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Youtube videos, Die Geschichte Nordkoreas - Zwischen Kommunismus und Atombombe

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Die Geschichte Nordkoreas - Zwischen Kommunismus und Atombombe

.Diesen Mann hier kennt ihr vielleicht. Das ist Kim Jong-Un.

Der "Oberste Führer"

und Vorsitzende des Komitees für Staatsangelegenheiten

der Demokratischen Volksrepublik Korea.

Ganz schön langer Titel.

Wenn in Deutschland über ihn und sein Land berichtet wird,

dann nennt man es meistens nur Nordkorea.

Über Nordkorea wissen die meisten Leute sehr, sehr wenig.

Meistens nur, dass das Land irgendwie mysteriös ist.

Dass eine Diktatur dort herrscht.

Und dass Atomwaffen entwickelt werden.

In diesem Video will ich Nordkorea erklären.

Und dazu schauen wir uns seine Geschichte an.

Denn dabei versteht man am meisten.

Auf der koreanischen Halbinsel gibt es,

grob gesagt seit dem Jahr 1000 nach Christus,

eine einheitliche Herrschaft, ein Königreich.

Schon damals hat das Land große und starke Nachbarstaaten.

Nämlich China und Japan.

Diese beiden Staaten, aber auch die Mongolen,

gewinnen immer mal wieder die Oberhoheit über Korea.

Aber grundsätzlich ist Korea ein Staat,

der ziemlich abgeschottet vom Rest der Welt existiert.

Die Geschichte des modernen Koreas beginnt im Jahr 1910.

Da besetzt Japan Korea.

Das japanische Kaiserreich

ist damals die stärkste Macht in Ostasien.

Stärker als Russland und als China.

Japan will sein Herrschaftsgebiet erweitern.

Wir leben damals schließlich im Zeitalter des Imperialismus.

Als sich vor allen Dingen die industrialisierten Staaten in Europa

Kolonien auf der ganzen Welt erobern.

Japan verleibt sich Korea als Kolonie ein.

Offiziell gibt es einen Vertrag, in dem der koreanische Kaiser

sein Land an den japanischen Kaiser abtritt.

Die Japaner modernisieren das Land.

Und wie bei den europäischen Kolonialmächten

bedeutet modernisieren, dass die Tradition

und die uralte Kultur des Landes ersetzt werden.

Die Koreaner sollen für die Japaner arbeiten.

Dann kommt der 2. Weltkrieg, in dem Japan riesige Gebiete erobert.

Japan ist ein verbündeter von Nazi-Deutschland.

Aber es verfolgt ganz eigene Ziele.

Wir sehen den 2. Weltkrieg ja immer aus unserer deutschen Perspektive.

Gerade für die Amerikaner ist der 2. Weltkrieg

auch ein Krieg gegen das Kaiserreich Japan.

Ein Krieg in Ost-Asien und im Pazifik.

Schon 1943 wird zwischen den USA und der UdSSR vereinbart,

dass Korea wieder ein freies Land werden soll.

Aber weil sie sich nicht einigen können, wie das ablaufen soll,

beschließen sie erst mal, das Land zu besetzen.

Die USA schlagen vor,

dass der 38. Breitengrad, der durch Korea läuft,

die Trennungslinie sein soll.

Im Norden marschieren sowjetische Truppen ein.

Im Süden übernehmen die USA das Kommando.

Weil die USA und die UdSSR Gegner

im dann folgenden sogenannten "Kalten Krieg" sind,

wird aus den Plänen nichts. Korea bleibt geteilt.

Die beiden Supermächte beeinflussen in ihren Zonen,

bestimmen, wie sich der jeweilige Landesteil entwickeln soll.

Im Norden errichtet die UdSSR eine Diktatur

der Kommunistischen Partei Koreas

unter ihrem Vorsitzenden Kim Il-Sung.

Im Süden bauen die USA eine autokratische Regierung

unter Rhee Syng-Man auf.

1948 und 1949 ziehen beide Supermächte ihre Truppen ab.

Zurück bleibt ein geteiltes Land.

Die Politiker im Süden wollen Wahlen in ganz Korea abhalten.

Die Kommunisten im Norden wollen ein kommunistisches Korea.

Es gibt schon gewaltsame Zusammenstöße.

Und auch an der Grenze beschießen sich

die beiden koreanischen Armeen.

Rhee Syng-Man gewinnt die Wahlen im Süden.

Und er ruft im August 1948 die Republik Korea aus.

Im Norden verkündete Kim Il-Sung dagegen

die Gründung der Demokratischen Volksrepublik Korea.

Beide Staaten erheben den Anspruch,

ganz Korea unter ihren politischen Vorstellungen zu vereinigen.

