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Interessante Themen, Prag - die Hauptstadt der Tschechischen Republik

Prag - die Hauptstadt der Tschechischen Republik

Vor kurzem waren wir mit unserer Klasse in Prag, der Hauptstadt der Tschechischen Republik. Prag wird auch als „Goldene Stadt“ bezeichnet. Man sagt auch, dass Prag hundert Türme hat. Prag ist auch die größte Stadt des ganzen Landes. In Prag leben etwa 1.2 Mio. Menschen. Prag ist seit dem 9. Jahrhundert Zentrum Tschechiens. Die Prager Burg war schon immer der offizielle Sitz des Staatsoberhauptes – zuerst des Fürsten, dann des Königs und seit dem Jahre 1918 des Präsidenten. Prag ist eine sehr schöne und reizvolle Stadt. Man hat hier alles – viele Sehenswürdigkeiten, Sportmöglichkeiten oder Kulturmöglichkeiten. Prag ist eine historische Stadt. Hier haben auch alle Zentralbehörden der Republik ihren Sitz. Auf der Kleinseite befinden sich auch die beiden Kammern des tschechischen Parlaments - Abgeordnetenkammer und Senat.

Ich habe mich lange auf Prag gefreut. Wir sind mit dem Zug nach Prag gefahren. Wir sind bis zum Hauptbahnhof gefahren und dort sind wir ausgestiegen. Dann sind wir durch die Hybernskástraße bis zum Pulverturm gekommen. Hier beginnt der bekannte Königsweg. Wir sind wie die böhmischen Könige hinauf zur Prager Burg gegangen. An dem Pulverturm steht heute das Gemeindehaus. Ursprünglich hat hier aber ein Königspalast gestanden, wo unsere Könige im 15. Jahrhundert gewohnt haben. Vom Pulverturm kommt man durch die Celetnástraße auf den Altstädter Ring. Diese Straße ist wunderschön. Hier gibt es heute viele architektonisch wertvolle Paläste. Viele Häuser gehören heute der Prager Universität. Diese wurde schon im Jahre 1348 vom König Karl IV. gegründet. Die Karlsuniversität ist die älteste deutsche Universität.

Dann sind wir auf den Altstädter Ring gegangen. Hier haben wir uns alle wunderschonen Gebäude angesehen. In der Mitte des Platzes steht das Johannes-Huss-Denkmal von Ladislav Saloun. Johannes Huss war ein bekannter böhmischer Reformator, der in Konstanz am Bodensee verbrannt wurde. Die zwei Dominanten des Platzes bilden das Altstädter Rathaus mit der bekannten Aposteluhr und die gotische Teynkirche. In dieser Kirche wurde der bekannte Astronom Tycho de Brahe begraben. Jede volle Stunde sammeln sich Tausende von Touristen vor dem Rathaus und schauen sich die einzelnen Apostel an. Wir haben auch die barocke Nikolauskirche gesehen.

Dann sind wir mit unserer Reiseführerin durch die Karlsgasse zur Karlsbrücke gegangen. Diese Straße ist eine typisch altstädtische Straße, die sehr schmal und krumm ist. Auch in dieser Straße stehen viele historische Hauser. Wir sind am Klementinum vorbeigegangen. Das war ursprünglich das Jesuitenkolleg und die zweite Prager Universität, und zwar die Universität der Jesuiten. Am Fuß der Karlsbrücke steht der Altstädtische Brückenturm. Dieser Turm wurde am Ende des dreißigjährigen Krieges von den Schweden beschädigt. Auf der anderen Seite der Brücke stehen zwei weitere Türme. Auf der Brücke befinden sich heute viele Barockstatuen. Die bekannteste ist sicher Johannes-Nepomuk-Statue. Wir sind langsam über die Brücke gegangen und haben die Prager Burg bewundert.

Durch die Mosteckástraße sind wir auf den Kleinseitner Ring mit der barocken St.-Nikolaus-Kirche gekommen. Von hier ist es ganz nah zur Prager Burg. Man geht durch die Nerudovastraße hinauf, wo der bekannte tschechische Schriftsteller Jan Neruda wohnte, und man ist schon auf dem Hradschinplatz. Hier stehen wunderschöne und wertvolle Paläste der Adeligen. Ein Palast gehört bis heute dem Prager Erzbischof.

Eine Seite des Platzes bildet die Prager Burg mit ihren vier Höfen. Sie ist die größte Sehenswürdigkeit in Tschechien. An der Prager Burg haben wir uns den gotischen St.-Veits-Dom mit der St.-Wenzel-Kapelle angesehen. In dieser Kirche wurden die böhmischen Könige gekrönt und begraben. Die Krypta haben wir selbstverständlich auch gesehen. Hier liegen zum Beispiel Karl IV., Premysl Ottokar II. oder Rudolph II. und andere Könige begraben. Das heutige Aussehen der Burg kommt aus der Zeit Maria Theresias. Sie ließ die ganze Burg durch Nikolo Paccasi umbauen. Auf der Prager Burg kann jeder Besucher noch die St.-Georgs-Basilika, den alten und den neuen Königspalast oder das bekannte Goldene Gässchen besichtigen.

Wir waren sehr müde, weil wir den ganzen Tag durch die Stadt gebummelt sind. Deshalb haben wir etwa drei Stunden im königlichen Garten verbracht. Es gibt eigentlich mehrere Gärten, die miteinander verbunden sind.

Prag hat noch mehr Sehenswürdigkeiten, als wir an einem Tag sehen konnten. Sehenswert ist sicher der Wenzelsplatz mit dem Nationalmuseum, das Nationaltheater, (der Hügel) Petřín mit dem „kleinen Eifelturm“, das Schloss Trója oder die Judenstadt, die weltbekannt ist.

Prag ist sehr groß und bietet sehr viel. Man braucht mindestens eine oder zwei Wochen, wenn man alles sehen möchte. Ich kann allen Besuch Prags empfehlen.

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