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Wach auf, Europa! Julia Herr am 26. Mai ins EU-Parlament

Ich komm aus keiner reichen oder einflussreichen Familie.

Meine Großeltern waren am.

Mein Opa ist als Flüchtling ins Land gekommen.

Meine Oma ist Burgenland-Kroatin.

Wie meine Eltern jung waren,

ist meine Mutter zuhause bei uns Kindern geblieben

und mein Vater hat Geld verdienen müssen für unsere Familie.

Erst nach 20 Jahren harter Arbeit hat er dann studieren gehen können.

In welche Familie wir geboren werden, bestimmt unsere Zukunft.

Ich hab nicht schon mit 16 ein tolles Praktikum vermittelt bekommen,

durch meine Familie oder durch Connections.

Ich hab gekellnert und Nachhilfe gegeben.

Ich bin eine Kämpferin.

Nach Jahrzehnten der gleichen Politik

in Österreich und in Europa,

bin ich zur sozialistischen Jugend gegangen,

damit sich was ändert.

Wirklich ändert.

Liebe Demo, lieber Widerstand...

Für wen hat sich das Leben gebessert?

Leben wird teurer, wohnen wird teurer,

aber die Löhne bleiben gleich.

Im Gegensatz dazu zahlen Großkonzerne

de facto keine Steuern mehr für ihre Gewinne

und lachen über uns.

Deshalb fehlen uns Milliarden im Sozialsystem,

fehlt Geld bei Forschung und Innovation.

Wirtschaft funktioniert nach dem Prinzip der Profitlogik.

Die Umwelt wird dadurch jeden Tag mehr zerstört

und mit ihr unsere Zukunft.

Ich kandidiere bei der Wahl für's EU-Parlament.

Das wird eine Wahl zwischen dem großen Geld und den Menschen.

Wir haben die Menschen. Die Anderen haben das Geld.

Nicht alle Politiker und Politikerinnen sind gleich.

Die, die sich Geld zustecken lassen, die in großen Villen leben,

die ihre Kinder nicht auf unsere Schulen schicken,

die nicht in den selben Gasthäusern essen wie wir,

die können uns nicht vertreten.

Es ist Zeit für eine von uns.

Was wir brauchen sind Hoffnung und Visionen,

fairer Handel statt Konzernabkommen wie CETA und TTIP,

die uns ausbeuten und unsere Umwelt.

Wohnungen die zum wohnen da sind und nicht zum spekulieren.

Niemand darf im 21. Jahrhundert an Krankheiten sterben, die wir behandeln können.

Ich will ein Europa, das uns Menschen gehört.

Brechen wir gemeinsam die Macht der Konzerne.

Mein Name ist Julia Herr

und ich bitte dich um deine Vorzugsstimme.

Haben wir gemeinsam politischen Mut.

Wach auf, Europa!

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