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Visual Politik DE, CORONA als WAFFE: Missbraucht CHINA das VIRUS gegen Hongkong? - VisualPolitik DE

CORONA als WAFFE: Missbraucht CHINA das VIRUS gegen Hongkong? - VisualPolitik DE

Alle reden vom Coronavirus COVID-19, es ist wohl *das* Thema des Jahres – daher mussten

auch wir ganz schnell auf den Zug aufspringen und ein Coronavirus-Video drehen, denn es

wurde zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem!

Ok, im Ernst! Ihr wisst, dass euch hier auf VisualPolitik solche kurzlebigen News nicht

erwarten! Wir schlachten aktuelle Themen nicht einfach nur für ein paar schnelle Klicks

aus!

Statt dessen greifen wir aktuelle Themen auf, um Hintergründe zu beleuchten und Euch über

jene Zusammenhänge aufzuklären, deren Wert ihr noch lange Zeit, nachdem ein Hype abgeklungen

ist, schätzen werdet!

Auch heute willen wir Euch wichtige Zusammenhänge und ihre Folgen dieser Krise erklären, die

auch noch lange nach dem Abklingen der letzten Corona-Infektion Fortbestand haben und das

Leben der Menschen prägen werden.

Denn die aktuelle Entwicklung in Sachen Corona ist sowieso hochdynamisch und alle Auswirkungen

noch lange nicht abzusehen.

Anstatt daher wild zu spekulieren, wollen wir uns lieber einer sehr wichtigen Sache

annehmen, die ganz handfest nachzuvollziehen ist, im Augenblick jedoch leider kaum Beachtung

findet.

Ihr könnt durchaus gespannt sein, denn wir werden euch jene Mechanismen der Macht vorstellen,

die im Rahmen einer solche Katastrophe ihre Wirkung entfalten.

Zuvor möchten wir Euch jedoch kurz bitten, im Fall, dass ihr durch dieses Video etwas

neues erfahren konntet, es auch zu liken und über Facebook oder Twitter mit euren Freunden

zu teilen. Oder wollt ihr diesen eure neue Erkenntnisse etwa vorenthalten?

Wenn ihr treue Zuschauer unseres Kanals seid, werdet ihr Euch erinnern, dass wir euch im

letzten Video davon erzählt haben, wie China bereits über viele Jahre hinweg die Angaben

über sein BIP manipuliert und wie auch viele andere Betrügereien Chinas im Finanzsektor

ans Tageslicht geommen sind. Falls ihr das Video noch nicht gesehen habt, könnt ihr

es hier oder in der Beschreibung unter diesem Video anklicken. Und falls ihr keine Videos

mehr in Zukunft verpassen wollt, aboniert bitte unseren Kanal und drückt auf die Klingel,

um rechtzeitig benachrichtigt zu werden.

Gut, also in jenem Video haben wir stichhaltige Beweise dafür geliefert, dass in China Betrug

auf allerhöchster Ebene Gang und Gäbe ist. Und wir haben die dahinter verborgenen Mechanismen

der Macht in Chinas politischem System aufgedeckt.

Und gaaaanz zufällig befindet sich das Epizentrum der Coronavirus-Epidemie ja auch in China!

In diesem Video wird es uns also gar nicht so sehr um die gesundheitlichen Folgen der

Epidemie gehen, sondern um die politischen und gesellschaftlichen - darüber, wie skrupellos

und raffiniert die chinesische Regierung diese Krise für ihre Zwecke ausnutzt.

Was ist also unser Kontext?

Das chinesische Coronavirus belebt die Ängste in der Weltwirtschaft - The New York Times

Alibaba warnt vor schweren Auswirkungen des Virus' auf die chinesische Wirtschaft - Bloomberg

Chinesische Fabriken laut U.S. Business Group mit "schwerem" Arbeitskräftemangel konfrontiert

- Forbes

Aktien fallen und sichere Anlagen steigen wegen der Angst vor dem Corona-Virus

Die Lagerbestände sinken, da die Angst vor dem Coronavirus immer größer wird.

Die Lage ist durchaus unvergleichlich dramatisch:

China leidet stark unter der Bedrohung durch das Coronavirus: Die Straßen der Städte

sind praktisch leergefegt, viele Fabriken, Einkaufszentren und Geschäfte aller Art haben

ihre Tore geschlossen. Die Menschen haben Angst, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Und einige Orte wie die Provinz Hubei sind gelähmt. Unter Quarantäne gestellt. Es ist

nicht erlaubt, das Haus zu verlassen, und sogar mit dem Auto zu fahren. Man braucht

für alles eine schriftliche Genehmigung, und man darf nicht einmal mehr in die Apotheke

gehen oder im Supermarkt einkaufen. Alles zum Leben notwendige muss man sich ins Haus

liefern lassen.

Jetzt wollen wir uns aber gar nicht so sehr davon ablenken lassen, was die offiziellen

Nachrichtenagenturen Chinas uns sehen lassen wollen. Lasst und doch lieber einen Blick

darauf werden, was sie uns nicht sehen lassen wollen!

Viele von Euch haben vielleicht bestimmte Einschätzungen und Meinungen gehört, dass

die Coronavirus-Epidemie das Ende der Macht der Kommunistischen Partei in China bedeuten

könnte.

Nun, ganz offenslichlich sieht dies das kommunistsiche Regime nicht ganz so - oder sie sagen sich

jedenfalls: "Angriff ist die beste Verteidigung."