Ganz klar, unter den Bedingungen, wie damals Politik gemacht wird,

läuft das auf einen Krieg hinaus.

Am 25. Juni 1950 greift der Norden an.

Die kommunistischen Truppen,

die von der Sowjetunion unterstützt werden,

sind zahlenmäßig überlegen und besser bewaffnet.

Sie erobern ziemlich schnell, in nur zwei Monaten, den ganzen Süden.

Bis auf einen kleinen Rest an der Südspitze.

Südkorea ruft die Vereinten Nationen zu Hilfe.

Die schicken eine UN-Armee, die von 15 Staaten gebildet wird.

Entscheidend ist aber, dass sich ein Land engagiert.

Die USA.

Jetzt geht es andersherum.

Die USA und ihre Verbündeten erobern Südkorea zurück.

Und besetzen fast ganz Nordkorea. Auch das in nur zwei Monaten.

Total heftig, wie das hin und her geht.

Die Amerikaner denken schon, es sei alles geritzt.

Aber da greift China ein.

Mao, der kommunistische Anführer Chinas,

über den haben wir ein Video gemacht, was ihr oben auf dem "i" findet,

schickt etwa 400.000 sogenannte Freiwillige in die Schlacht.

Sie drängen die Amerikaner und ihre Verbündeten zurück.

Auch weil sie Hilfe aus der Luft haben.

Die Luftstreitkräfte der Sowjetunion greifen ein.

Damit es nicht zu einem offiziellen Krieg

zwischen den USA und der UdSSR kommt, sind die Flieger der Roten Armee

als chinesische oder koreanische Soldaten getarnt.

Und wieder drehen sich die Kräfteverhältnisse komplett um.

In nur wenigen Wochen erobern die Kommunisten Nordkorea zurück.

Der amerikanische Oberbefehlshaber

fordert schon einen Atombomben-Einsatz.

Und er will chinesische Flughäfen angreifen.

Aber US-Präsident Harry S. Truman lehnt das ab.

Weil er keinen 3. Weltkrieg will.

Bis Juli 1951 erobern die Alliierten

die südkoreanische Hauptstadt Seoul zurück.

Am 38. Breitengrad, der Trennlinie, die man damals gezogen hat,

kommt es zu einem Stellungskrieg.

Es wird also immer wieder

von der einen oder der anderen Seite angegriffen,

ein kleines Gebiet erobert, aber letztlich verliert man es wieder.

Wenig verändert sich.

4 Mio. Menschen kostet der Krieg das Leben.

Die meisten davon sind Zivilisten.

Darunter auch rund 1 Mio. chinesischer Soldaten.

Die USA bombardieren die Städte im Norden

und legen sie in Schutt und Asche.

Und der Norden übt Rache.

Der Korea-Krieg wird sehr brutal geführt.

Zivilisten werden grausam umgebracht.

Nach 37 Monaten Krieg wird am 27. Juli 1953

ein Waffenstillstand ausgehandelt.

Die beiden Staaten werden durch eine entmilitarisierten Zone getrennt.

Bis heute ist sie die am besten bewachte Grenze der Welt.

Einen Friedensvertrag gibt es bis heute nicht.

Offiziell herrscht also immer noch Kriegszustand

zwischen Nordkorea und Südkorea.

In Südkorea leisten die USA Wirtschaftshilfe zum Wiederaufbau.

Das Land erlebt einen gigantischen Boom.

Und es entwickelt sich

zu einer der führenden Industrienationen der Welt.

Politisch bleibt es lange Zeit schwierig.

Letztlich ist Südkorea lange eine Militärdiktatur.

Nicht so grausam wie in anderen Diktaturen,

aber eben keine Demokratie.

Erst nach 1990 ändert sich das.

Und heute ist Südkorea ein demokratischer Staat,

wie Frankreich oder Deutschland auch.

Das ist die Sonnenseite der Geschichte.

Jetzt kommen wir zur Schattenseite.

Denn in Nordkorea entwickeln sich die Dinge völlig anders.

Das Land ist nach dem Krieg zerstört.

Zwar leisten die UdSSR und China Aufbauhilfe,

aber es geht nur langsam voran.

Das Land ist eine kommunistische Diktatur.

Ob die Herrschaft in Nordkorea eine kommunistische ist,

daran kann man seine Zweifel haben.

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR

liefert im Jahr 1984 einen Bericht über Nordkorea.

Seit 1967 gibt es demnach eine sogenannte Waffenbrüderschaft

zwischen Nordkorea und der DDR, einfach gesagt, enge Beziehungen.

Die DDR liefert Waffen und Spionageausrüstung an Nordkorea.

Hohe Funktionäre und Offiziere der nordkoreanischen Partei und Armee

lassen ihre Kinder in der DDR studieren.

