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Mein Weg zu LingQ, Teil 6 - Bei The Linguist Sprache Lernen auch ohne Internet? Geht das?

Teil 6 - Bei The Linguist Sprache Lernen auch ohne Internet? Geht das?

The Linguist ohne Internet? Geht das? Für eine gewisse Zeit JA!

Ende April verreiste ich für vier Wochen.

Vier Wochen ohne Internet! Wie soll das gehen? Wie soll ich da weiterkommen? Wie kann man mit The Linguist lernen, wenn man so lange keinen Internetanschluss hat?

Ich überspielte einige Artikel auf meinen MP3 player und druckte mir einiges Material aus.

Das nahm ich mit auf die Reise.

Als ich dann mit dem Lernen begann, entdeckte ich allerdings, dass ich zu wenig ausgedruckt hatte.

Einige von Steves Tipps fehlten. Nach einigen Malen Zuhören wollte ich sie doch auch wieder lesen.

Ja, was machen?

Ich begann, den MP3 player als Diktiergerät einzusetzen und den gesprochenen Text nieder zu schreiben.

Oh, Gott. Kann sich jemand vorstellen, wie schwierig das ist? Immer in kleinen Etappen hören, anhalten, schreiben, hören, anhalten, schreiben. Wie oft konnte und konnte ich das eine oder andere Wort nicht verstehen.

Da mein MP3 player nur über einen PC aufgeladen werden kann, hatte ich mein Notebook mitgenommen.

Das hatte nun den Vorteil, dass ich den Player im Notebook verwenden konnte, und diesen kann man um kleine Stücke zurückstellen. So konnte ich mir ein Wort mehrmals anhören.

Langsam entstanden die Texte.

Bei jeder Wiederholung von Zuhören und Lesen entdeckte ich jedoch Fehler und erkannte, dass es anders heißen muss. Es wurde verbessert, neu gehört, neu gelesen.

Insgesamt staunte ich über mich selbst, dass ich nicht, wie ich es manches Mal am liebsten getan hätte, alles in die Ecke warf.

Den MP3 player, Steves Stimme, mein Schreibmaterial und mein Wörterbuch (ich hatte ja kein Internet).

Allerdings hatte ich einen Virus eingefangen, ich, ganz persönlich, einen ganz schlimmen, er hieß The Linguist und wirkte wie eine Sucht.

Ich musste einfach weiter machen.

Wieder daheim hatte ich auch wieder Kontakt mit anderen Teilnehmern und entdeckte plötzlich, dass sich meine Ausdrücke veränderten.

Oftmals verwendete ich ein Wort, stutzte „OB DAS JETZT RICHTIG IST“? – und es war richtig. Ich stellte fest, dass mich auch diese Zeit ohne Internet gewaltig weiter gebracht hat, und dass die Diktate eine ausgezeichnete Übung waren.

Insgesamt konnte ich sagen, dass ich in diesen ersten drei Monaten in The Linguist mehr gelernt hatte, als in den zwei Jahren zuvor.

Als ich die ersten mails an meine Neffen und meine Nichte in den USA schrieb, bekam ich anerkennende Rückmeldung, wie sich mein Fähigkeit im Ausdruck und im Schreiben verändert hat.

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