Oder was meint ihr? Ist eine solche Krisen-Situation nicht *der* feuchte Traum eines jeden totalitären

Regimes? Eine Situation, in der die Regierung aufgrund eines akuten Notstands all ihre Maßnahmen

zur vollkommenen Kontrolle der Bevölkerung ausrollen und auf's Äußerste Verschärfen

kann. Und niemand kann etwas dagegen sagen, denn es geschieht ja zum Schutz der Bevölkerung

vor dem gefährlichen Virus!

In diesem Video beleuchten wir Exemplarisch die Prinzipien dieser knallharter Machtpolitik

inmiten der Corona-Krisa und veranschaulichen sie anhand dessen, was gerade im Augenblick

mit Hong Kong und einem seiner Schlüsselunternehmen geschieht.

Wir werden euch heute das Unternehmen Cathay Pacific vorstellen, den Falg Carrier, also

quasi die nationale Fluggestellschaft der Metropole und Sonderverwaltungszone Hongkong.

Aber Moment mal, warum zum Teufel reden wir gerade über eine Fluggesellschaft?

Nun, Freunde der seichten Unterhaltung, Cathay Pacific, ist wohl das beste Beispiel dafür,

wie sich der Expansionismus der chinesischen Regierung nach dem Ausbruch des Coronavirus

dramatisch beschleunigte.

Aber... einen Schritt nach dem anderen.

Während Unternehmen auf der ganzen Welt darunter leiden, dass Lieferungen von Komponenten aus

China wegen Fabrikschließungen und Karantänen ausbleiben, fehlt es Cathay Pacific jetzt

vor allem an einem: Passagieren.

Zwar hält sich in Hongkong die Zahl der Corona-Fälle in Grenzen, aber die Angst liegt in der Luft.

Und ich sage euch, die Epidemie hätte für diese Fluggesellschaft nicht zu einem schlechteren

Zeitpunkt kommen können.

Seit Monaten sinkt die Zahl der nach Hong Kong kommenden Touristen wegen der Proteste

gegen die chinesische Regierung, welche die Straßen der Metropole nicht gerade attraktiv

gemacht haben.

Bereits im Jahr 2019 gab es in Hong Kong 9 Millionen weniger Besucher als im Vorjahr.

Und mit dem Coronavirus... deutet alles darauf hin, dass 2020 noch schlimmer werden könnte.

Schaut euch mal folgendes an:

Im Januar 2020 gingen die Besucherzahlen in Hongkong im Vergleich zum Vorjahresmonat um

53 Prozent zurück. Im Januar war die Angst vor dem Coronavirus allerdings noch nicht

so stark verbreitet. Und das heißt, dass die Prognosen für die nächsten Monate noch

viel viel katastrophaler ausfallen werden.

Was meint ihr? Welche Art von Unternehmen leiden eurer Meinung nach am meisten in solchen

Kriesen?

Nun... Offensichtlich... Hotels und Fluggesellschaften. Diese Branchen sind nun mal am stärksten

von öffentlichem Publikumsverkehr abhängig und in solchen Fällen daher immer gebeutelt.

Die politische Krise in Hongkong war also schon ein schwerer Schlag für Cathay Pacific.

Was erst wird dann das Conovirus mit dem Unternehmen anrichten?

Nun, manchmal können bestimmte einschneidende Krisen auch eine Chance - einen Wendepunkt

- darstellen. Denn eine Notsituaion kann eine gute Gelegenheit darstellen, alte Zöpfe abzuschneiden,

sich von Verlustbringern zu befreien und neue Wege zu gehen und unter normalen Umständen

nur schwer durchzusetztende Entscheidungen zu treffen.

So nutzte die Deutsche Post AG z.B. die Corona-Kriese, um die Herstellung des gefloppten Elektro-Streetscooters

einzustellen, welcher der Post eine Milliarde Euro Verlust einbrockt hat. Aber erst als

im Angesicht weltweit schrumpender Geschäfte durch Corona, brachte man den Mut auf, das

Projekt einzustampfen.

Könnte das Coronavirus also auch Cathay Pacifics letzter Strohhalm sein?

Kann die Fluggesellschaft also gerade jetzt zu einem richtungsweisenden Schlag ausholen?

Wie groß sind eigentlich die Probleme, in denen die Firma steckt? Welche Maßnahmen

könnte sie ergreifen? Wie sieht die Zukunft eines Unternehmens aus, das seit fast einem

Jahr in einer beispiellosen Krise steckt?

Nun, Cathay Pacific ist an Ungemach gewöht. Die letzten Jahren waren voller Unglück,

politischer Erpressungen und Drohungen.

(DAS JAHR DES SCHRECKENS FÜR CATHAY)

Cathay Pacific ist der Flag Carrier Hong Kongs und mitunter das wichtigste Unternehmen der

Metropole. Wir sprechen hier nicht von einer kleinen Fluggesellschaft, sondern von einem

der größten Luftfahrtkonzerne Asiens. Damit ihr einen Eindruck von seiner Größe

bekommt: Cathay vefügt derzeit über eine Flotte von 152 Flugzeugen, allesamt Großraumflugzeuge.

Aber das ist nur die Hauptairline. Denn die Tochtergesellschaft Cathay Dragon, welche

sich auf Inlandsflüge in China konzentriert, hat weitere 48 Flugzeugen und die Fracht-Tochter

Air Hong Kong 11.

