#1: YouTuber werden - damals und heute [3]
Katja: das ist in den letzten Jahren definitiv sehr viel mehr geworden
Katja: und YouTube ist sehr viel größer,
Katja: als es vor zehn Jahren, oder fast zehn Jahren, der Fall war.
Dominik: Explodiert, geradezu.
Katja: Ja, es ist schon n' bisschen exponentiell, ne ...
Dominik: Äh, ja. Katja: ... auf jeden Fall.
Dominik: Ist die Frage: Ist das gut, ist das schlecht?
Dominik: Weil, ähm, für einzelne Kanäle - haben wir ja schon mal drüber gesprochen -
Dominik: ist es jetzt natürlich schwieriger, äh, sag ich mal,
Dominik: Views von Leuten zu bekommen,
Dominik: also Aufrufe. Katja: Ja, Fuß zu fassen, auch, ja.
Dominik: Fuß zu fassen, auch, genau.
Dominik: weil es ... Katja: Und relevant zu bleiben, ja.
Dominik: Ja, es ist so gesättigt auch schon, von Angebot, sag ich mal,
Dominik: da ist die Nachfrage vielleicht schon n' bisschen größer geworden auch auf jeden Fall,
Dominik: weil YouTube einfach gewachsen ist,
Dominik: aber es gibt halt auch irgendwie tausend mehr, äh,
Dominik: Kanäle, so, die die das selbe machen, wie wir damals gemacht haben
Dominik: und halt auch immer noch machen,
Dominik: ähm, und deswegen ist es natürlich für einzelne, äh, sag ich mal,
Dominik: Anbieter schwieriger, Kunden zu bekommen, wenn man so geschäftlich sprechen möchte,
Dominik: aber für die Kunden ist es um einiges besser geworden.
Dominik: Die können sich wie auf so 'nem Buffet halt genau aussuchen, was sie wollen:
Dominik: "Ah, das Gesicht gefällt mir nicht ganz."
Dominik: "Oh ne, der klingt n' bisschen nervig, ne, dann lieber der Kanal, so."
Dominik: ... ist äh, ja. Katja: Ja und auch, also ich bin
Katja: völlig dafür und finde es gut und wichtig,
Katja: dass man sich gerade beim Lernen Ressourcen aussucht,
Katja: die einem helfen, ja, also,
Dominik: Ja. Katja: die, die für einen selbst gut funktionieren,
Katja: denn niemand lernt genauso gleich wie jemand anderes.
Dominik: ... genau. Katja: Das ist einfach so.
Katja: Und deswegen finde ich super, dass es so viele, ähm,
Katja: dass es so ein großes Angebot gibt - was ich daran schade finde, ist,
Katja: dass es mittlerweile so viel ist ...
Katja: ... und, äh, und das klingt so negativ,
als würde ich irgendwie jemandem verbieten wollen,
Katja: einen ... Sprachlernkanal aufzumachen.
Katja: Bitte nicht! Ich find das super.
Katja: Ähm .. aber dadurch, wie YouTube auch funktioniert
Katja: und dadurch, dass einfach soo viel Content da ist,
Katja: egal in welcher Nische,
Katja: ähm, kriegen die meisten Zuschauer, glaube ich, gar nicht den Überblick,
Katja: was es alles gibt.
Katja: Also am Besten wär's eigentlich, wenn man immer
Katja: so'n, so 'ne, so 'ne Mastertabelle hätte von:
Katja: "Hier sind alle Deutschland-Kanäle und das ist, was sie besonders macht."
Katja: Sozusagen. So funktioniert YouTube nicht,
Katja: aber das ist definitiv was anderes, als damals.
Katja: Ich glaube, als wir angefangen haben, da gab es
Katja: oder sagen wir mal zwei Jahre später meinetwegen,
Katja: ja, als es schon so ein bisschen größer geworden war.
Katja: Da gab es so ...
