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2021 from Youtube, Sprachanlässe im Garten nutzen

Sprachanlässe im Garten nutzen

Im Garten finden wir häufig sehr hohe emotionale Unterstützung im Sinne eines guten

Klimas, also da ist die Stimmung häufig gut.

Das Miteinander zwischen Fachkräften und Kindern ist positiv, es gibt weniger

negative Interaktionen, weniger Schimpfen,

solche Sachen.

Und was im Garten aber sehr selten zu finden ist, ist eben dieses

miteinander kommunizieren. Also wir haben auch sehr lange Passagen wo die Kinder und die Fachkräfte gar keinen Kontakt haben. Wir sehen aber in einzelnen

Fällen, dass es ganz hervorragend

genutzt werden kann, wenn man einfach diese Zeit im Garten dafür nutzt, um mit den Kindern

Gespräche zu führen, mit den Kindern das entdeckte oder

neugierig Betrachtete zu besprechen und das Potenzial ist einfach da. Ein Stein

Der stinkt! Riecht der Stein? Der Stein stinkt? Darf ich mal riechen? Ja. Nein. Doch.

Ich habe ein Leopardenblatt. Ein Leopardenblatt, das ist was Tolles. Was heißt Leopardenblatt?

Hat ganz viele Flecken. Ganz viele Flecken. Das Blatt ist gelb und hat ganz viele braune Flecken.

Tatsächlich, so wie ein Leopard. Wieder ein Blatt.

Die Zeit im Garten eignet sich besonders gut, weil da häufig Zeit ist, um mit einzelnen Kindern einfach gut ins Gespräch zu kommen,

weil einfach so diese Alltagsabläufe

relativ stressfrei zu organisieren sind.

Das sind alle Kinder. Da sind alle Kinder, genau. Und du, schau mal schauen wo dein Fuß steht. Genau und jetzt los.

Aufrecht bleiben.

Das machst du toll, Kassira.

Soll ich dich kurz loslassen?

Probierst du es alleine. Ich bin da, ich unterstütze dich, komm! Du schaffst das.

Nachmal.

Schau, ich halte dich gar nicht.

Du schaffst es.

Aber wir suchen bunte Blätter, weil im Herbst gibt's ja so viele bunte Blätter.

Da sind welche. Da sind welche? Ja.

Sima magst du mitkommen

oder bist du gerade versteckt?

Versteckt. Versteckt Kuck kuck!

Ja, um das Forschen und Entdecken anzuregen und damit auch sprachliche Bildung zu unterstützen

ist es wichtig, dass man sich erstmal auf die Perspektive des Kindes einlässt, also erstmal guckt,

worauf ist denn das Kind neugierig, womit beschäftigt sich das Kind gerade und da gibt's natürlich im Garten einfach sehr viele Anlässe, sehr viele

Anregungen, sehr viele Materialien, die

Kinder neugierig machen.

Da oben ist ein Haus.

Und da ist ein Vogelhäuschen,

du hast recht.

Schauen wir mal da rein, ob da noch was drinnen liegt in dem Vogelhäuschen. Ob da noch was drinnen ist. Ich sehe nichts.

Soll ich mal tasten oder magst du mal tasten ob da was drinnen ist? Ich will tasten.

Jetzt gucken wir mal.

Schau mal ist da was drinnen? Nein.

Taste mal mit der Hand.

Nichts oder? Nein.

Ich will auch mal! Will auch mal.

Aber dann kann kein

Vogel kommen und was naschen, wenn da nichts drinnen ist. Nicht einmischen, aber unterstützen ist das Schlagwort

was von Grossmanns gerade thematisiert wurde.

Das ist so, dass es

natürlich immer mal wieder die Angst gibt, dass man die Kinder im Spiel stört, wenn man sich da einmischt.

Da ist es wichtig, dass man sich eben auf das einlässt, was das Kind gerade betrachtet und nicht

das Kind dazu bringt etwas anderes zu spielen oder den Fokus einfach zu verlassen, den es gerade hat. Sondern dass zu begleiten, wirklich sprachlich,

was das Kind gerade im Fokus hat.

Ja und die sind ganz klein, schau.

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