Mit anderen Worten, wir sprechen von einer Luftfahrtgruppe mit mehr als 200 Flugzeugen

im Einsatz und Routen zu 130 Zielen in der ganzen Welt.

Im Vergleich: Die Flotte des französischen Flag Carriers Air France ist ähnlich groß

und zählt 225 Maschinen. Aber Frankreich hat 67 Millionen Einwohner, Hong Kong nur

7,5 Millionen.

Wenn es also Cathay Pacific schlecht geht, hat dies starke Auswirkungen auf ganz Hong

Kong.

Und umgekehrt... wenn es Hong Kong schlecht geht, geht's auch Cathay Pacific nicht gut.

Und während im ersten Monat des Jahres 2020 die Zahl der am Hong Konger Flughafen angekommenen

Passagiere im Vergleich zum Vorjahr um 40% zurückging, sanken sowohl die Zahl der Passagiere

als auch das Frachtvolumen von Cathay in den letzten Monaten unaufhörlich.

Nur zur Info: In der Luftfahrt wird der Auslastungsfaktor einer Fluggesellschaft aus dem Verhältnis

der von einer Fluggesellschaft angebotenen Sitze pro Flugkilometer zu den tatsächlich

belegten Sitzen pro Flugkilometer berechnet.

Wie ihr hier klar erkennen könnt, war die zweite Jahreshälfte 2019 für Cathay im Vergleich

zu 2018 einfach fürcherlich. Und auch das Frachtgeschäft sah ganz und gar rosig aus.

Mit anderen Worten, das hier ist der direkte wirtschaftlichen Schaden der schwierigen politische

Situation in Hongkong. Hier ein weiteres Beispiel:

Hongkong erlebt das erste ganze Rezessionsjahr seit einem Jahrzehnt.

Hongkongs Wirtschaft schrumpfte 2019 um 1,2%. Turbulenzen im Welthandel und monatelange

Proteste gegen die Regierung haben die Stadt ins erste Rezessionsjahr seit dem Absturz

während der Weltfinanzkrise im Jahr 2009 getrieben. WSJ)

Und dazu kommt jetzt noch das Coronavirus.

Cathay Pacific gibt Gewinnwarnung heraus. Coronavirus trifft das Geschäft hart. - The

Guardian

Mittlerweile ist der Aktienkurs von Cathay Pacificauf den niedrigsten Kurs seit über

10 Jahren gesunken.

Das alles meine lieben Freunde hört sich wirklich katastrophal an. Aber es ist leider

nicht die einzige und wohl auch nicht die schlimmste Bedrohung, der Hongkong gegenübersteht.

Denn womöglich werden wir in genau diesem Moment Zeuge des letzten Zuges einer Schachpartie,

die den Untergang bedeutet für jenes Hongkong, das wir kennen und das die Mehrheit der Hongkonger

als ihre Heimat - als eine Insel der Freiheit inmitten der Totalität und Autokratie - liebt.

So und jetzt passt bitte gut auf!

EINE ZUKUNFT IN CHINESISCHEN HÄNDEN?

Meine lieben Freunde von VisualPolitik, wenn das Geschäft eines Unternehmens den Bach

geht, sind es nicht nur die Aktionäre betroffen, sondern vor allem auch die Mitarbeiter, welche

als erstes die Folgen zu spüren bekommen.

Nach dem Ausbruch der Coronavirus-Epidemie sah sich Cathay gezwungen, 90% seiner Flüge

auf's chinesische Festland und 30% aller Flüge weltweit auszusetzen.

Anschließend hat das Unternehmen 27.000 Mitarbeiter gebeten, drei Wochen unbezahlten Urlaub zu

nehmen, um seine Fixkosten zu senken und zu versuchen, diese schwierige Situation zu bewältigen.

Die meisten dieser Mitarbeiter sind natürlich Bürger Hongkongs. Des widerspenstigen, freiheitsliebenden

Hongkongs, das sich dem kommunistischen Diktat Pekings nun schon seit Monaten heftig widersetzt.

So... und was nun nach Außen so wirkt, als sei es rein durch die Corona-Karantänemaßnahmen

verursacht... ist in Wahrheit die Folge einer perfiden Strafaktion der kommunistischen Partei

Chinas.

Den chinesischen Spitzeln ist es nämlich gelungen, viele Mitarbeiter von Chathay Pacific

als Teilnehmer an regierungskrtischen Demonstationen zu identifizieren.

Darauf hin wurde die Fluggesellschaft von Peking unter Druck gesetzt, diese Mitarbeiter

selbst "zu disziplinieren". Als sich diese jedoch weigerte, entschied man sich, unter

dem Deckmantel der Corona-Sicherheitsmaßnahmen die Daumenschrauben fester zu ziehen.

Wie aber soll das gehen? Es heißt doch noch immer "Ein Land, zwei Systeme". Cathay Pacific

hat ihren Sitz im noch einigermaßen demokratischen Hongkong und muss doch die Bürgerrechte ihrer

Mitarbeiter respektieren. Dazu gehört nun mal das demokratische Demonstationsrecht.

Ein Arbeitgeber kann in einem freiheitlichen Staat seine Mitarbeiter doch nicht einfach

für die Ausübung ihrer Bürgerrechte bestrafen.

