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Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Te… – Text to read

Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Teil 28

Intermedio 1 di tedesco lesson to practice reading

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„Wo sind denn die Pferde?“ fragt einer der Studenten. „Brauchen wir nicht!“ ist Fausts Antwort. Sie setzen sich zusammen in den Schlitten. Aus dem Stall kommen noch vier große Affen und setzen sich hinter die Studenten. Sie haben Musikinstrumente dabei. Als sie zu spielen beginnen, fährt der Schlitten los. So fahren sie durch die Stadt. Viele Leute bleiben auf der Straße stehen. „Wie fährt dieser Schlitten?" fragen sie sich. „Ohne Pferde! Der Faust muss mit dem Teufel im Bunde stecken!“ Die Nachbarn verstehen, dass das, was da in Fausts Haus passiert, nicht in Ordnung ist. Doch was sollen sie tun? Einer von ihnen, ein alter gläubiger Mann, geht eines Tages zu Faust. „Lass doch den Teufel!“ rät er ihm. „Halte dich an Gott! Hast du denn keine Angst vor der Hölle? Denk ans Paradies!“ Faust hört ihm zu und dankt ihm für seinen Besuch. „Ich will mich bessern!“ sagt er dem alten Mann am Ende. Und wirklich bekommt er langsam Angst vor dem Teufel und will den Pakt gern wieder lösen. Doch noch während er so nachdenkt, steht plötzlich Mephisto neben ihm. „Ach, ach, Magister Faust! So geht das nicht! Tag und Nacht bin ich für dich da und jetzt willst du wieder zu den guten Christenmenschen — so geht das nicht, mein Lieber. Mein Herr hat mir das hier gegeben.“ Er zieht ein Stück Papier aus der Tasche. „Das unterschreibst du heute Abend noch mit deinem Blut!“ Faust liest, was da geschrieben steht. „Noch einmal der alte Pakt?“ fragt er. „Jawohl.“

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