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Steve's Corner, Business-Englisch

Business-Englisch

Englisch ist die internationale Wirtschaftssprache.

Geschäftstätigkeiten über internationale Grenzen hinweg werden in Englisch abgewickelt. Menschen mit unterschiedlichem sprachlichem Hintergrund arbeiten zusammen in Büros und verständigen sich untereinander unter Verwendung der englischen Sprache. Daher ist es nicht überraschend, dass Millionen Menschen Englisch für die Business-Kommunikation erlernen müssen. Firmen und Unternehmen auf der ganzen Welt investieren viel Geld und Zeit, um ihren Angestellten dabei zu helfen, Business-Englisch zu lernen.

Ist eine zufrieden stellende Investitionsrendite bei Englischkursen in Unternehmen oder Organisationen möglich?

Könnte die Investitionsrendite für Business-Englisch verbessert werden? Auf der Konferenz über Sprachunterricht für Unternehmen Sprachen und Beruf 2005 in Düsseldorf wurden folgende Informationen präsentiert:

1. Der Unterricht in Business-Englisch bedeutet in den meisten Fällen, dass ein bis zwei Mal die Woche Englischlehrer die Unternehmen besuchen oder dass die Mitarbeiter Sprachschulen aufsuchen. Das E-Learning gewinnt als Alternative für Kurse in Business-Englisch immer mehr an Bedeutung. 2. Den Mitarbeitern von Unternehmen wird es in der Regel ermöglicht, Business-Englisch während ihrer Arbeitszeit zu lernen. Überraschenderweise gefällt es den meisten Mitarbeitern nicht, während der Arbeitszeit zu lernen, da sie ihre sonstige Arbeit dabei nicht erledigen können. Sie würden lieber in ihrer Freizeit Englisch lernen. 3. Auch Mitarbeiter, die an unternehmensgeförderten Kursen für Business-Englisch teilnehmen, lernen selten mehr als eine Stunde pro Woche in ihrer Freizeit.

Was bedeutet das konkret? Die bevorzugten Methoden für das Unterrichten von Business-Englisch bestehen im Besuchen interner Kurse oder externer Schulen. Dies wird von den Mitarbeitern jedoch zum großen Teil als Ablenkung von ihrer eigentlichen Arbeit angesehen. Außerdem stellen diese Aktivitäten einen Produktivitätsverlust für den Arbeitgeber dar und erhöhen dadurch die Kosten für diese Programme noch weiter.

Stellt dies eine gute Investitionsrendite dar? Die Mitarbeiter bemerken meist selbst, dass sie ihre Englischkenntnisse verbessern müssen. Aber eine oder zwei Stunden Unterricht in der Gruppe, gefolgt von einer Stunde Selbststudium pro Woche bringt in der Regel keine erkennbare Verbesserung im Business-Englisch. Die bei „Sprachen und Beruf“ vorgestellten Ergebnisse zeigten, dass es im besten Fall 18 Monate dauerte, bis Fortschritte im Business-Englisch tatsächlich erkennbar waren.

Wie kann E-Learning die Investitionsrendite verbessern?

E-Learning wird aufgrund der höheren Flexibilität und den geringeren Kosten häufig als Alternative in Betracht gezogen. Bereits existierende E-Learning-Modelle haben jedoch eine rapide wachsende Abbruchrate der Lernenden erfahren. Der Grund hierfür liegt darin, dass die meisten E-Learning-Systeme lediglich online die Lehrmethodologie des Gruppenunterrichts angeboten haben. Dies trifft auf einige der führenden E-Learning-Anbieter für die englische Sprache zu.

Um die Investitionsrendite beim Lernen von Business-Englisch zu verbessern, müssen neue Ansätze umgesetzt werden, bei denen zwei entscheidende Merkmale des Business-Lernenden berücksichtigt werden.

1. Business-Englisch wird von Erwachsenen gelernt, nicht von Schülern.

Es gibt immer mehr Belege dafür, dass Erwachsene Sprachen besser lernen als Kinder, wenn man alle Sprachfertigkeiten einbezieht. Dies gilt auch für ältere Erwachsene, siehe The Older Language Learner von Mary Schleppegrell.