Und Peking kann doch nicht einfach Cathay-Mitarbeiter in Hongkong verhaften, oder?

Nein, aber Peking hat andere Druckmittel. Z.B. die Vergabe bzw. den Entzug von Lande-

und Flugrechten auf dem chinesischen Festland!

Die beiden höchsten Cathay-Chefs Rupert Hogg und John Slosar hatten sich vor ihre Mitarbeiter

gestellt und deren demokratisches Demonstrationsrecht verteidigt. Doch dann wurde der Druck der

chinesischen Regierung, die kompromisslos verlangte, dass die Fluggesellschaft ihre

Mitarbeiter "unter Kontrolle" bringt, so groß, dass beide ihr Amt aufgeben mussten.

Die neuen Bosse fressen Peking nun aus der Hand. Die Fluggesellschaft führte eine unnachgiebige

Politik gegen all jene Mitarbeiter ein, die an den Protesten teilnahmen oder sie sogar

über soziale Netzwerke unterstützten. Mindestens zwei Dutzend Arbeiter wurden fristlos entlassen.

Ja, China zwingt ein Hongkonger Unternehmen dazu, das politische Engagement seiner Mitarbeiter

zu kontrollieren. Verrückt und skrupellos, aber wie man sieht nicht für das kommunistische

Regime Chinas.

Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange! Denn die KP Chinas kennt wahrlich keine Hemmungen,

wenn es darum geht, die totale Macht in Hongkong zu erlangen.

Und als die Corona-Epidemie aufkam, erkannte sie blitzschnell, wie man diese für seine

einen Zwecke missbrauchen kann.

Die finanziellen Probleme bei Cathay Pacific aufgrund der Proteste in Hongkong und der

Karantänemaßnahmen könnten für China zu einer einmaligen Gelegenheit werden, die Kontrolle

über Hongkongs wichtigste Airline ein für alle Mal zu übernehmen.

Seit mehr als 10 Jahren hält Chinas staatliche Fluggesellschaft Air China bereits 30% an

Cathay Pacific.

Nach der hongkonger Unternehmensgruppe Swire Pacific, die 45 % der Aktien kontrolliert,

ist sie damit der zweitgrößte Aktionär.

Nun muss Peking den Konzern einfach nur so lange im Würgegriff halten, bis das Unternnehmen

zu einer Kapitalerhöhung gezwungen ist, um nicht Pleite zu gehen.

Dann kann die chinesische Regierung ihre Bedingungen für eine "gnädige" Kapitalspritze diktieren

und diese mit der Übernahme der Aktienmehrheit verbinden.

Mit der Übernahme der Macht im wichtigsten Unternehmen Hongkongs würde Pekings Kontrolle

über das Leben der Menschen in der Metropole und ihre Zukunft noch größer werden.

Jetzt wissen wir also, dass die Regierung Xi Jinpings jede erdenkliche Situationen auszunutzen

weiß, selbst eine so schreckliche wie die durch das Coronavirus verursachte.

Was Hongkong betrifft, so scheint es jedenfalls, dass Peking es mit dem Zitat des tschechischen

Schriftstellers Pavel Kosorin hält: Kommunisten wissen immer sehr gut, wie man

den Nagel auf deinen Kopf trifft.

Und was wir auf gar keinen Fall vergessen dürfen ist die Tatsache, dass Cathay Pacific

nur eines von vielen Beispielen ist. Es ist nichts anderes als ein Spiegelbild all dessen,

was gerade mit Hongkong geschieht, einer Stadt, die gesellschaftlich in Flammen steht und

jeden Tag näher daran zu sein scheint, vom chinesischen Moloch verschlungen zu werden.

So... und jetzt seid Ihr an der Reihe. Was meint ihr: Werden die Pläne Pekings aufgehen?

Habt ihr noch weitere Beispiele für die rigorose Expansionspolitik der chinesischen KP? Wie

könnte Hongkong deren Machenschaften doch noch durchkreuzen?

Kann der Machtmissbrauch im Rahmen der Maßnahmen gegen das Corona-Virus vielleicht doch ein

Risiko für Xi Jinping darstellen? Oder geht die KP aus dieser Krise mit unvergleichlich

gestärkter Macht und noch mehr totalitärer Kontrolle über die Menschen Chinas und auch

Hongkongs heraus? Und was denkt ihr über den Einfluss Pekings in vielen anderen Ländern?

Afrika? Venezuela? Ja, auch Deutschland. Kommen hier ähnliche Methoden zum Einsatz? Z.B.

bei Geschäftsbeziehungen und Investitionen? Und wie sieht es in eurem Land aus? Gibt es

da auch politische, wirtschafltiche und gesellschaftliche Akteure, welche sich ganz klar vorgenommen

haben, nach Corona als Krisengewinnler hervorzugehen? Wie immer freuen wir uns auf eure scharfen

und hochgradig querulatorischen Kommentare. Und wisst ihr, dass wir jede Woche neue informative

Videos für euch vorbereiten und veröffentlichen? Wenn ihr also keines dieser aktuellen Updates

verpassen wollt, abonniert bitte VisualPolitik und drückt danach auch auf die Klingeltaste.

Wenn ihr dieses Video interessant fandet, dann gebt uns auch einen Daumen hoch. Bis

zum nächsten Mal.


