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Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Te… – Text to read

Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Teil 19

Intermedio 1 di tedesco lesson to practice reading

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Der Jude nimmt die Säge und beginnt seine Arbeit. Faust schreit nicht. Er blutet nicht. Er liegt da auf dem Bett und Spricht mit Freunden. Nach einer halben Stunde hat der Jude das Bein abgesägt und steckt es in die Tasche. Faust steht auf, nimmt einen Stock und bringt den Juden an die Tür. „Also mein Lieber! Wir sehen uns nächste Woche.“ sagt er. Der Jude hat jetzt Angst. „Siehst du“, sagt einer seiner Freunde, „jetzt hast du ihm das Bein abgesägt, und wenn er stirbt, dann hängen sie dich auf! Und du trägst das Bein auch noch mit dir herum.“ „Ja du hast Recht!“ sagt der Jude. Auf der nächsten Brücke lässt er das Bein in den Fluss fallen und geht schnell nach Hause. Doch eine Woche später Faust lässt ihn rufen. „Du kannst dir dein Geld holen. Aber bring das Bein mit!“ Der jude kommt. Faust liegt im Bett. Der Jude muss Faust sagen, dass er das Bein nicht mehr hat. „Mein Bein ist weg! Wie soll ich jetzt laufen?“ „Es tut mir Leid, es tut mir so Leid, ich wusste doch nicht ...“ „Schon gut sagt Faust. „Aber dein Geld bekommst du jetzt natürlich nicht wieder!“ „Nein, das ist klar“, antwortet der Jude. Faust gibt ihm ein Blatt Papier. „Schreib: Die sechzig Taler, die ich Faust gegeben habe, will ich nicht zurück.“ Der Jude schreibt es und setzt dann seine Unterschrift auf das Blatt. Dann geht er nach Hause. Faust liegt da schon nicht mehr im Bett. Auf beiden Beinen steht er mit seinen Freunden im Gasthaus und lacht über den Juden.

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