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Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Te… – Text to read

Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Teil 25

Intermedio 1 di tedesco lesson to practice reading

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Er kann es nicht glauben: um ein Uhr morgens sitzen da betrunkene Studenten im Weinkeller des Bischofs. „Was tun Sie hier?“ Will er wissen. „Wir trinken“, antworten sie. „Wir trinken auf die Gesundheit des Bischofs!“ „Aber ... aber das ... aber der teure Wein! Hilfe!“ Er will aus dem Keller laufen und Hilfe holen. Doch Faust packt ihn am Arm. „Es ist Zeit“, sagt er den Studenten. „Nehmt jeder noch eine Flasche vom besten unter den Arm und dann fahren wir nach Hause.“ Schnell setzen sie sich wieder alle auf die Leiter und die Fahrt geht los. Den Kellermeister nehmen sie mit. Kurze Zeit später fliegen sie über einen Wald. Da sieht Faust einen sehr hohen Baum. Dort setzt er den Kellermeister ab. (Absetzen) Dann fliegen sie zu Fausts Haus, wo sie noch bis zum Morgen weiterfeiern. Der Kellermeister, halb tot vor Angst und Kälte, sitzt die ganze Nacht oben auf dem Baum. Am Morgen ruft er um Hilfe, doch erst zur Mittagszeit kommen zwei Bauern vorbei und hören das dicke Vögelchen im Baum rufen. „Holt Hilfe, bitte! Ich bin der Kellermeister des Bischofs. Geht zum Bischof und sagt ihm, wo ich bin. Ich bezahle euch auch. Ich gebe euch viel, viel Geld!“ Das lassen sich die beiden Bauern nicht zweimal sagen. Sie laufen in die Stadt. Dort will ihnen aber niemand glauben. Auch der Bischof nicht. „Mein Kellermeister sitzt mitten im Wald auf einem hohen Baum? So so.“ Er lässt den Kellermeister rufen.

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