CORONA als WAFFE: Missbraucht CHINA das VIRUS gegen Hongkong? - VisualPolitik DE CORONA as a WEAPON: Is CHINA abusing the VIRUS against Hong Kong? - VisualPolitics EN CORONA som VAPEN: Missbrukar KINA VIRUS mot Hong Kong? - VisualPolitics SV SİLAH olarak CORONA: ÇİN, Hong Kong'a karşı VİRÜS'ü kötüye mi kullanıyor? - VisualPolitics TR

Alle reden vom Coronavirus COVID-19, es ist wohl *das* Thema des Jahres – daher mussten Everyone is talking about the coronavirus COVID-19, it's probably * the * topic of the year - so we had to

auch wir ganz schnell auf den Zug aufspringen und ein Coronavirus-Video drehen, denn es we too quickly jump on the bandwagon and shoot a coronavirus video because it

wurde zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem!

Ok, im Ernst! Ihr wisst, dass euch hier auf VisualPolitik solche kurzlebigen News nicht

erwarten! Wir schlachten aktuelle Themen nicht einfach nur für ein paar schnelle Klicks

aus!

Statt dessen greifen wir aktuelle Themen auf, um Hintergründe zu beleuchten und Euch über

jene Zusammenhänge aufzuklären, deren Wert ihr noch lange Zeit, nachdem ein Hype abgeklungen

ist, schätzen werdet!

Auch heute willen wir Euch wichtige Zusammenhänge und ihre Folgen dieser Krise erklären, die

auch noch lange nach dem Abklingen der letzten Corona-Infektion Fortbestand haben und das

Leben der Menschen prägen werden.

Denn die aktuelle Entwicklung in Sachen Corona ist sowieso hochdynamisch und alle Auswirkungen

noch lange nicht abzusehen.

Anstatt daher wild zu spekulieren, wollen wir uns lieber einer sehr wichtigen Sache

annehmen, die ganz handfest nachzuvollziehen ist, im Augenblick jedoch leider kaum Beachtung

findet.

Ihr könnt durchaus gespannt sein, denn wir werden euch jene Mechanismen der Macht vorstellen,

die im Rahmen einer solche Katastrophe ihre Wirkung entfalten.

Zuvor möchten wir Euch jedoch kurz bitten, im Fall, dass ihr durch dieses Video etwas

neues erfahren konntet, es auch zu liken und über Facebook oder Twitter mit euren Freunden

zu teilen. Oder wollt ihr diesen eure neue Erkenntnisse etwa vorenthalten?

Wenn ihr treue Zuschauer unseres Kanals seid, werdet ihr Euch erinnern, dass wir euch im

letzten Video davon erzählt haben, wie China bereits über viele Jahre hinweg die Angaben

über sein BIP manipuliert und wie auch viele andere Betrügereien Chinas im Finanzsektor

ans Tageslicht geommen sind. Falls ihr das Video noch nicht gesehen habt, könnt ihr

es hier oder in der Beschreibung unter diesem Video anklicken. Und falls ihr keine Videos

mehr in Zukunft verpassen wollt, aboniert bitte unseren Kanal und drückt auf die Klingel,

um rechtzeitig benachrichtigt zu werden.

Gut, also in jenem Video haben wir stichhaltige Beweise dafür geliefert, dass in China Betrug

auf allerhöchster Ebene Gang und Gäbe ist. Und wir haben die dahinter verborgenen Mechanismen

der Macht in Chinas politischem System aufgedeckt.

Und gaaaanz zufällig befindet sich das Epizentrum der Coronavirus-Epidemie ja auch in China!

In diesem Video wird es uns also gar nicht so sehr um die gesundheitlichen Folgen der

Epidemie gehen, sondern um die politischen und gesellschaftlichen - darüber, wie skrupellos

und raffiniert die chinesische Regierung diese Krise für ihre Zwecke ausnutzt.

Was ist also unser Kontext?

Das chinesische Coronavirus belebt die Ängste in der Weltwirtschaft - The New York Times

Alibaba warnt vor schweren Auswirkungen des Virus' auf die chinesische Wirtschaft - Bloomberg

Chinesische Fabriken laut U.S. Business Group mit "schwerem" Arbeitskräftemangel konfrontiert

- Forbes

Aktien fallen und sichere Anlagen steigen wegen der Angst vor dem Corona-Virus

Die Lagerbestände sinken, da die Angst vor dem Coronavirus immer größer wird.

Die Lage ist durchaus unvergleichlich dramatisch:

China leidet stark unter der Bedrohung durch das Coronavirus: Die Straßen der Städte

sind praktisch leergefegt, viele Fabriken, Einkaufszentren und Geschäfte aller Art haben

ihre Tore geschlossen. Die Menschen haben Angst, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Und einige Orte wie die Provinz Hubei sind gelähmt. Unter Quarantäne gestellt. Es ist

nicht erlaubt, das Haus zu verlassen, und sogar mit dem Auto zu fahren. Man braucht

für alles eine schriftliche Genehmigung, und man darf nicht einmal mehr in die Apotheke

gehen oder im Supermarkt einkaufen. Alles zum Leben notwendige muss man sich ins Haus

liefern lassen.

Jetzt wollen wir uns aber gar nicht so sehr davon ablenken lassen, was die offiziellen

Nachrichtenagenturen Chinas uns sehen lassen wollen. Lasst und doch lieber einen Blick

darauf werden, was sie uns nicht sehen lassen wollen!