Katja: ... fünf bis zehn deutsch-YouTube-Kanäle -
Katja: Deutsch-Lern-YouTube-Kanäle,
Katja: ähm, die man kannte
Katja: und heute, keine Ahnung, gibt's hunderte.
Dominik: Das ist richtig, ja.
Katja: Wie bei den meisten Sachen.
Katja: Also ich, das ist, es ist
Katja: es ist einfach 'ne riesige Plattform geworden mittlerweile
Dominik: ... ja. Katja: und ich find's interessant, dass das
Katja: für Sprachen lernen
Katja: äh, auch so beobachtbar
Katja: riesiger geworden ist.
Dominik: Ja, aber auch schön, ne, dass das Thema immer weiter Anklang findet auch noch.
Dominik: Das ist ja positiv, auch wenn's, wie gesagt,
Dominik: für, äh, einzelne Kanäle dadurch eventuell
Dominik: n' bisschen schwieriger geworden ist. Katja: ... ja.
Katja: Das stimmt, das stimmt.
Katja: Naja, wir werden sehen, wie es sich in Zukunft entwickelt.
Dominik: ... ja. Katja: Ähm, ich glaube,
Katja: damit haben wir das Thema gut ...
Katja: ... gut abgeklappert, äh, also,
Katja: wie sagt man - sag mir mal, was - wie man "abgeklappert" erklärt.
Katja: Äh, gut ...
Katja: Oh! Dein Ton ist weg.
Dominik: Achso, wir haben was genommen und mit geklappert, das ist dann "abgeklappert.
Dominik: Ja, oder? So, so war das doch.
Katja: Also "abklappern" sagt man zum Beispiel, wenn man
Katja: auf einem Markt unterwegs ist und sagt:
Katja: "Komm, wir klappern den Markt ab!"
Katja: Ähm, Dominik hat dann gerade ein bisschen gescherzt.
Katja: Ähm, das heißt: Wir gehen mal so überall hin,
Katja: aber nach keinem genauen Plan und ...
Katja: ... so, lass mal, lass uns das mal angucken gehen,
Katja: sozusagen.
Katja: Wir haben jetzt also metaphorisch das Thema abgeklappert.
Dominik: Genau. Man könnte auch sagen: Wir haben es abgearbeitet.
Dominik: Das war ja keine Arbeit, ne. Katja: Abgearbeitet.
Dominik: Das war ja eine, eine Freude, Katja: Richtig, deswegen, das klingt so ...
Dominik: ein Vergnügen!
Katja: Ein Fest.
Dominik: ... ein Fest. Katja: Das war mir ein Fest,
Dominik: Ein inneres Blumen pflücken. Katja: kann man sagen.
Katja: Lauter so schöne Ausdrücke.
Dominik: ... ja. Katja: Vielleicht machen wir irgendwann mal noch einen Podcast
Katja: zu schönen deutschen Ausdrücken.
Dominik: Oh, eine gute Idee.
Katja: Aber nicht heute, ehm, für heute
Katja: belassen wir es, glaube ich, dabei.
Katja: Ich bedanke mich ganz herzlich bei Dominik,
Katja: dass du, äh ... dass du uns heute besucht
Katja: hast im Podcast, dass du mitgemacht hast,
Dominik: Gerne.
Katja: Und ich hoffe, ähm, alle hatten Spaß beim Zugucken und Zuhören.
Katja: Wie gesagt anfangs, ihr könnt den LingQ-Podcast auf der Seite von LingQ,
Katja: ist immer in der Beschreibung verlinkt,
Katja: äh, mit einem Transkript finden,
Katja: wo ihr mitlesen könnt, während ihr hört. Schaut euch das an!
Katja: Das ist super für's Lernen.
Katja: Und ansonsten sage ich: Tschüss, bis zum nächsten Mal
Katja: und Dominik, möchtest du noch irgendwas sagen?
Dominik: Vielen Dank für die Einladung, und äh, Katja: ... na klar!
Dominik: ja, äh, bis später.
Katja: Bis später ... bis dann!
Katja: Tschüss!
Dominik: Tschüss!