Es gibt keine Altersgrenze für die Verbesserung von Sprachkenntnissen. Viele Erwachsene glauben jedoch, sie hätten das optimale Alter zum Sprachenlernen bereits überschritten. Diese Meinung steht einem effizienten Sprachenlernen im Wege. Wenn man Erwachsene dazu zwingt, die Lehrmethoden eines typischen Kurses für Business-Englisch mitzumachen, die für den traditionellen Gruppenunterricht entwickelt wurden, wird sich der Erwachsene nur noch mehr gegen das Sprachenlernen sträuben.

Der Unterricht von Business-Englisch muss auf den Stärken des erwachsenen Lernenden aufgebaut werden. Ein Erwachsener verfügt über umfassendes Wissen und viel Erfahrung. Die Lernaktivitäten sollten sich auf interessante Inhalte konzentrieren, die dem Business-Lernenden sinnvoll erscheinen. Der Lernende sollte selbst die Studienmaterialien aussuchen können. Dieser sinnvolle Inhalt sollte Englisch für die Business-Kommunikation enthalten, aber nicht darauf beschränkt bleiben. Das Vokabular von Business-Englisch ist häufig am einfachsten zu lernen und sollte anhand von Inhalten vermittelt werden, die für das Tätigkeitsfeld des Business-Lernenden relevant sind. Außerdem sollte es dem Lernenden ermöglicht werden, weitere englische Inhalte kennen zu lernen, um die allgemeinen Kommunikationsfähigkeiten im Englischen zu verbessern. Die Auswahl der Lehrmaterialien sollte dem Lernenden vorbehalten sein.

Die Hauptpriorität beim Verbessern der Englischkenntnisse sollte darin liegen, das Verständnis von geschriebenem und gesprochenem Englisch durch intensives Hören und Lesen zu verbessern. Dies deckt sich mit den aktuellsten Meinungen über die Bedeutung der sinnvollen Sprachaufnahme beim Spracherwerb (siehe Krashen et.al. Die Optimierung der englischen Schreibkenntnisse und des mündlichen Ausdrucks sollte mit intensivem Lesen und Hören von englischen Inhalten kombiniert werden, die für den Lernenden sinnvoll sind. Ist dies nicht der Fall, kann ein theoretischer oder abstrakter Unterricht kontraproduktiv sein und bei den Lernenden eine negative Einstellung hervorrufen. Es gibt zahlreiche Belege, dass die Vermittlung von Grammatikregeln und die Fehlerkorrektur nicht zu einer höheren Genauigkeit oder Flüssigkeit des Ausdrucks führen. Siehe Grammar Correction in ESL student writing: How effective is it? von Shawn Loewen.

Anstelle von Gruppenunterricht sollten gut geplante Möglichkeiten geboten werden, in kleinen Gruppen von höchstens vier Lernenden und einem Muttersprachler Englisch zu sprechen. Diese Treffen können direkt oder online stattfinden. Es sollten keine Unterrichtssitzungen sein, wie es in konventionellen Englischkursen üblich ist. Stattdessen sollten sie locker und stressfrei ohne allzu viele Korrekturen ablaufen. Die Diskussionen sollten sich um Themen drehen, die den Lernenden interessieren, einschließlich von, aber nicht begrenzt auf Gespräche über Business-Aspekte. Muttersprachliche Tutoren können Feedback liefern, sollten die Lernenden aber vor allem eine entspannte und angenehme Kommunikation üben lassen. Diese Diskussionen motivieren die Lernenden in der Regel dazu, noch intensiver Texte zu lesen und zu hören – Aktivitäten, die die Lernenden eigenständig ohne große Kosten durchführen können.

Die Korrektur von Schreibarbeiten stellt die beste Möglichkeit dar, die Genauigkeit der Kommunikation im Business-Englisch der Lernenden zu verbessern, sofern sie entsprechend in die anderen Lernaktivitäten integriert ist. Auch hier ist das Korrigieren sinnvoller Schreibarbeiten, einschließlich von Geschäftskorrespondenz, nützlicher, als erzwungene Aktivitäten wie Übungen oder Tests anzuordnen, die typisch für den Gruppenunterricht und herkömmliche Kurse im Business-Englisch sind. Die Lernenden von Business-Englisch sollten ermuntert werden, sowohl beim Schreiben als auch beim Sprechen im Englischen denselben Stil anzuwenden, damit sich das Üben dieser beiden Fertigkeiten gegenseitig ideal ergänzt.

