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Mein Weg nach Deutschland | Goethe Institut, Mein Weg nach Deutschland - 5. Beim Arzt

Mein Weg nach Deutschland - 5. Beim Arzt

Chef: Was ist denn passiert?

Haben Sie Schmerzen, Frau Coşkun?

Nevin: Nein, Entschuldigung. Mir geht es nicht so gut.

Chef: Was ist denn?

Nevin: Mein Kopf tut weh und mir ist heiß.

Chef: Sind Sie krank? Sie sollten zum Arzt gehen.

Nevin: Nein!

Chef: Ich kenne eine nette Ärztin gleich um die Ecke.

Nevin: Nein, es geht schon.

Chef: Was heißt hier, es geht schon?

Ich will nicht noch mehr Marmeladengläser verlieren.

Sprechstundenhilfe: Guten Tag.

Nevin: Guten Tag.

Sprechstundenhilfe: Haben Sie einen Termin?

Nevin: Nein. Ich habe vor einer halben Stunde angerufen.

Sprechstundenhilfe: Ach, dann sind Sie bestimmt Frau Coşkun, richtig?

Haben Sie die Versichertenkarte dabei?

Sprechstundenhilfe: Danke.

Sprechstundenhilfe: ... und Ihre Karte. Sie können sich dort setzen. Wir rufen Sie dann

auf.

Nevin: Danke.

Nevin: Guten Tag.

Patientin: Guten Tag.

Nevin: Guten Tag!

Nevin: Oh!

Nevin: Ja? Hallo Chef. Nein, nein, ich muss warten.

Es sind viele Leute hier.

Patient: Chm, chm (räuspert sich).

Nevin: Eine Krankmeldung? Krankmeldung mitbringen?

Sprechstundenhilfe: Herr Müller bitte!

Nevin: Ja, okay, ich…

Sprechstundenhilfe: Entschuldigung, könnten Sie bitte

draußen telefonieren? Danke schön.

Nevin: Ich muss aufhören.

Nevin: Okay. Danke.

Tschüss.

Sprechstundenhilfe: Frau Bauer bitte.

Nevin: Entschuldigung? Warum darf sie zuerst zum Arzt?

Patient: Ja, wahrscheinlich Privatpatientin.

Nevin: Hm?

Patient: Privatpatientin!

Ärztin: Guten Tag, Frau Coşkun.

Nevin: Guten Tag.

Ärztin: Nehmen Sie Platz, bitte.

Nevin: Danke.

Ärztin: Wie kann ich Ihnen helfen?

Nevin: Mir ist heiß und ich habe Kopfschmerzen.

Ärztin: Haben Sie auch Gliederschmerzen?

Tun Ihnen auch die Arme und die Beine weh?

Ärztin: Ich möchte Sie gerne untersuchen.

Setzen Sie sich bitte auf die Liege dort hinten.

Ärztin: Machen Sie mal den Mund weit auf

und sagen: „Aaaaaa“.

Nevin: Aaaaaa.

Ärztin: Das schaut nicht so gut aus.

Dann werde ich noch Ihre Lunge abhören.

Können Sie sich mal mit dem Rücken zu mir stellen, bitte?

Mit dem Rücken zu mir und mit offenem Mund tief ein und ausatmen.

Ärztin: Dann möchte ich gern noch Fieber messen im Ohr.

Ärztin: 38,6. Das ist leichtes Fieber.

Sie haben einen grippalen Infekt.

Nevin: Was ist das?

Ärztin: Das ist eine starke Erkältung.

Sie brauchen Ruhe und müssen ein paar Tage im Bett

bleiben. Ich schreibe Sie krank.

Nevin: Brauche ich...

Ärztin: Medizin?

Nevin: Medizin.

Ärztin: Ja. Sie bekommen von mir etwas gegen die

Halsschmerzen und gegen die Gliederschmerzen.

Die Medizin bekommen Sie mit einem Rezept in der

Apotheke.

Nevin: Danke.

Ärztin: Dieses Medikament ist für den Hals.

Das müssen Sie selbst bezahlen.

Und das sind die Schmerztabletten, die bezahlt die

Krankenkasse.

Die Bescheinigung für die Arbeit bekommen Sie gleich von

meiner Assistentin.

Viel schlafen, viel Tee trinken, viele Vitamine.

Und ich wünsche Ihnen gute Besserung. Wiederschauen.

Nevin: Auf Wiedersehen.

Sprechstundenhilfe: So, das ist die Krankmeldung für Ihren Arbeitgeber.

Gute Besserung!

Nevin: Danke.

Auf Wiedersehen.

Sprechstundenhilfe: Wiedersehen!

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