Viele von Euch haben vielleicht bestimmte Einschätzungen und Meinungen gehört, dass

die Coronavirus-Epidemie das Ende der Macht der Kommunistischen Partei in China bedeuten

könnte.

Nun, ganz offenslichlich sieht dies das kommunistsiche Regime nicht ganz so - oder sie sagen sich

jedenfalls: "Angriff ist die beste Verteidigung."

Oder was meint ihr? Ist eine solche Krisen-Situation nicht *der* feuchte Traum eines jeden totalitären

Regimes? Eine Situation, in der die Regierung aufgrund eines akuten Notstands all ihre Maßnahmen

zur vollkommenen Kontrolle der Bevölkerung ausrollen und auf's Äußerste Verschärfen

kann. Und niemand kann etwas dagegen sagen, denn es geschieht ja zum Schutz der Bevölkerung

vor dem gefährlichen Virus!

In diesem Video beleuchten wir Exemplarisch die Prinzipien dieser knallharter Machtpolitik

inmiten der Corona-Krisa und veranschaulichen sie anhand dessen, was gerade im Augenblick

mit Hong Kong und einem seiner Schlüsselunternehmen geschieht.

Wir werden euch heute das Unternehmen Cathay Pacific vorstellen, den Falg Carrier, also

quasi die nationale Fluggestellschaft der Metropole und Sonderverwaltungszone Hongkong.

Aber Moment mal, warum zum Teufel reden wir gerade über eine Fluggesellschaft?

Nun, Freunde der seichten Unterhaltung, Cathay Pacific, ist wohl das beste Beispiel dafür,

wie sich der Expansionismus der chinesischen Regierung nach dem Ausbruch des Coronavirus

dramatisch beschleunigte.

Aber... einen Schritt nach dem anderen.

Während Unternehmen auf der ganzen Welt darunter leiden, dass Lieferungen von Komponenten aus

China wegen Fabrikschließungen und Karantänen ausbleiben, fehlt es Cathay Pacific jetzt

vor allem an einem: Passagieren.

Zwar hält sich in Hongkong die Zahl der Corona-Fälle in Grenzen, aber die Angst liegt in der Luft.

Und ich sage euch, die Epidemie hätte für diese Fluggesellschaft nicht zu einem schlechteren

Zeitpunkt kommen können.

Seit Monaten sinkt die Zahl der nach Hong Kong kommenden Touristen wegen der Proteste

gegen die chinesische Regierung, welche die Straßen der Metropole nicht gerade attraktiv

gemacht haben.

Bereits im Jahr 2019 gab es in Hong Kong 9 Millionen weniger Besucher als im Vorjahr.

Und mit dem Coronavirus... deutet alles darauf hin, dass 2020 noch schlimmer werden könnte.

Schaut euch mal folgendes an:

Im Januar 2020 gingen die Besucherzahlen in Hongkong im Vergleich zum Vorjahresmonat um

53 Prozent zurück. Im Januar war die Angst vor dem Coronavirus allerdings noch nicht

so stark verbreitet. Und das heißt, dass die Prognosen für die nächsten Monate noch

viel viel katastrophaler ausfallen werden.

Was meint ihr? Welche Art von Unternehmen leiden eurer Meinung nach am meisten in solchen

Kriesen?

Nun... Offensichtlich... Hotels und Fluggesellschaften. Diese Branchen sind nun mal am stärksten

von öffentlichem Publikumsverkehr abhängig und in solchen Fällen daher immer gebeutelt.

Die politische Krise in Hongkong war also schon ein schwerer Schlag für Cathay Pacific.

Was erst wird dann das Conovirus mit dem Unternehmen anrichten?

Nun, manchmal können bestimmte einschneidende Krisen auch eine Chance - einen Wendepunkt

- darstellen. Denn eine Notsituaion kann eine gute Gelegenheit darstellen, alte Zöpfe abzuschneiden,

sich von Verlustbringern zu befreien und neue Wege zu gehen und unter normalen Umständen

nur schwer durchzusetztende Entscheidungen zu treffen.

So nutzte die Deutsche Post AG z.B. die Corona-Kriese, um die Herstellung des gefloppten Elektro-Streetscooters

einzustellen, welcher der Post eine Milliarde Euro Verlust einbrockt hat. Aber erst als

im Angesicht weltweit schrumpender Geschäfte durch Corona, brachte man den Mut auf, das

Projekt einzustampfen.

Könnte das Coronavirus also auch Cathay Pacifics letzter Strohhalm sein?

Kann die Fluggesellschaft also gerade jetzt zu einem richtungsweisenden Schlag ausholen?

Wie groß sind eigentlich die Probleme, in denen die Firma steckt? Welche Maßnahmen

könnte sie ergreifen? Wie sieht die Zukunft eines Unternehmens aus, das seit fast einem

Jahr in einer beispiellosen Krise steckt?

Nun, Cathay Pacific ist an Ungemach gewöht. Die letzten Jahren waren voller Unglück,

politischer Erpressungen und Drohungen.

(DAS JAHR DES SCHRECKENS FÜR CATHAY)

Cathay Pacific ist der Flag Carrier Hong Kongs und mitunter das wichtigste Unternehmen der

Metropole. Wir sprechen hier nicht von einer kleinen Fluggesellschaft, sondern von einem

der größten Luftfahrtkonzerne Asiens. Damit ihr einen Eindruck von seiner Größe

bekommt: Cathay vefügt derzeit über eine Flotte von 152 Flugzeugen, allesamt Großraumflugzeuge.

