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NDR, NDR Info: Die Nachrichten – 読むためのテキスト

NDR, NDR Info: Die Nachrichten

中級 2 ドイツ語の の読み練習用レッスン

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NDR Info. Die Nachrichten für den Norden.

Um 8:30 Uhr mit Claudia Drews.

Im französischen Évian hat der G7-Gipfel begonnen. Heute steht der Krieg in der Ukraine auf der Tagesordnung. Gestern Abend ging es zunächst vor allem um ein Ende des Iran-Krieges. Aus der NDR-Nachrichtenredaktion, Viktor Kupka:

Am Freitag wollen die USA und Iran das Abkommen für ein vorläufiges Ende des Krieges unterzeichnen. Dann soll auch die Straße von Hormus wieder komplett geöffnet sein. Am Abend hatte US-Präsident Trump bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Macron erklärt, er habe am Sonntag sehr gute Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj und auch Russlands Präsident Putin geführt. Er denke, dass beide offen dafür seien, etwas hinzukriegen.

EU-Zölle und Iran-Abkommen—was heißt das für die Weltwirtschaft? Das ist heute das NDR Info-Thema. Und wie der CDU-Außenexperte Jürgen Hardt die Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran bewertet, hören Sie gleich in einem Interview.

Die Europäische Union hat die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und der Republik Moldau gestartet. EU-Erweiterungskommissarin Kos sagte in Luxemburg wörtlich, Kiew und Chișinău hätten geliefert. Aus Brüssel, Thomas Spickhofen:

Von einem Mega-Montag für die Erweiterung der Europäischen Union spricht die zuständige EU-Kommissarin Marta Kos. Im Mittelpunkt steht dabei der Start der förmlichen Beitrittsgespräche für die Ukraine und Moldau. Mega-Montag aber auch, weil Montenegro zwei große Verhandlungsblöcke abgeschlossen hat. Das Land will nach Möglichkeit schon 2028 der Union beitreten.

Für die Ukraine wird es dagegen noch einige Zeit dauern. Sie hatte den Beitritt im Februar '22 beantragt, kurz nach dem russischen Überfall. Den Beginn der Verhandlungen hatte Ungarn über lange Zeit blockiert. Das hat sich erst mit dem Machtwechsel in Budapest im vergangenen Monat geändert.

Im ersten Verhandlungsabschnitt mit der Ukraine wird es unter anderem um das Justizsystem und den Schutz von Grundwerten gehen.

Das EU-Parlament stimmt heute über geänderte KI-Regeln ab. Das Gesetzespaket sieht ein Verbot von sogenannten Deepfakes vor. Dabei handelt es sich um Apps, die intime Bilder, Videos und Töne von Personen fälschen, also zum Beispiel manipulierte Nacktdarstellungen erzeugen. Zugleich will die EU Vorgaben lockern.

Unternehmen sollen mehr Zeit bekommen, ihre KI-Nutzung nach EU-Vorgaben zu zertifizieren. Dies gilt etwa für Systeme zur Krebserkennung in der Medizin oder für Autokonzerne, die künstliche Intelligenz in Fahrzeuge einbauen. Ein KI-Prüfzeichen der EU soll für die Wirtschaft erst in rund 3 Jahren vorgeschrieben werden.

Cyberattacken, Spionage, Sabotageakte, Desinformationskampagnen, all das wird als hybride Gefahr bezeichnet, und Deutschland will künftig wirksamer dagegen vorgehen. Bundesinnenminister Dobrindt eröffnet heute in Berlin ein Abwehrzentrum gegen hybride Bedrohungen. Dort sitzen künftig Fachleute von Polizeibehörden, Nachrichtendiensten und anderen Behörden zusammen. Sie sollen sich austauschen, um schneller auf Gefahren reagieren zu können.

Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF hat vor den Gefahren für Kinder durch den Klimawandel gewarnt. Die Folgen würden schutzbedürftige Menschen besonders hart treffen, heißt es in einer neuen Studie. Aus der NDR Nachrichtenredaktion, Tabea Zschilpe:

Hitzewellen, Starkregen, Stürme, solche Extremwetter sind laut UNICEF folgenreich, vor allem für Kinder. Zum einen könnten sie unmittelbar zu Schaden kommen durch Wetterereignisse, zum anderen kann Extremwetter Folgen für ihre Gesundheit haben. Denn Kinder überhitzen zum Beispiel schneller als Erwachsene. Sie brauchen gemessen am Körpergewicht auch mehr Wasser und Nahrung.

Das wird zum Beispiel bei Dürren zum zusätzlichen Risiko. Fast jedes Kind der Welt ist demnach mindestens einer Gefahr durch das Klima ausgesetzt, jedes zweite gleich mehreren. UNICEF zufolge sind besonders Länder wie Mali, Sudan oder die Sahelzone betroffen.

Ein Schiff mit 7 Atommüllbehältern ist heute früh in Brunsbüttel eingelaufen. Die Castoren sollen morgen ins Zwischenlager am ehemaligen AKW Brockdorf gebracht werden. Den weiteren Zeitplan fürs Abladen hält die Gesellschaft für Nuklearservice geheim, ebenso die genaue Route, die die Spezial-LKW auf der Fahrt nach Brockdorf nehmen sollen. In den Behältern befinden sich Brennelemente aus deutschen AKW.

Im britischen Sellafield wurde Uran aus den abgebrannten Stäben zurückgewonnen. Der Rest ist radioaktiver Müll, den Deutschland zurücknehmen musste. Das

Amtsgericht in Hannover erhält am Vormittag einen ungewöhnlichen Anstrich. Der neue Lack soll Wildpinkler abschrecken. Aus der NDR Nachrichtenredaktion, Inken Henkel:

Wer künftig an die Fassade des Gerichts uriniert, wird selbst beschmutzt. Der Speziallack, der auf die 50 Meter lange Außenmauer des Gebäudes aufgetragen wird, soll den Strahl von der Wand abprallen lassen und den Verursacher treffen. Das soll Wildpinkler ab sofort vom Amtsgericht fernhalten, so die Stadt und das Gericht. Das Amtsgericht klagt seit Längerem über Probleme, weil das Gebäude direkt an einen Drogenkonsumraum grenzt. Ein Sprecher sagte, immer wieder komme es zu Beschädigungen und Schmutz durch Urin und Schmierereien. Geplant wurde die Maßnahme vor Monaten, aber erst jetzt ist es warm genug, um den Lack aufzutragen.

Und das waren die Nachrichten.

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