Sport
In unserer Zeit kommen immer mehr neue Sportarten in Mode. Ski fahren steht nicht mehr hoch im Kurs, heute macht man Snowboarding, das heißt man fährt Snowboard. Früher ist man Rollschuh gelaufen, heute heißt es In-Line Skating. Alles ändert sich, immer mehr Leute suchen Adrenalinsportarten aus. Das sind viele neue gefährliche Sportarten: wie zum Beispiel Paragleiten, Bungie jumping, Rafting, Canyoning oder Telemark. Sie kommen meistens aus Amerika.
Natürlich gibt es auch Leute, die die traditionellen Sportarten bevorzugen. Es gibt noch viele, die Fußball, Volleyball, Eishockey oder Basketball spielen. Diese Sportarten sind kollektiv, das heißt dass man sie in einer Mannschaft gegen eine andere Mannschaft spielt. Es gibt aber auch Sportarten, die man einzeln macht – zum Beispiel Tennis, Badminton, Leichtathletik.
Und warum treibt man Sport? Man braucht ihn, um sich besser zu fühlen, den Stress aus dem Körper rauszubekommen und die Energie zu verbrauchen. Es ist eine Art Erholung. Mit der Bewegung und dem Einsatz beim Sport produziert unser Körper Endorphine und man fühlt sich dann wohl. Und außerdem treiben die Leute Sport, um sich fit zu halten. Viele von uns machen es nur für sich, aus Spaß, aber manche treiben Sport sehr aktiv. Sie sind Sportler von Beruf. Sie müssen immer bessere Leistungen erreichen, sie streben nach dem ersten Platz, nach dem Sieg. Es ist ihr Leben.
Das Fest aller Sportler sind die Olympischen Spiele. Sie finden alle vier Jahre an verschieden Orten der Welt statt. Die ersten neuzeitlichen Olympischen Spiele fanden im Jahre 1896 statt. Es gibt Sommer- und Winterspiele und sie wechseln regelmäßig ab. Das heißt alle zwei Jahre finden Olympische Spiele statt. Diese Tradition war zweimal unterbrochen – während des ersten und zweiten Weltkriegs. Die Spiele sollen den Frieden fördern und deshalb konnten sie während der Kriege nicht stattfinden.
Die Sportler streben die ganzen vier Jahre hindurch danach, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Es ist nämlich eine Sache des Prestiges. Leider geht es heute mehr um Politik und Geld.
Es gibt sogar Meinungen, die durchsetzen wollen, dass die Olympischen Spiele auch in Prag stattfinden. Wie immer gibt es auch viele Gegenargumente.
Zu diesem Thema gehören auch die Fans der Sportübertragungen im Fernsehen. Sie verbringen viel Zeit vor dem Bildschirm und raten den Sportlern, was sie tun sollten.
Jetzt treibe ich keinen Sport mehr. Aber als Kind bin ich geschwommen, ich war gut. Man musste auf vieles verzichten. Ich musste um fünf Uhr früh aufstehen, schnell zum Hallenbad fahren und eine Stunde schwimmen, dann bin ich zur Schule gefahren. Nach der Schule musste ich wieder zum Training. Dann hatte ich endlich frei. Aber nicht immer, dreimal pro Woche hatten wir noch ein drittes Training. Danach bin ich total fertig nach Hause gekommen. Wenn ich nicht in der Schule war, oder trainiert habe, habe ich geschlafen. Es machte mich wirklich sehr müde. Ich hatte keine Zeit, um mit Freunden ausgehen zu können. Als ich sechzehn war, habe ich mich entschieden, den Sport aufzugeben.
Heute spiele ich nur Fußball, im Winter Eis-Hockey und Tennis. Ich fahre noch ein bisschen Rad und im Winter Ski. Den Leistungssport vermisse ich aber gar nicht. Ich bin froh, dass ich mich so entschieden habe.
Ich schaue noch ganz gern Sport im Fernsehen, ich mag Fußball und Eis-Hockey, ich verpasse fast kein Spiel. Vor dem Bildschirm habe ich mich gefunden, das ist der richtige Sport für mich. Zwar passiv aber gut. Ins Stadion gehe ich aber niemals. Ich mag nicht die Fans, die auf die Sportler verschiedene Sachen werfen, betrunken sind und andere Leute stören. Und nach dem Spiel wollen sie die Fans des anderen Teams zusammenschlagen und in der Stadt alles kaputt machen. Das ist nichts für mich. Ich mache es mir zu Hause vor dem Fernseher bequem, ich sehe das ganze Spiel und keiner stört mich.