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Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Te… – Text to read

Faust - Goethe (das Volksbuch (B1), Faust - das Volkbuch Teil 15

Intermedio 1 di tedesco lesson to practice reading

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Sein Leben ist wirklich herrlich. Er kann sich nicht beklagen. Er wohnt in einem großen Haus. Er hat teure Möbel und die schönsten Teppiche. Von seinen Zimmern aus kann er im Sommer wie im Winter die Vögel singen hören. Auch ein Papagei und andere seltene Tiere leben in Fausts Garten. Wenn in der Stadt Schnee liegt, ist dort Sommer, die Sonne scheint und es ist warm. Rosen, Narzissen, Margeriten blühen. An der Mauer stehen Oliven— und Zitronenbäume, auch Kirsch— und Apfelbäume hat er: einen kleinen Wald. Es gibt immer frisches Obst in Fausts Garten. An den Apfelbäumen wachsen auch Kastanien, und an den Kirschbäumen Feigen. Unten aber im Hause, vor einem Stall an der Einfahrt, liegt Fausts großer Zauberhund, der immer neben ihm durch die Stadt und übers Land geht. Er heißt Prästigiar oder Hexenmeister und hat rote Augen und lange schwarze Haare. Wenn ihm aber Faust mit der Hand über den Rücken fährt, wird das Tier erst grau, dann weiß, auch gelb oder braun. Der Zauberer. Im Jahre 1525 leben drei junge Herren von Adel zusammen mit ihren Hauslehrern in Wittenberg. Sie besuchen hier die Universität. Sie erfahren, dass der König von Bayern in München heiraten soll. Die Hochzeit soll sehr groß und teuer werden: die Könige vieler Länder kommen, es gibt nur das beste und teuerste zu essen und zu trinken. „Ach, warum müssen wir in diesem langweiligen Wittenberg sitzen und können nicht zu dieser herrlichen Feier reisen?“ fragen sich die drei jungen Männer, als sie eines Abends bei Faust sitzen.

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