Aufstellung der Parteijugend, 1930 Ausschnitt aus Geschichte der Hitlerjugend
1930 wird die Parteijugend neu gegliedert. Die HJ für die 14- bis 18-jährigen,
die Jungmädel für die 10- bis 14-jährigen, der Bund Deutscher Mädel für die 14- bis 18-jährigen
und das Jungvolk als Kernorganisation der HJ für Jungen unter 15 Jahren.
Kurt Gruber, Reichsführer der HJ, 1931: Wir wollen als junge Garde des Nationalsozialismus die Fackelträger
der deutschen Idee sein. Im Zeichen des Hakenkreuzes, getrieben vom Blut unserer edlen Rasse
wollen wir kämpfen für Raum, Brot und Arbeit unserer Nation.
Nach kurzem Verbot tritt die HJ 1932 auf dem Reichsjugendtag in Potsdam zum ersten Mal öffentlich in großen Formationen auf.
Tausende marschieren an Schirach und Hitler vorbei.
Vor den Reichstagswahlen zieht Hitler durchs Land und verspricht im Fall seines Sieges das Mehrparteiensystem abzuschaffen.
Die Gegner werfen uns Nationalsozialisten vor, und mir ins besonders, dass wir intolerante unverträgliche Menschen seien.
Wir wollen, sagen Sie, mit anderen Parteien nicht arbeiten.
Und ein [...] Politiker verschärft das noch indem er sagt: Die Nationalsozialisten sind
überhaupt nicht deutsch, denn sie lehnen die Arbeit mit anderen Parteien ab. Also ist
es typisch deutsch dreißig Parteien zu besitzen. Ich habe mir eines [...].
Die Herren haben ganz recht. Wir sind intolerant. Ich habe mir ein Ziel gestellt, nämlich die dreißig
Parteien aus Deutschland hinauszufegen!