Aber das ist nur die Hauptairline. Denn die Tochtergesellschaft Cathay Dragon, welche

sich auf Inlandsflüge in China konzentriert, hat weitere 48 Flugzeugen und die Fracht-Tochter

Air Hong Kong 11.

Mit anderen Worten, wir sprechen von einer Luftfahrtgruppe mit mehr als 200 Flugzeugen

im Einsatz und Routen zu 130 Zielen in der ganzen Welt.

Im Vergleich: Die Flotte des französischen Flag Carriers Air France ist ähnlich groß

und zählt 225 Maschinen. Aber Frankreich hat 67 Millionen Einwohner, Hong Kong nur

7,5 Millionen.

Wenn es also Cathay Pacific schlecht geht, hat dies starke Auswirkungen auf ganz Hong

Kong.

Und umgekehrt... wenn es Hong Kong schlecht geht, geht's auch Cathay Pacific nicht gut.

Und während im ersten Monat des Jahres 2020 die Zahl der am Hong Konger Flughafen angekommenen

Passagiere im Vergleich zum Vorjahr um 40% zurückging, sanken sowohl die Zahl der Passagiere

als auch das Frachtvolumen von Cathay in den letzten Monaten unaufhörlich.

Nur zur Info: In der Luftfahrt wird der Auslastungsfaktor einer Fluggesellschaft aus dem Verhältnis

der von einer Fluggesellschaft angebotenen Sitze pro Flugkilometer zu den tatsächlich

belegten Sitzen pro Flugkilometer berechnet.

Wie ihr hier klar erkennen könnt, war die zweite Jahreshälfte 2019 für Cathay im Vergleich

zu 2018 einfach fürcherlich. Und auch das Frachtgeschäft sah ganz und gar rosig aus.

Mit anderen Worten, das hier ist der direkte wirtschaftlichen Schaden der schwierigen politische

Situation in Hongkong. Hier ein weiteres Beispiel:

Hongkong erlebt das erste ganze Rezessionsjahr seit einem Jahrzehnt.

Hongkongs Wirtschaft schrumpfte 2019 um 1,2%. Turbulenzen im Welthandel und monatelange

Proteste gegen die Regierung haben die Stadt ins erste Rezessionsjahr seit dem Absturz

während der Weltfinanzkrise im Jahr 2009 getrieben. WSJ)

Und dazu kommt jetzt noch das Coronavirus.

Cathay Pacific gibt Gewinnwarnung heraus. Coronavirus trifft das Geschäft hart. - The

Guardian

Mittlerweile ist der Aktienkurs von Cathay Pacificauf den niedrigsten Kurs seit über

10 Jahren gesunken.

Das alles meine lieben Freunde hört sich wirklich katastrophal an. Aber es ist leider

nicht die einzige und wohl auch nicht die schlimmste Bedrohung, der Hongkong gegenübersteht.

Denn womöglich werden wir in genau diesem Moment Zeuge des letzten Zuges einer Schachpartie,

die den Untergang bedeutet für jenes Hongkong, das wir kennen und das die Mehrheit der Hongkonger

als ihre Heimat - als eine Insel der Freiheit inmitten der Totalität und Autokratie - liebt.

So und jetzt passt bitte gut auf!

EINE ZUKUNFT IN CHINESISCHEN HÄNDEN?

Meine lieben Freunde von VisualPolitik, wenn das Geschäft eines Unternehmens den Bach

geht, sind es nicht nur die Aktionäre betroffen, sondern vor allem auch die Mitarbeiter, welche

als erstes die Folgen zu spüren bekommen.

Nach dem Ausbruch der Coronavirus-Epidemie sah sich Cathay gezwungen, 90% seiner Flüge

auf's chinesische Festland und 30% aller Flüge weltweit auszusetzen.

Anschließend hat das Unternehmen 27.000 Mitarbeiter gebeten, drei Wochen unbezahlten Urlaub zu

nehmen, um seine Fixkosten zu senken und zu versuchen, diese schwierige Situation zu bewältigen.

Die meisten dieser Mitarbeiter sind natürlich Bürger Hongkongs. Des widerspenstigen, freiheitsliebenden

Hongkongs, das sich dem kommunistischen Diktat Pekings nun schon seit Monaten heftig widersetzt.

So... und was nun nach Außen so wirkt, als sei es rein durch die Corona-Karantänemaßnahmen

verursacht... ist in Wahrheit die Folge einer perfiden Strafaktion der kommunistischen Partei

Chinas.

Den chinesischen Spitzeln ist es nämlich gelungen, viele Mitarbeiter von Chathay Pacific

als Teilnehmer an regierungskrtischen Demonstationen zu identifizieren.

Darauf hin wurde die Fluggesellschaft von Peking unter Druck gesetzt, diese Mitarbeiter

selbst "zu disziplinieren". Als sich diese jedoch weigerte, entschied man sich, unter

dem Deckmantel der Corona-Sicherheitsmaßnahmen die Daumenschrauben fester zu ziehen.

Wie aber soll das gehen? Es heißt doch noch immer "Ein Land, zwei Systeme". Cathay Pacific

hat ihren Sitz im noch einigermaßen demokratischen Hongkong und muss doch die Bürgerrechte ihrer

Mitarbeiter respektieren. Dazu gehört nun mal das demokratische Demonstationsrecht.

