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Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Te… – Text to read

Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Teil 7

Intermedio 1 di tedesco lesson to practice reading

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Ich werde niemals heiraten und alle Menschen hassen, die Gutes tun. Was Gott und die Engel sagen, geht mich nichts mehr an. (angehen) Ich will es nicht mehr hören. Wer Schlechtes über mich sagt, den will ich strafen. Vierundzwanzig Jahre lang soll der Herr der Finsternis mir dienen. Dann kann er mit mir, mit meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele machen, was er will. Gott selbst wird dagegen nichts mehr tun können. Dies habe ich mit meinem eigenen Blut von eigener Hand geschrieben. Faustus, Doktor.“ Wenig später steht ein Mann in Fausts Stube. Ein grauhaariger Mönch. Er nimmt das Blatt, auf dem Faust den Pakt geschrieben hat. Dann sagt er: „Gut, Faust. Deine Seele ist in vierundzwanzig Jahren mein. Bis dahin sollst du einen Diener haben, der jeden deiner Wünsche erfüllt. Er wird so aussehen wie ich jetzt. Und nun, Faust, lebe wohl! Wir sehen uns wieder!“ Dann ist Faust wieder allein. Am Abend — Faust hat gerade gegessen und sitzt an seinem Schreibtisch — klopft es leise an die Zimmertür. „Wer kann das sein? Die Haustür ist doch geschlossen! Ach so, der Diener.“ Vor der Tür steht ein grauhaariger Mönch. Faust bittet ihn herein. „Du bist also mein Diener!“ sagt er zu ihm. Der Mönch sieht ihn traurig an. „Ich muss, Faust. Sonst mache ich nicht solche Helferarbeit. Aber es sind ja nur vierundzwanzig jahre. Am Ende wird es für mich eine kurze Zeit gewesen sein und für dich nur der Anfang einer schrecklichen, unendlichen Zeit.

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