2. Die meisten Lernenden von Business-Englisch sind vertraut mit dem Internet, iPods und ähnlichen Technologien, die es ermöglichen, jederzeit und überall personalisierten und effektiven Sprachunterricht anzubieten.

Darüber hinaus sind Lernende von Business-Englisch vielbeschäftigt. Menschen, die Business-Englisch lernen müssen, sind aktiv und beschäftigt, aber sie haben auch Zeit, die effektiv zum Sprachenlernen verwandt werden kann. Es ist unkompliziert, sich interessante oder sachbezogene Inhalte auf einem MP3-Player oder einem iPod anzuhören. Dies sollte in Kombination mit dem Lesen von Texten und einer systematischen Methode des Vokabelerwerbs erfolgen, wie sie das Internet ermöglicht. Das Hören von Inhalten sollte häufig wiederholt werden, um den Lernerfolg zu intensivieren.

Viele Angestellte haben einen gewissen Anfahrtsweg zur Arbeit oder es gibt andere „ungenutzte Momente“ während des Tages, in denen sie Texte hören können, wenn vielleicht auch immer nur kurz. Geschäftsleute unternehmen immer wieder Geschäftsreisen, auf denen sich ebenfalls „ungenutzte Momente“ ergeben können. Diese „ungenutzten Momente“ stellen gute Gelegenheiten dar, englische Sprachkenntnisse zu erlernen und zu vertiefen. Das Hören von Texten kann auch mit anderen Aktivitäten kombiniert werden, z.B. sportlicher Betätigung oder Haushaltsarbeiten.

Dieses wiederholte Hören, Lesen und Vokabellernen mithilfe von tragbaren Geräten wie z.B. iPods kann eine Intensivierung durch Wiederholung bieten, die im traditionellen Gruppenunterricht einfach nicht möglich wäre. Es ist effektiv, wenn es mit einer effizienten und strukturierten Methode des Online-Unterrichts kombiniert wird.

Bei Gruppenunterricht im Klassenzimmer wird oft ein bis zwei Mal die Woche gelernt. Der Business-Lernende kann sich möglicherweise nicht auf den Unterricht konzentrieren, da er im Geiste mit anderen Dingen beschäftigt ist. Dahingegen kann das wiederholte Hören von Texten auf einem eigenen Gerät wie z.B. einem iPod in „ungenutzten Momenten“, während man gleichzeitig anderen Aktivitäten nachgeht, ein konsistent hochintensives Lernen bieten, bei dem man den Stoff fortlaufend vertieft. Der Schlüssel für den Erfolg eines solchen Programms besteht darin, das Interesse und die Motivation des Lernenden zu stimulieren und zu bewahren.

Wenn der zu hörende bzw. zu lesende Inhalt vom Lernenden selbst ausgesucht wird, weil er interessant oder nützlich ist, macht das Lernen mehr Spaß. Und wenn das Lernen mehr Spaß macht, ist der Lernende motivierter weiterzumachen und die notwendige Zeit für den letztendlichen Erfolg aufzubringen.

The Linguist ist eine webbasierte Lerngemeinschaft, die die Investitionsrendite beim Business-Englisch schwerpunktmäßig berücksichtigt.

The Linguist ist eine umfassende Online-Lernmethode für die englische Sprache, bei der die Lernenden ihre eigenen sinnvollen und relevanten Lerninhalte mit dem geeigneten Schwierigkeitsgrad auswählen. Der Schlüssel zum erfolgreichen Sprachenlernen ist das Interesse und die Motivation des Lernenden. The Linguist gestaltet den Lernprozess so angenehm und effizient wie nur möglich, um das Engagement des Lernenden in Unternehmen zu gewährleisten. Er basiert auf den 8 Hauptschritten des Sprachenlernens: Auswählen, Lesen, Hören, Wiederholen, Schreiben, Aussprache, Sprechen und Bewerten.

