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Reinhards Hobbys, Yoga – Text to read

Reinhards Hobbys, Yoga

초급 2 독일어의 lesson to practice reading

지금 본 레슨 학습 시작

Yoga

Vor einigen Jahren habe ich über mein wöchentliches Pilatestraining geschrieben. Das mache ich noch immer, obwohl ich nicht jede Woche zum Turnsaal gehe. Da ich vor fünf Jahren begonnen habe auch ein Fitnesszentrum in Wien zu besuchen, ist es nicht immer nötig, zusätzlich noch Pilates zu betreiben, aber ich mache es trotzdem fast jede Woche, einfach weil es mir gut tut.

Vor drei Jahren hat es sich ergeben, dass ich am Montag einen freien Tag hatte. Das bedeutete, dass ich auch am Vormittag ins Fitnesszentrum gehen konnte, weil ich nicht unterrichtete. Diese Gelegenheit nützte ich, um eine Gruppenstunde für Ashtanga Yoga zu besuchen. Als Jugendlicher hatte ich mich schon selbständig mit der Yogapraxis vertraut gemacht. Aus Büchern konnte ich mich über die Grundlagen und Geschichte von Yoga informieren und machte regelmäßig zu Hause meine Übungen. Während meines Studiums an der Universität Wien nützte ich auch einmal die Gelegenheit ein Semester lang einen Yogakurs für Studenten zu besuchen. Das ist aber schon lange her.

Der Begriff Ashtanga Yoga war neu für mich. Im Grunde geht es um eine, beziehungsweise mehrere Serien von Positionen, die die einzelnen Yogastellungen sinnvoll miteinander verbinden, sodass ein dynamischer Ablauf entsteht, der vom Atemrhythmus begleitet wird. Mein Yogalehrer erklärte mir geduldig die Positionen und ihre Reihenfolge. Es war keine geführte Stunde, sondern jeder Yogaschüler sollte lernen selbständig zu üben. Mit Hilfe von Videos konnte ich mir die Reihenfolge der Positionen langsam besser merken, von den Sonnengrüßen A und B und Stehpositionen zu den Sitzpositionen, über die umgekehrten Stellungen im Schulterstand und Kopfstand schließlich zu den sitzenden Endpositionen. Dass ich nicht alle Übungen der ersten Serie machen konnte, war klar, auch den Lotussitz kann ich nicht durchführen, nur meine Beine kreuzen. Aber die Wirkung der Übungen spürte ich von Anfang an. Ich wurde kräftiger und konnte im Alltag mit Stress besser umgehen, mehr noch als mit Pilates, das ja viel von Yoga übernommen hat. Meine Begeisterung führte dazu, dass ich noch andere Yogastunden mit anderen Trainern besuchte und jetzt zwei- bis dreimal in der Woche an Stunden teilnehme. Wenn ich einmal keine Zeit oder Lust habe extra zum Fitnesszentrum zu fahren, kann ich diese halbe erste Serie auch zu Hause auf der Matte machen. Viele technische Details lasse ich hier absichtlich außer Acht, weil es für Anfänger nicht so wichtig ist und ein guter Lehrer am besten dafür sorgen kann, dass man sicher und gewinnbringend Yoga betreiben kann. Das Verletzungsrisiko ist nämlich durchaus bei Dehnungsübungen gegeben, sodass man dem Grundsatz folgen sollte, nur so viel als ohne zu großen Druck oder Zug auf die Gelenke, vor allem das Kniegelenk, zum gegebenen Zeitpunkt möglich ist. Jeder wird jedoch erstaunt sein, welche Fortschritte im Laufe der Zeit möglich sind. In diesem Sinne "Om...".

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