Teil 1 - Meine Schulzeit
Nun will ich einmal über meine eigenen Erfahrungen beim Sprachen Lernen erzählen, und wie ich zu LingQ kam.
Ich hole ein wenig weiter aus dafür, denn das Sprachen Lernen begann ja eigentlich in meiner Jugend, in der Schule.
Zunächst muss ich aber gestehen, dass ich keine fleißige Schülerin war.
Es gab für mich so viele „wichtigere“ Dinge, die mit Schule wenig zu tun hatten.
Zum Beispiel war ich auf dem Tennisplatz „Ballmädchen“.
Eigentlich hieß die Bezeichnung „Balljunge“, aber ich war eben ein Mädchen – und ich war fleißig und schnell. So hatte ich bald einen festen Kundenstamm und verdiente mein erstes Geld. Zu dieser Zeit konnten sich nur die etwas besser gestellten Leute leisten, Tennis zu spielen. Sehr groß war mein Verdienst nicht, denn diese Leute waren oft nicht gerade freigiebig und der Verdienst war nur bei Wettkämpfen geregelt.
Außerdem war ich noch in einem Blumenladen tätig.
Gärtner zu werden, war so eine Idee von mir. Leider gab es zu dieser Zeit noch nicht den Beruf des Landschaftsgärtners, sonst hätte ich sicher in dieser Richtung mir einen Beruf ausgesucht.
Wieder zurück zur Schule – ich brachte sie eben hinter mich.
Danach begann meine wirklich interessante Zeit, der Beruf.
Ganz unspektakulär erlernte ich einen kaufmännischen Beruf. Das, was ich nun lernte, das konnte ich anwenden. Die Firma, in der ich Lehrling war, hatte ein sehr breites Tätigkeitsfeld. Zum einen stellte sie Fahrtenschreiber her und der zweite Bereich waren Buchungsautomaten. In diesem zweiten Bereich wurde ich dann, nach der Lehre, tätig. Doch darüber berichte ich vielleicht ein anderes Mal.
Auf jeden Fall machte mir das Berufsleben wesentlich mehr Spaß - das war Praxis!
Erklärung: Balljunge oder Ballmädchen - das sind Kinder und Jugendliche, die bei einem Tennisspiel den Spielern die Bälle holen und wieder zu werfen. Landschaftgärtner - ein Gärtner, der sich mit der Gestaltung eines Gartens oder einer Anlage befasst. unspektakulär - die negative Form von spektakulär, also nicht spektakulär Fahrtenschreiber - ein Messinstrument, das genau das Fahrverhalten eines Fahrzeuglenkers aufzeichnet und auf einer Diagrammscheibe einritzt Buchungsautomaten - Maschinelle Aufzeichnung von Daten auf Kontenblättern, zugleich werden Rechenoperationen durchgeführt (addieren, subtrahieren, neuen Saldo errechnen usw.