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Janoschs Traumstunde - German animated series, Der Frosch, der fliegt - Janoschs Traumstunde

Der Frosch, der fliegt - Janoschs Traumstunde

Die sagen alle ein Frosch kann nie fliegen schon wegen der Fliegen. Zum Schutz der Fliegen sozusagen kann er nicht fliegen. Ist aber nicht wahr.

Denn ein Frosch konnte doch einmal fliegen und zwar ohne Flügel, ohne Flugzeug, ohne Propella und auch nicht von oben nach unten

Sondern umgekehrt. Denn erst das ist die Kunst also von unten nach oben und zwar mit nichts. Nur mit den eigenen Pfoten

Also der Frosch, der fliegt

Einmal tat ein Frosch, den anderen Fröschen in der Gegend in der er wohnte, kund er würde fliegen

Er würde an dem und dem Tage an einem bestimmten Ort sich einfinden und dort fliegen

Wen es interessiere, der könne kommen und sehen

Wie das? fragten die Frösche. Mit Flügeln?

Nein, sagte der Frosch. Er habe plötzlich in sich drinnen das Fliegen begriffen und deshalb könne er jetzt fliegen

Ha, lachten die Frösche. Und Dir Hals und Kragen brechen das möchten wir aber sehen

Denn wer bitte kennt nicht die Geschichte von dem Frosch, der mit Mühe kaum auf einen Baum geklettert war und schon glaubte er sei ein Vogel

Und sich dann eben Hals und Kragen brach

Und so fanden sich alle an diesem Ort um die besagte Zeit ein

Die einen aus Mitleid mit dem kleinen Dummkopf

Manche wohl auch aus Schadenfreude

Aber keiner, weil er es glaubte

Einer sagte: Wahrscheinlich wird er gar nicht kommen. So ist das meistens

Aber er kam

Ging gelassen ohne jede Aufregung durch die Menge

War nur mit seiner eigenen Jacke bekleidet und hatte nach Art der Künstler einen Künstlerschal um den Hals geschlungen

Man sah keinen geheimen kleinen Motor am Hintern

Möglicherweise hatte er kleine Flügel an den Pfoten, die er in den Taschen vergrub

Aber nein. Auch das nicht

Denn er nahm sie heraus, als er die kleine Leiter bestieg und dann diese Pflanze hoch kletterte

Die uns wie ein Stengel erscheinen würde, aber für die kleinen Tierchen wie ein hoher Baum war

Er benahm sich nicht auffällig, wie man es von einem Künstler erwarten darf

Der sich vor dem Todessprung noch die Pfoten pudert oder sich fünf mal verbeugt

Oder mit den Fingern knackst

Er war eher auffallend bescheiden

Er warf nun alles alles was er hatte von sich. Wohl damit es ihn nicht behindern konnte

Und flog davon

Sie haben es gesehen. Aber sie haben es nicht geglaubt

Sie haben es gesehen, aber haben es nicht geglaubt

Bei mir genau umgekehrt. Ich hab es nicht gesehen und hab es geglaubt

Schluss jetzt und Adieu

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