Pilates
Bald sind es zwei Jahre, dass ich in meinem Ort einmal pro Woche zum Pilates-Training gehe.
Von Anfang an war ich motiviert. Zu lange hatte ich mit Verspannungen und Schmerzen im Oberkörper gelebt. Nun wollte ich dagegen etwas tun.
Wenn man jemandem sagt: Ich mache Pilates, ist eine stereotype Antwort "Ach so, Yoga". Eine gewisse Ähnlichkeit mit Yoga besteht natürlich. Aber es ist mehr und in manchem auch anders. "Die Pilates-Methode ist ein ganzheitliches Körpertraining, in dem vor allem die tief liegenden, kleinen und meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen werden, die für eine korrekte und gesunde Körperhaltung sorgen sollen" (Wikipedia). Das Training findet teilweise auf der Matte, stehend, sitzend oder liegend statt, manchmal auch mit Geräten wie einer Pilatesrolle, Gummibändern oder Bällen. Die Atmung ist das Um und Auf. Sie steuert Anspannung und Entspannung der Muskulatur, man wird sich des Körpers erst langsam so richtig bewusst. Das Gleichgewicht wird genauso trainiert wie das Zentrum der Kraft im Unterbauch, das sogenannte Power House.
Die Trainerin, Margarita, versteht es, behutsam aber bestimmt, durch verschiedene Übungen Muskel und Gelenke aufzubauen und zu dehnen, sodass man schon nach wenigen Wochen beginnt, sich spürbar besser zu fühlen.
Unsere Trainerin ist ein grosses Vorbild; auch sie hat manchmal mit Schmerzen zu kämpfen.
Ihr beruflicher Alltag verursacht auch bei ihr Verspannungen. Sie geniesst es genauso mit den Übungen diese Angespanntheit abzubauen. Umso mehr ist es eine Wohltat, wenn irgend möglich regelmäßig zum Training zu kommen.
Seit ich Pilates betreibe, haben sich meine Gelenkigkeit, meine Kraft und Ausdauer, aber auch meine Stress-Resistenz sehr gesteigert. Da ich auch im Garten arbeite, ist das wöchentliche Training ein guter Ausgleich, auch im Winter, um jeder einseitigen Körperbelastung und Haltungsfehlern vorzubeugen.