Ein Arbeitgeber kann in einem freiheitlichen Staat seine Mitarbeiter doch nicht einfach

für die Ausübung ihrer Bürgerrechte bestrafen.

Und Peking kann doch nicht einfach Cathay-Mitarbeiter in Hongkong verhaften, oder?

Nein, aber Peking hat andere Druckmittel. Z.B. die Vergabe bzw. den Entzug von Lande-

und Flugrechten auf dem chinesischen Festland!

Die beiden höchsten Cathay-Chefs Rupert Hogg und John Slosar hatten sich vor ihre Mitarbeiter

gestellt und deren demokratisches Demonstrationsrecht verteidigt. Doch dann wurde der Druck der

chinesischen Regierung, die kompromisslos verlangte, dass die Fluggesellschaft ihre

Mitarbeiter "unter Kontrolle" bringt, so groß, dass beide ihr Amt aufgeben mussten.

Die neuen Bosse fressen Peking nun aus der Hand. Die Fluggesellschaft führte eine unnachgiebige

Politik gegen all jene Mitarbeiter ein, die an den Protesten teilnahmen oder sie sogar

über soziale Netzwerke unterstützten. Mindestens zwei Dutzend Arbeiter wurden fristlos entlassen.

Ja, China zwingt ein Hongkonger Unternehmen dazu, das politische Engagement seiner Mitarbeiter

zu kontrollieren. Verrückt und skrupellos, aber wie man sieht nicht für das kommunistische

Regime Chinas.

Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange! Denn die KP Chinas kennt wahrlich keine Hemmungen,

wenn es darum geht, die totale Macht in Hongkong zu erlangen.

Und als die Corona-Epidemie aufkam, erkannte sie blitzschnell, wie man diese für seine

einen Zwecke missbrauchen kann.

Die finanziellen Probleme bei Cathay Pacific aufgrund der Proteste in Hongkong und der

Karantänemaßnahmen könnten für China zu einer einmaligen Gelegenheit werden, die Kontrolle

über Hongkongs wichtigste Airline ein für alle Mal zu übernehmen.

Seit mehr als 10 Jahren hält Chinas staatliche Fluggesellschaft Air China bereits 30% an

Cathay Pacific.

Nach der hongkonger Unternehmensgruppe Swire Pacific, die 45 % der Aktien kontrolliert,

ist sie damit der zweitgrößte Aktionär.

Nun muss Peking den Konzern einfach nur so lange im Würgegriff halten, bis das Unternnehmen

zu einer Kapitalerhöhung gezwungen ist, um nicht Pleite zu gehen.

Dann kann die chinesische Regierung ihre Bedingungen für eine "gnädige" Kapitalspritze diktieren

und diese mit der Übernahme der Aktienmehrheit verbinden.

Mit der Übernahme der Macht im wichtigsten Unternehmen Hongkongs würde Pekings Kontrolle

über das Leben der Menschen in der Metropole und ihre Zukunft noch größer werden.

Jetzt wissen wir also, dass die Regierung Xi Jinpings jede erdenkliche Situationen auszunutzen

weiß, selbst eine so schreckliche wie die durch das Coronavirus verursachte.

Was Hongkong betrifft, so scheint es jedenfalls, dass Peking es mit dem Zitat des tschechischen

Schriftstellers Pavel Kosorin hält: Kommunisten wissen immer sehr gut, wie man

den Nagel auf deinen Kopf trifft.

Und was wir auf gar keinen Fall vergessen dürfen ist die Tatsache, dass Cathay Pacific

nur eines von vielen Beispielen ist. Es ist nichts anderes als ein Spiegelbild all dessen,

was gerade mit Hongkong geschieht, einer Stadt, die gesellschaftlich in Flammen steht und

jeden Tag näher daran zu sein scheint, vom chinesischen Moloch verschlungen zu werden.

So... und jetzt seid Ihr an der Reihe. Was meint ihr: Werden die Pläne Pekings aufgehen?

Habt ihr noch weitere Beispiele für die rigorose Expansionspolitik der chinesischen KP? Wie

könnte Hongkong deren Machenschaften doch noch durchkreuzen?

Kann der Machtmissbrauch im Rahmen der Maßnahmen gegen das Corona-Virus vielleicht doch ein

Risiko für Xi Jinping darstellen? Oder geht die KP aus dieser Krise mit unvergleichlich

gestärkter Macht und noch mehr totalitärer Kontrolle über die Menschen Chinas und auch

Hongkongs heraus? Und was denkt ihr über den Einfluss Pekings in vielen anderen Ländern?

Afrika? Venezuela? Ja, auch Deutschland. Kommen hier ähnliche Methoden zum Einsatz? Z.B.

bei Geschäftsbeziehungen und Investitionen? Und wie sieht es in eurem Land aus? Gibt es

da auch politische, wirtschafltiche und gesellschaftliche Akteure, welche sich ganz klar vorgenommen

haben, nach Corona als Krisengewinnler hervorzugehen? Wie immer freuen wir uns auf eure scharfen

und hochgradig querulatorischen Kommentare. Und wisst ihr, dass wir jede Woche neue informative

Videos für euch vorbereiten und veröffentlichen? Wenn ihr also keines dieser aktuellen Updates

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zum nächsten Mal.