Die meisten Online-Sprachlernsysteme einschließlich von The Linguist bieten tägliche Fortschrittsberichte über die Aktivitäten der Lernenden. Somit können die Lernenden eingeschätzt werden, und es kann sichergestellt werden, dass die Lernenden von der Gelegenheit, ihr Business-Englisch zu verbessern, tatsächlich Gebrauch machen. Die tägliche, fortlaufende Bewertung der Aktivitäten und Leistungen der einzelnen Lernenden sollte ein Hauptbestandteil aller Kurse in Business-Englisch in Unternehmen oder Organisationen darstellen. Mit einer fortlaufenden Bewertung ist es möglich, die Investitionsrendite beim Englischlernen der Angestellten zu überwachen und zu gewährleisten, dass Zeit und Geld so effizient wie möglich eingesetzt werden. Der Investitionsrendite sollte bei Schulungen ebenso viel Bedeutung zukommen wie bei allen anderen Aktivitäten.

Ein neuer, inhaltsbasierter Ansatz für das Englischlernen im Internet, der speziell für Erwachsene ausgelegt ist.

TheLinguist.com hat gezeigt, dass vielbeschäftigte Menschen die Zeit zum Lernen finden, wenn die Lernerfahrung Spaß macht und Fortschritte verzeichnet werden können. Die Lernenden bei The Linguist sind in der Regel Berufstätige mit einem vollen Terminkalender. Dennoch finden sie fast täglich die Zeit zum Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben und Lernen von Vokabeln. Dies ist eine wesentlich höhere Aktivitätsrate als in den meisten anderen Programmen für Business-Englisch.

Die Möglichkeit, Inhalte von persönlichem Interesse auszusuchen, motiviert. Der fehlende Leistungsdruck lässt die erwachsenen Lernenden selbstbewusster werden. Die meisten Lernenden bei The Linguist haben vorher an Gruppenunterricht oder anderen E-Learning-Systemen teilgenommen, bei denen traditionelle Methoden eingesetzt werden. In der Regel lässt sich sagen, dass die Freiheit, den eigenen Lernvorgang in der eigenen Geschwindigkeit zu steuern, den Spaß an der Sache erhöht, den Stress verringert und eine kontinuierliche Verbesserung im Business-Englisch gewährleistet. Mithilfe von modernen Computersystemen kann der Lernende Inhalte auf der jeweiligen Schwierigkeitsstufe finden. Außerdem können diese Systeme Unterstützung beim Vokabellernen bieten. Dadurch wird das Gefühl, Fortschritte zu machen, erheblich intensiver und die Frustration des Lernenden wird verringert. All das führt zu einem kontinuierlichen Engagement, sich im Business-Englisch weiter zu verbessern.

Aus der Perspektive des Arbeitgebers sollte das wichtigste Kriterium für die Bewertung eines Programms für Business-Englisch der Grad der Lernaktivitäten der Teilnehmer sein. Die Englischkenntnisse der Mitarbeiter können voneinander abweichen oder sie sind möglicherweise sogar unterschiedlich für das Sprachenlernen geeignet. Wichtig ist aber nur, dass die Mitarbeiter ausreichend Zeit in ihre Studien investieren, um sich wirklich zu verbessern.

Steve Kaufmann

Steve Kaufmann, CEO und Gründer von The Linguist, wuchs in Montreal, Kanada, auf. Er legte 1966 ein Diplom am l'Institut d'Etudes Politiques de Paris ab und trat dann dem kanadischen diplomatischen Dienst als Handelsbeauftragter bei.

Steve wurde 1968 nach Hongkong versetzt und arbeitete von 1971 bis 1974 in Japan. 1974 verließ er den diplomatischen Dienst und war bis 1987 in leitenden Geschäftspositionen in der kanadischen Forstwirtschaft tätig. 1987 gründete er sein eigenes Unternehmen, KP Wood Ltd, das heute über Niederlassungen in Japan, Schweden und Kanada verfügt.

Steve spricht fließend Japanisch, Mandarin und Kantonesisch sowie sechs europäische Sprachen. Er ist Autor von: The Way of the Linguist: A Language Learning Odyssey. 2002 gründete er The Linguist Institute Ltd.

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