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Youtube-Lektionen - April 2020, JOB WEG: Was bekommen Corona-Arbeitslose?

JOB WEG: Was bekommen Corona-Arbeitslose?

Corona trifft uns alle hart, aber nicht alle gleich hart. Allein diese Woche

haben 50.000 ihren Job verloren und mehr werden folgen.

Zu viele Unternehmen setzen nach wie vor auf Kündigung statt auf Kurzarbeit.

Seinen Job zu verlieren ist immer schwierig aber am Beginn einer

ausgewachsenen Wirtschaftskrise ist es besonders schwer.

Und ganz besonders hart ist für jene, die nichz zur Gänze offiziell gearbeitet haben,

etwa in der Gastronomie. Viele dort sind nur ein paar Stunden

offiziell beschäftigt, den Rest bekommen sie bei auf die Hand oder über das

Trinkgeld. Oder denken wir an all die Putzkräfte die in privaten Haushalten

reinigen. Sie haben all ihre Aufträge verloren

weil sie nicht mehr kommen können. All diese menschen stehen jetzt von

heute auf morgen ohne Einkommen dar, und haben nur einen winzigen Anspruch auf

Arbeitslosengeld. Besonders hart ist es auch für die solo Selbstständigen.

Grafikdesigner oder Fotografen, die ist gerade so geschafft haben ein

monatliches Einkommen zusammenzubringen. Brechen ihnen die Aufträge weg, stehen

sie vor dem nichts. Und haben nicht einmal einen Anspruch auf

Arbeitslosengeld. Machen wir uns nichts vor,

so lange die Krise dauert, werden diese Menschen keine neuen Jobs finden und

auch keine neuen Aufträge erhalten. Miete, Essen, Strom - all das muss aber

weiter bezahlt werden. Vizekanzler Werner Kogler hat jetzt gesagt:

Wir werden in der Krise niemanden zurücklassen.

Das ist schön. Aber stimmt es auch? Von der Ausweitung der Kurzarbeit haben jene,

die ihre Jobs bereits verloren haben, oder in den nächsten Tagen noch

verlieren, werden eigentlich nichts. Das ist verdammt unfair, denn eine

Kellnerin kann nicht mehr für Corona als die Supermarktkassiererin. Trotzdem steht

sie jetzt ohne Einkommen und ohne Job da. Was wir brauchen, ist ein Corona-

Ausgleichsgeld! Erhöhen wir für die Dauer der Krise das Arbeitslosengeld,

die Notstandshilfe und die Mindestsicherung und gestalten die Zukunft dazu so

unkompliziert und einfach wie möglich. Das ist nur fair und das Mindeste, was

wir tun können. Und so ist den Zehntausenden, die gerade ihren Job

verloren, haben wirklich geholfen!

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