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Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Te… – Text to read

Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Teil 9

Intermedio 1 di tedesco lesson to practice reading

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Das hört Faust gern. Doch ganz klar ist ihm die Sache nicht. „Mein lieber Mephistopheles, woher willst du denn all das bekommen, was wir hier essen und trinken?“ „Mein lieber Faust, auch Kleider und Schuhe und alles, was du brauchst. Ich kann diese Dinge von Königshöfen holen oder aus dem Palast des Sultans. Ich mach das schon. Nur eins musst du tun, lieber Faust. Ich weiß ja nicht, was du am liebsten isst und trinkst. Schreib mir also bitte auf, was abends und morgens auf dem Tisch stehen soll. An alles andere denke ich.“ Das lässt Faust sich nicht zweimal sagen. Er nimmt ein Blatt Papier und schreibt auf, was er zu Abend essen will: „gebratene Hühnchen, Rinderbraten, Gänseleber“. Dazu schreibt er die Namen dreier teurer und seltener Weine. „Ich will doch einmal sehen, was dieser Mephistopheles kann!“ denkt er. Abends um sieben ist der Tisch gedeckt. Neben dem Teller steht ein schön gearbeiteter goldener Trinkbecher. „Wo kommt denn dieser Becher her?“ will Faust wissen. „Frag das nicht, lieber Faust. Freue dich einfach über seine Schönheit.“ Brötchen und alles andere liegt schon auf dem Tisch. Mephistopheles bringt dann sechs oder acht Teller mit leckerem Essen. Alles ist warm und schmeckt sehr gut. Die drei Weine, die Faust haben wollte, bringt Mephistopheles auch. „So gut habe ich noch nie gegessen! Danke, Mephistopheles!“ Von nun an braucht er sich um Geld keine Gedanken mehr zu machen und braucht auch nicht zu arbeiten. Täglich hat er jetzt Gäste. Goldmacher und Studiosen sitzen bei Faust am Tisch. Man isst und trinkt viel. Faust ist fast immer betrunken.

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