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