Pro Jahr dürfen auch vier oder fünf Ehepaare aus der DDR

in Nordkorea Urlaub machen und umgekehrt.

Das Regime in Nordkorea ist noch härter als das in der DDR.

In diesem Stasi-Bericht steht,

dass die Einheit des Landes erkämpft werden soll.

Also, Nordkorea ist damals bereit und willens zum Krieg.

Nur weil die USA Truppen in Südkorea stationiert haben,

greifen sie nicht an.

Von der ideologischen Standfestigkeit der Nordkoreaner

ist die Stasi nicht so überzeugt.

In den 50er Jahren krempelt die Kommunistische Partei

in Nordkorea das Land mehr und mehr um.

Die Landwirtschaft wird kollektiviert.

Das heißt, die Bauern verlieren ihr Land und Eigentum

und arbeiten in staatseigenen Betrieben.

Ziel ist es, eine sozialistische Gesellschaft zu schaffen.

Die Partei der Arbeit Koreas

beherrscht die oberste Volksversammlung,

Setzt die Regierung ein und macht die Gesetze.

Wie aus dem kommunistischen Lehrbuch.

Allerdings schreibt die Stasi, die Partei hat kein Parteiprogramm.

Außerdem deute sie die Geschichte falsch.

Wie kommt die Stasi zu diesem Urteil?

Die Kommunisten in Nordkorea

erkennen die Führungsrolle der Sowjetunion nicht an.

Und auch ein China orientieren sie sich immer weniger.

Was ist da los?

Ich zitiere mal aus dem Stasi-Bericht:

Staatsgründer Kim Il-Sung regiert 40 Jahre lang. Bis ins Jahr 1994.

Er ist die überragende politische Leitfigur.

Das bedeutet, er lässt einen Personenkult um sich inszenieren.

Wenn die Menschen in Nordkorea

an einer Statue des "Großen Führers" Kim Il-Sung vorbeigehen,

müssen sie sich verbeugen oder Blumen niederlegen.

Der Diktator wird wie ein Gott verehrt.

Überall stehen riesige Statuen. Und man sieht Bilder.

Die Menschen tragen Buttons mit seinem Bild an den Jacken.

Zu Neujahr schreibt der "Führer" immer einen Zeitungsartikel.

Und die Leute müssen diesen Artikel auswendig lernen.

In den Fabriken werden sie abgefragt.

Der "Führer" gilt als weisester Mensch des Landes.

Und als klüger als alle anderen.

Kim Il-Sung Bleibt für alle Ewigkeit der "Geliebte Führer".

Nach dem Tod des Diktators wird auch sein Sohn, Kim Jong-Il, verehrt.

Als "Großartiger Führer".

Und heute steht Kim Jong-Un an der Spitze, als "Oberster Führer".

Alle politische Macht läuft bei ihm zusammen.

Sein engster Beraterkreis besteht nur aus vielleicht 20 Personen.

Um seine Macht zu sichern, setzt er auf die Propaganda.

Im Fernsehen läuft Kim Jong-Un rauf und runter.

Aber weil das nicht genug ist,

lässt er sein Volk brutal unterdrücken.

Menschenrechte zählen nicht.

Besondere Angst hat der "Oberste Führer"

übrigens vor seiner eigenen Familie, vor engsten Mitarbeitern.

Kurz nach seinem Amtsantritt

lässt er um die 15 Verwandte und Generäle anklagen,

verhaften und hinrichten.

Seine Macht sichert Kim außerdem durch das Militär.

Die Gesellschaft ist total militarisiert.

1,2 Mio. Männer und Frauen stehen ständig unter Waffen.

Bei einer Einwohnerzahl von 22 Mio. Menschen.

Offiziell strebt die nordkoreanische Außenpolitik nach Unabhängigkeit.

Frieden und Freundschaft.

In Wirklichkeit geht es dem Regime in Nordkorea

vor allem um eines, es will überleben, an der Macht bleiben.

Auf der einen Seite droht es Südkorea,

China, Russland, Japan und den USA mit der eigenen Schwäche.

Nach dem Motto: Wenn unser Land zusammenbricht,

dann machen sich Mio. Menschen als Flüchtlinge auf zu euch.

Also, geht lieber auf unsere Forderungen ein.

Das Land hat enorme Probleme.

Die Abschottung und die Wirtschaftspolitik der Regierung

führen dazu,

dass Nordkorea spätestens seit den 80er Jahren verarmt.

Das Land kann damals nicht einmal mehr

Waren aus den kommunistischen Ländern kaufen.

Sondern es muss Rohstoffe und eigene Waren eintauschen.

Tauschhandel.

