Warum brauchen wir Politik? | Einführung in die Politik
Politik.
Was genau ist das eigentlich?
Im Duden wird Politik als auf die Durchsetzung bestimmter Ziele gerichtetes Handeln definiert.
Politik ist also nicht nur die Bundesregierung, das EU-Parlament oder die Vereinten Nationen,
sondern viel mehr das Handeln in der Gemeinschaft.
Und das betrifft wirklich jeden von uns.
So sind wir beim Autofahren auf die Straßenverkehrsordnung angewiesen, beim Einkaufen im Supermarkt zahlen
wir die Mehrwertsteuer und in der Schule sollen wir uns an die Hausordnung halten.
Letztendlich findet Politik überall statt, wo sich das öffentliche Leben abspielt.
Schon Aristoteles erkannte, dass der Mensch von Natur aus ein soziales und politisches
Wesen ist.
(Zoon politikon - altgriechisch) Er lebt in der Gemeinschaft und in dieser ist es unerlässlich,
politisch zu agieren.
Politik begegnet uns wirklich überall.
Doch worin liegen Ziel und Nutzen der Politik?
Laut Bertrand Russel besteht das Ziel der Politik darin, die Anforderungen des Gemeinschaftslebens
mit den Wünschen und Begierden des Einzelnen in Einklang zu bringen.
Oder anders gesagt: “Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt.”
Und im Kern geht es in politischen Debatten auch immer darum.
Ganz egal ob in einer Sitzung im EU-Parlament, in den Werken von Marx & Engels oder bei einem politischen Diskurs an deinem Stammtisch.
Wir brauchen Politik also um ein friedliches Zusammenleben zwischen allen Menschen zu ermöglichen.
Das macht es unerlässlich am politischen Geschehen teilzunehmen.
Die aktuelle öffentliche politische Debatte ist geprägt von Emotionen, Populismus und
Polarisierungen.
In den Augen einiger Bürger gibt es nur zwei Seiten: links und rechts, Fridays for Future
und PEGIDA, Gutmenschen und Nazis.
Die Forderungen der jeweils anderen Politik sind in ihren Augen aus Prinzip schlecht,
nur weil sie als rechts oder links eingestuft werden.
[Meinung] Auf dieser Grundlage lässt sich natürlich keine Argumentation aufbauen.
Ein politisches Ziel wird nicht deshalb schlecht, weil es rechts oder links ist, sondern weil
es konkrete Argumente und Fakten gibt, die dagegen sprechen.
Wenn wir mit diesem wissenschaftlichen Anspruch die aktuelle Klimadebatte betrachten, kommen
wir zu dem Schluss, dass radikale Veränderungen in der Politik nötig sind, um die möglicherweise
größte Herausforderung der Menschheit - den Klimawandel zu stoppen bzw. einzudämmen.
Wenn wir nicht wollen, dass unser Planet irgendwann der Venus gleicht, wie es Hawking formulierte,
bleibt uns nicht mehr viel Zeit zum Handeln.Es liegt in unserer Hand politische Lösungen
für den Klimawandel, die Digitalisierung und Globalisierung zu finden und Veränderungen
herbeizuführen.
Denn wir haben das unglaubliche Glück in einer Demokratie im 21.
Jhd geboren zu sein.
Wir haben die Möglichkeit auf politische und gesellschaftliche Missstände Einfluss
zu nehmen.
Also: Nutzen wir sie!