Natürlich sind die kommunistischen Freunde nicht begeistert,

denn die brauchen selbst dringend Geld.

Geld verdient Nordkorea eigentlich nur,

indem es Raketen an Staaten verkauft,

die sonst nicht an Waffen kommen. Die Wirtschaft leidet darunter.

Die Produktivität ist unglaublich schlecht.

Auch in der Landwirtschaft.

Besonders in den 90er Jahren kommt es zu schlimmen Hungersnöten.

Viele 100.000 Menschen sterben.

Deswegen sagte ich vorhin, er droht mit der eigenen Schwäche.

Auf der anderen Seite droht das Regime mit einem Krieg.

Die südkoreanische Hauptstadt Seoul mit ihren 10 Mio. Einwohnern

liegt in Schussweite der nordkoreanischen Artillerie.

Selbst wenn man mit normalen Granaten schießt,

können die Menschen gar nicht schnell genug aus der Stadt fliehen.

Und wenn man erst Giftgas oder biologische Waffen einsetzt,

dann sterben Mio.

Ja, und dann ist da auch noch die Atombombe.

Nordkorea fühlt sich bedroht.

Und in gewisser Weise stimmt das ja auch.

Die eine Bedrohung kommt einfach daher,

dass die Menschen in Nordkorea kein angenehmes Leben haben.

Wenn sie sehen könnten,

wie es den Menschen in anderen Ländern geht,

dann könnten sie vielleicht den Aufstand wagen.

Und wir, die westlichen Staaten,

wir würden sicher nicht das Regime stützen.

Außerdem hat das Regime Angst,

von den USA in einem Krieg besiegt und davon gejagt zu werden.

Um sich abzusichern, braucht es aus seiner Sicht

also eine wirklich bedrohliche Waffe.

Eben die Atombombe.

Die internationale Staatengemeinschaft

will Nordkorea zur Aufgabe seines Nuklearprogramms bewegen.

Jahrzehntelang wird verhandelt, werden Sanktionen beschlossen.

Kommt es wieder zur Entspannung usw.

Aber der aktuelle Machthaber, Kim Jong-Un,

treibt das Programm wieder vehement voran.

Er lässt Atombomben-Tests durchführen

und schießt Raketen zu Testzwecken ab.

So will er den anderen, vor allen Dingen den USA

und ihren Verbündeten Südkorea und Japan, Angst machen.

Angeblich hat das Land mittlerweile eine Wasserstoffbombe

Und auch die entsprechenden Trägerraketen.

Aber könnte Kim seine Bombe eigentlich einsetzen?

Klar ist, wenn er eine Bombe wirft, werden die USA das Land vernichten.

Klar ist aber auch,

wenn die Amerikaner die Atomanlagen durch Luftangriffe zerstören,

dann könnte der Gegenschlag mit Granatwerfern

Mio. Menschen in Südkorea töten.

Ihr seht, das Problem ist kompliziert,

die Situation angespannt.

China will nicht, dass Nordkorea zusammenbricht.

Erst mal wegen der humanitären Katastrophe.

Aber auch, weil bei einer Vereinigung mit dem Süden

die USA mehr Einfluss in der Region gewinnen würden.

Aber China will, ebenso wie Russland, keine Atommacht Nordkorea.

Denn dann könnte Japan vielleicht auch Atomwaffen bauen,

um sich abzusichern.

Vor allem will China nicht, dass Kim in die Ecke gedrängt wird.

So dass er vielleicht aus Verzweiflung die Bombe schmeißt.

Also muss irgendwie verhandelt werden.

Der Status quo soll aufrechterhalten werden.

Dass es zwei koreanische Staaten gibt,

die nebeneinander existieren.

Dass in Nordkorea eine brutale,

kommunistisch angehauchte Diktatur regiert.

Dass man viele Jahre immer wieder winzige Schritte aufeinander zugeht.

US-Präsident Donald Trump versucht es zunächst mit Drohen.

Dann startet er eine Charme-Offensive gegenüber Kim.

Echte Ergebnisse gibt es bisher nicht.

Das Wichtigste ist aber, dass man im Gespräch bleibt.

Und dass niemand eine Kurzschluss-Aktion durchzieht.

Die Nordkorea-Frage bleibt sicher noch länger

eines der schwierigsten und gefährlichsten Probleme der Welt.

Was denkt ihr? Wie könnte man diese Frage beantworten?

Wie könnte man sie lösen?

Schreibt es gerne unten in die Kommentare.

Neben mir findet ihr ein Video vom Kanal Mr.Wissen2Go,

von meinem Kanal, rund um Nordkorea.

Und hier unten geht es um Mao. Habe ich ja vorhin angekündigt.

Danke euch fürs Zuschauen, bis zum nächsten Mal.

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